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Sanft mutig Mutter | Textsammlung rund um mutige Mütter

Achtsamkeit, Me-Time & Balance

Liebe Mama, ich möchte dich heute dazu ermuntern, regelmäßig ganz bewusst Zeit mit dir selber zu verbringen. Denn viel zu oft stellen wir Mütter uns hinten an. “Ach, geht schon.” denken und sagen wir. Und legen unseren Kindern die Welt zu Füßen, verwirklichen uns (bestenfalls) in unserem Beruf, wuppen den Haushalt nebenbei und bekommen es auch noch irgendwie hin, unsere zwischenmenschlichen Beziehungen zu anderen Erwachsenen nicht völlig schleifen zu lassen.

Was aber mindestens genauso wichtig ist: Dass du nicht vergisst hinzufühlen, was DEINE Bedürfnisse sind. Und dass du diese dann auch kommunizierst und für sie einstehst. Denn nur wenn du gestärkt bist und in dir selber zu Hause, kannst du dein volles Potential leben und eine gesunde Balance für die Herausforderungen des Alltags finden.

Viel zu oft denken wir, dass wir schlicht keine Zeit haben, um uns zum Beispiel für ein paar Minuten mit einer Tasse Tee auf die Couch zu setzen. Räumen lieber noch schnell die Küche auf. Duschen anstatt zu baden. Hören uns bei einem Kaffee die Probleme unserer Freundin an, anstatt einen Spaziergang durch den Park zu machen und mal in Ruhe durchzuatmen. “Ach, geht schon.”

Die Folge ist, dass wir immer mehr in einen “Funktionier-Modus” kommen, anstatt lustvoll das Leben zu zelebrieren.

Wir müssen uns selber wichtig nehmen! Und leben so auch unseren Töchtern und Söhnen vor, was Selbstliebe und Selbstfürsorge bedeuten. Wir müssen uns Freiräume schaffen, in denen wir gut für uns sorgen können.

Denn letzten Endes ist es eine Illusion “keine Zeit dafür zu haben”. Es ist alles eine Frage der Prioritäten. Und wenn wir uns von unserem Perfektionismus verabschieden und “Me time” kompromisslos auf unsere To-do-Liste setzen, dann werden sich plötzlich wie von Zauberhand wunderbare Gelegenheiten ergeben, uns selber etwas Gutes zu tun. Öffnen wir uns dafür und erlauben wir uns, diese Zeitfenster in vollen Zügen zu genießen.

Übrigens ist es auch für Kinder total wichtig, nicht einfach nur durchgeplante Tage mit möglichst viel Input zu durchlaufen. Auch sie brauchen Ruhezeiten und Rückzugsmöglichkeiten. Gelegentliche “Langeweile” ist enorm wichtig und fördert die Kreativität. Weil man nur in der Stille die eigenen innere Stimme hören kann.

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Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen. Ich habe dazu ein Buch geschrieben: “Ruja – Deine Freundin, die Einsamkeit”, das sich an Kinder und Erwachsene gleichermaßen richtet. Es ermuntert auf einfühlsame Weise dazu, sich Zeit für sich selber zu nehmen. Man kann es übrigens in jedem Buchladen bestellen und auch bei Amazon und in meinem eigenen Onlineshop vom Goldblatt Verlag.

Wenn du dich für Bücher zum Thema Achtsamkeit interessierst, lass dich gern auf meiner Seite inspirieren: www.goldblattverlag.de

Lasst uns uns gegenseitig dazu inspirieren, uns selber regelmäßig liebevoll zu umsorgen.

„ Bewegungslandschaften- wie du dein Kind zu Hause ohne Anschaffungen austoben kannst!“

Alle Kinder bewegen sich gerne. Das ist im Frühling und Sommer häufig am Nachmittag der Garten, die Wiese, der Wald oder der Spielplatz. In der dunklen Jahreszeit muss da meist das heimische Wohnzimmer herhalten.
Ich möchte euch heute eine Möglichkeit aufzeigen, wie ihr den Bewegungsdrang eurer Kinder auch zu Hause erfüllen könnt:
Mit einer Bewegungslandschaft: komplett aus den Dingen, die ihr eh zu Hause habt.
Bewegungslandschaften haben für Kinder aller Altersgruppen einen hohen Aufforderungscharakter! Bewegung tut gut, dem Körper und der Seele. Sie dient zum Frust-Abbau und als Spaßfaktor und kann somit aufgestaute Emotionen und Energien lösen.
So nutzt ihr euer Sofa, Stühle, Sessel, Tische, Hocker, Teppiche, Yogamatten, Planschbecken, Luftballons, Korken oder was auch immer zu Hause habt, um etwas spannendes auf zu bauen. Spaß und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Ihr könnt gemeinsam mit euren Kindern bauen, oder alleine etwas vorbereiten. Ihr könnt vorher ein Thema überlegen, das Thema nach dem Aufbauen bestimmen oder ganz ohne Thema das Toben ermöglichen.

Ich zeige euch heute im Laufe des Tages, wie und was ich in unserem Wohnzimmer heute zu einer Bewegungslandschaft umbaue!

Wenn ihr mit machen mögt, nachbauen mögt oder an einem anderen Tag den Impuls aufgreifen wollt, verlinkt den Account @sanft.mutig.mutter und meinen Account @kinderphysiotherapiemaike mit dem #sanftmutigmutter , damit ich auch daran teil haben kann. Probiert es aus- ich freue mich schon auf eure Bewegungslandschaften!

Kinderphysiotherapie Maike auf Instagram

Weihnachten und Familienfeiern mit Kindern – aber bitte ohne Stress

Wenn Weihnachten mit all den Feiern, Essen und der Überdosis Familie dich für uns erwachsene schon anstrengend ist, wie ist es dann wohl erst für die Kinder?
Egal wo man hin kommt, überall gelten andere Regeln und ständig wird Kooperation verlangt. Das KANN auf Dauer nicht funktionieren. Das heißt, wollen wir ein Weihnachten, dass für alle schön ist, liegt es in unserer elterlichen Verantwortung das passend zu planen.
Also ganz grob umrissen mit: genug Pausen, Mittagsschlaf, Ausgleichszeit zum toben und  machen was das Kind möchte. Ansonsten gehen die Kinder zeitnah ziemlich sicher sprichwörtlich über Tische und Bänke.
Nicht weil sie jemanden ärgern wollen, sondern weil sie nicht mehr können und die Energie und Autonomie raus will.
Abgesehen davon, dass das für niemanden, auch nicht für die Kinder, schön ist, geraten wir so sehr viel leichter in die Situation zu unseren Kindern unfair zu werden. Zu meckern und an ihnen rum zu erziehen um sie den Erwartungen an zu passen. Oder mit der Familie unsere (nicht) Erziehung zu diskutieren, weil die Kinder sich ja so schlecht benehmen.
Auch abendliche Termine sind mit den meisten Kindern eher kontraproduktiv. Denn müde, überdrehte Kinder sind auch immer wieder ein Streit- und Stressfaktor.

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Was können wir also für uns und unsere Kinder tun, um Feste möglichst stressfrei zu gestalten?

~ Den Morgen entsprechend gestalteten.
Es ist hilfreich wenn wir stressfrei in den Tag starten und jedes Familienmitglied am Morgen die Zeit bekommt die es braucht. So können die Akkus auf individuelle Weise gefüllt werden. Das kann in Ruhe duschen oder Yoga sein. Und für die Kinder ein Spiel nachschauen ihren Regeln. Oder einfach gemeinsames Familientoben. Eine Runde laufen gehen… einfach ganz individuell das was der einzelne braucht.

~ Termine rechtzeitig vorbereiten. Die Stimmung geht super schnell den Bach runter, wenn es plötzlich ganz schnell gehen muss und alle binnen 3 Minuten fertig im Auto sitzen sollen. Es hilft, alles zeitig fertig um zu haben und für das fertig machen ausreichend Zeit mit ein zu planen. Auch um nebenher Späße zu machen, oder gar ein Spiel mit ein zu bauen.

~ Für ausreichend Entlastung sorgen. Nach einer eher angespannten Situation wie dem
Gemeinsamen Mittagessen bei Oma ziehen sich am besten alle an und gehen eine Runde spazieren. Bewegung schafft den nötigen Ausgleich. Die Kinder können sich austoben. Und alle wieder neue Kraft tanken.

~ Für ausreichend Schlaf sorgen. Weihnachten ist super aufregend. Natürlich! Aber wir benötigen auch alle genug Schlaf. Eltern und Kinder gleichermaßen. Niemand- auch nicht die Kinder, soll ins Bett gezwungen werden. Aber es macht Sinn, Situationen zu schaffen, dass die Kinder trotz aller Aufregung zur Ruhe kommen können um ihren Mittagsschlaf zu machen.
Und wenn wir die Chance dazu haben, tut es uns vielleicht ganz
Gut einfach gemeinsam mit den Kindern liegen zu bleiben. Selbst wenn wir dabei nicht schlafen, sondern unsere Gedanken schweifen lassen oder uns bewusst auf unsere Atmung konzentrieren können wir uns entspannen und erholen.

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~ Keine Termine am Abend. Abendessen und von den Kindern Kooperation erwarten ist nah an Folter. Für alle Beteiligten. Natürlich ist es möglich mit den “passenden Familienmitgliedern” ein ruhiges und zeitiges Abendessen zuhause zu gestalten. Bei Oma um 20 Uhr am Tisch sitzen ist aber dann eher eine ungünstige Variante. Ich persönlich ziehe es vor die Abende komplett frei zu halten. Dann sind wir gegen 17 Uhr zuhause uns lassen den Tag ausklingen. Das sorgt auch für eine bessere Nachtruhe der Kinder und verschafft uns Zeit als Paar.

~ Nein sagen können. Damit ist nicht nein zu den Kindern gemeint. Sondern ein Nein zur 8. Veranstaltung in 3 Tagen. Das muss wirklich nicht sein. Und wenn wir wissen, dass es unseren Kindern nicht gut tut, dann können, dürfen und müssen wir die Verantwortung dafür übernehmen und uns selbst und die Kinder schützen in dem wir die Einladung dankend ablehnen.

Und wenn wir jetzt noch einen abschließenden Tipp von mir wollt? Klemmt euch Diskussionen über Erziehung. Ihr dürft und sollt eure Kinder vor Übergriffen jeglicher Art von der Verwandtschaft schützen. Aber tut das einfach ohne weitere Diskussion. Das ist im Feiertagstrubel dann einfach „sowieso zu viel“.
Liebe Grüße

Anjana

www.beziehungsweiseliebe.de

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Hallo ihr Lieben
So viele Mamas haben mir in letzter Zeit berichtet, dass sie sich stressfreie Weihnachten wünschen, sich aber nur schwer oder gar nicht von den Erwartungen und Ansprüchen  ihrer Familien lösen können.
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Ich möchte euch heute ein Geschenk von Herzen machen: vier von meinen selbstgestaltete Affirmationen , die euch dabei helfen können entspannter und gelassener durch die (Vor)-Weihnachtstage zu kommen.
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Mit Affirmationen zu arbeiten, kann viel bewirken. Ziel dabei ist es, unsere Gefühle und unser Verhalten positiv zu verändern.
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Unsere Gedanken, unsere Gefühle und unser Handeln hängen wechselseitig zusammen.
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Du kannst dir die Affirmationen mehrmals täglich aufsagen oder auch aufschreiben oder aufhängen.
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Wie blickst du den Weihnachtstagen entgegengenommen? Setzen dich die Vorbereitungen unter Druck? Vergleichst du dich manchmal mit anderen und hast das Gefühl, dass du die einzige bist, der die ganzen Vorbereitungen über den Kopf hinaus wachsen? Schreibt mir eure Antworten gerne in die Kommentare.
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Hier meine Homepage: www.liebevoll-begleiten.com

Steffi von „liebevoll begleiten“ schenkt dir hilfreiche Affirmationskarten zum Download:

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