11 einfache Tipps für Effizienz im Homeoffice

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Wer von daheim aus arbeiten kann (oder muss) kann das durchaus vielschichtig positiv sehen. Zum einen entfällt der Weg zum und vom Arbeitsplatz und es ist dadurch ressourcenschonend und eine echte Zeitersparnis. Für Selbständige kann es durchaus auch bedeuten, mit geringem finanziellen Aufwand und ohne hohe Fixkosten ein wirtschaftliches Überleben zu sichern. Homeoffice bedeutet allerdings auch, auf einiges zu verzichten, was im Büro „normal“ und „üblich“ ist: der soziale Aspekt samt Austausch mit KollegInnen und die (technische) Infrastruktur, die meist vom Arbeitgeber gänzlich zur Verfügung gestellt wird. Wenn daneben noch kleine Kinder zu betreuen sind und sich ein (gefühltes) Ungleichgewicht der Arbeitsprioriäten von Partnern abzeichnet, ist viel Konfliktpotential vorhanden! Mit Hilfe einiger bewährter Tipps und einfachen „Regeln“ kann die Lage sofort für alle verbessert werden.

Homeoffice – mit diesen 11 einfachen Tipps gelingt effizientes Arbeiten von zuhause aus

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Starte aktiv! Wer viel arbeitet, sollte entspannt starten: eine Einheit Yoga, eine kurze Jogging-Runde, leichtes Stretching oder ein paar rhythmische Übungen sind ein guter Start. Hierzu kann ich meine Morgen-Routine empfehlen – damit startest du in nur 2 Minuten sehr energetisch in einen guten Tag! PS: Wenn du immer schon mit Sport in den Tag starten wolltest, dann nutz die Chance, die sich jetzt bietet! Wenn der Arbeitsweg entfällt, gewinnst du eine Stunde für eine neue Gewohnheit!

Das Equipment ist ein wichtiger Faktor: Computer, Smartphone und Internetverbindung müssen technisch auf einem guten Stand sein. Wenn sensible Daten bearbeitet oder gar transferiert werden müssen, ist das enorm wichtig! Wenn du es gewohnt bist, mit zweitem Bildschirm oder auf einem großen Desktop zu arbeiten, dann ermögliche dir das auch daheim – oft eignet sich ein TV-Gerät dafür, es via Kabel an das Laptop zu stecken! (Mehrere!) Kopfhörer sind ein wichtiger Tipp, vor allem wenn man gleichzeitig in einem Raum sein muss. Ein geeigneter Sitz- oder Stehplatz ist die Basis für angenehmes Arbeiten: Wenn sich die Möglichkeit der Anschaffung eines ergonomischen Stuhls nicht bietet, versuche mal auf einen Stehplatz zu wechseln oder zumindest die Sitz-Position und -Haltung immer wieder zu ändern und mit gezielten Übungen Rücken- und Nackenverspannungen, sowie Kopfschmerzen vorzubeugen. 

Ohne Struktur geht es nicht. Wer erst mittags aufsteht und sich verschlafen im Pyjama mit dem Laptop auf die Couch setzt, verliert …. nicht nur den Kontakt zur Geschäftswelt, sondern auch die Ernsthaftigkeit gegenüber sich selbst. Der Wecker sollte zur üblichen Zeit läuten, so dass man auch die Arbeit im Büro pünktlich antreten könnte! Leichtes MakeUp und / oder gepflegte Kleidung sollte Mindest-Standard sein. Im modernen Homeoffice (*dazu unten noch mehr Tipps) sind auch Video-Calls an der Tagesordnung und dementsprechend ist auch daheim das eigene Erscheinungsbild ein wesentlicher Punkt.

Mach Pausen! Wenn die fixen Zeiten aus dem gewohnten Büroalltag nicht mehr gelten und die Kaffeepausen entfallen, kann schnell die Motivation flöten gehen. Mach es dir selbst einfach und organisiere dich in Zeit-Blöcken. Bewährt hat sich zum Beispiel die „Pomodoro-Technik“, die besagt, nach 25 Minuten fokussiertem Arbeiten 5 Minuten Pause zu machen, nach 4 25-Min-Einheiten eine längere Pause von 30 Minuten. Wichtig ist dabei, während der Arbeitszeit alle Ablenkungen wie zB SocialMedia Apps oder SMS abzuschalten.

Wenn du fertig bist, sei fertig und gönn dir das auch komplett: Lies nicht am Abend neben dem Essen noch Mails, die können bis zum nächsten Tag warten (das würden sie auch machen, wenn du ins Büro fahren müssest.)

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ausmalbild lindmeier

Fokussiere dich! Auch wenn es gefühlt 10.000 Sachen oder noch schlimmer unterschiedliche Themen abzuarbeiten gibt – fokussiere dich: WAS ist HEUTE wichtig? WANN muss ich xy fertig machen? WELCHES Projekt ist besser bezahlt? -> So schaffst du dir ein hilfreiches Ranking, das dir automatisch eine Reihenfolge vorgibt!

Wechsle den „Ort“! Nimm das Laptop und arbeite mal an einem anderen Tisch oder in einem anderen Zimmer! Ich finde es sehr angenehm, immer wieder mal den „Ort“ innerhalb der Wohnung zu wechseln. Das ist mit ein Grund, warum ich auf zwei unterschiedliche Geräten arbeite (ich habe einen großen Bildschirm am Schreibtisch und einen leichten Laptop, der alles mitmacht, von Couch über Esstisch bis Balkon).

Macht den Zeitplan gemeinsam! Die ganze Familie ist gefordert und auch wenn die Kinder im Fokus stehen, bzw. (noch) nicht allein lernen können, kann man sie miteinbeziehen. Wir besprechen unseren Wochen- bzw. Tagesplan am Sonntag und wenn die Interessen der Kinder gewahrt sind, ist ein wesentlich höheres Maß an Kooperation zu erwarten.

Schaff dir Stille! Es gibt Arbeiten oder Aufgaben, die man mit Hintergrundbeschallung oder Kindern, die was brauchen, einfach nicht machen kann, weil sie 100% Aufmerksamkeit erfordern. Teil es dir wenn irgendwie möglich so ein, dass dein Partner diese Zeit mit den Kids übernimmt. Dazu können sie ins Kinderzimmer oder auch mal ins Freie und du kannst ungestört effektiv arbeiten.

Keine Süßigkeiten! Hilf deinem Körper und deinem Hirn, auf einem guten Energielevel zu bleiben und vermeide schnellen und leeren Zucker! Wenn du Hunger hast, trink erst mal ein großes Glas Wasser! Wenn du Snacks brauchst, dann achte darauf, dass sie Sinn bringen und lege dir zum Beispiel eine Handvoll (nicht mehr!!!) Nüsse oder rohes Gemüse bereit, so kommst du gut und ohne Blutzuckerschwankungen durch die Arbeitseinheiten. Ich habe selber wahninnig gute Erfahrungen mit Lowcarb-Ernährung gemacht, seither kann ich klarer denken und effektiver arbeiten. Damit du ohne Hungergefühl durch den Tag kommst, ist es sinnvoll, den eigenen Stoffwechsel zu kennen: brauchst du morgens Proteine, um lange satt zu sein? Oder macht dich ein Müsli oder ein Porridge langfristig satt? Danach ernährt, kannst du Heißhungerattacken weitgehend vermeiden und umso ruhiger arbeiten.

Ignoriere den Geschirrspüler! Lass den Haushalt so gut wie irgendwie möglich ausser Acht, wenn du „Arbeitszeit“ hast – der läuft nicht weg, das tut er auch nicht, wenn du im Büro bist! Wenn nötig, trag dir dafür eigene Zeiten ein, wie auch für Sport, Einkauf oder … !

Schließ den Tag ab! Mach ein kurzes (schriftliches) Resume vom Tag: Was lief gut, was hat nicht geklappt, was wird auf morgen verschoben oder braucht einen eigenen „Termin“? Leg dir einen Kalender extra dafür zurecht und gib auch „Kleinigkeiten“ Raum. Dann räum den Schreibtisch auf, so startet es sich morgen viel leichter!


Mental-Tipps: Steck dir deine Ziele nicht zu ambitioniert! Vor allem wenn „neben“ (Klein)Kindern gearbeitet werden muss, sind die eigenen Erwartungen an sich selber und an den Rest der Familie häufig zu hoch. „Feiert“ kleine Erfolge und erkennt zusammen an, wenn etwas weniger gut geklappt hat, als erhofft. Die momentane Situation ist für alle Beteiligten eine immense Herausforderung. Kleine Kinder spüren den Druck, den wir als Eltern durchleben auch ohne es in Worten zu verstehen und sind meist sehr „fordernd“, weil unsere Anwesenheit und den Halt brauchen! Hol dir Hilfe, wenn du psychisch in Bedrängnis bist. Mama-Coach Linda beziehungshaus.at arbeitet mit vielen Familien erfolgreich am nötigen Mindset.

„Sag, was du brauchst, wie es dir geht, was du willst und was du nicht willst. Am besten dann, wenn es gerade aktuell ist. So lernen dich deine Liebsten besser kennen und lernen, wo deine Grenzen verlaufen.“

Daniela Gaigg, Linda Syllaba. Die Schimpf-Diät 2019

UND LAST BUT NOT LEAST: Entdecke neue (digitale) Chancen für dich! Kümmere dich um Themenfelder, die du schon lange angehen wolltest – schau dir neue, interessante Kommunikationswege an und wachse an der Krise! Instagram, Pinterest & Co sind (überwiegend) kostenlose und mächtige Tools, die du dir JETZT zu Nutze machen kannst.

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