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Mama kann nicht mehr. Die eigene Grenze erkennen.

 

Die eigenen Grenzen erkennen, ernst nehmen und auch seiner Umgebung erklären.

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Hierher kommt man erst, wenn man an sie stößt. Die eigenen Grenzen ändern sich im Laufe des Lebens ständig und besonders mit Kind(ern) gelangt man oft an sie. Körperlich mit Sicherheit spätestens bei der Geburt. (Mir haben davor auch diverse Sportarten einiges abverlangt und nach den Kindern hab ich auch nicht mehr das Bedürfnis mir hierbei etwas beweisen zu müssen 😉 )

So, ganz einfach im Alltag passiert es fast jeden Tag, dass wir anstehen. Wie in einer Sackgasse. Mit dem Rücken an der Wand. Unkontrollierbar.

WO IST MEINE GRENZE?

Ich persönlich finde es wichtig, sich die Zeit zu nehmen und sich darüber Gedanken zu machen. Immer wieder, zwischendurch. Wo ist meine Grenze? Die Grenzerfahrung bzw. die Situation, die dazu geführt hat, revue passieren zu lassen. Allein, dass man darüber nachdenkt und sich damit beschäftigt, entschärft schon manche Tragik. Noch besser gelingt es, wenn man mit dem Mann, der besten Freundin oder auch mit professioneller Hilfe eines Coaches durch Gespräche klarer sieht.

Mir geht es oft so, dass die „schlimmsten Tage“ die sind, die schon dünn besaitet beginnen, dann reicht oft schon eine kurze Raunz-Phase von Frl. Tochter oder ein harmloser Streit zwischen den beiden Schwestern, um mich grenznah zu fühlen und auch so zu reagieren. Über-reagieren nämlich. (Besonders empfindlich bin ich morgens, grantige und schlecht gelaunte Rotzigkeiten kann ich kurz nach dem Aufstehen sehr schlecht verdauen.)

Leider gelingt es mir auch zu selten mich genau dann rauszunehmen, zu reflektieren durchzuatmen um die innerlichen Wogen zu glätten. Und eben dann würde eine halbe Stunde Frischluft schon reichen. 10-9-8-7-6-…..

MIR REICHT’S

Was wirklich ich oft versuche,  es ich meinen Kindern wörtlich (einfach aber deutlich) zu sagen, wo MEINE Grenzen sind. Und WANN sie erreicht sind und wo ICH nicht zulasse, dass sie überschritten werden. Nämlich genau  jetzt. Sie respektieren es beide. Mal besser und mal weniger, aber wenn wir hinterher darüber sprechen, scheint es gut anzukommen.

DURCHATMEN

Auch wenn die Zeit, die mir für mich allein bleibt, recht spärlich ist, versuche ich gerade an solchen Tagen in Schieflage immer wieder dazwischen -im übertragenen Sinne- stehen zu bleiben und auf die Situation drauf zu schauen.

Was ist es, das mich so stört?
Warum reagiere ich so?
Warum und wie reagieren die Kinder?
Was brauche ich jetzt?

Am Ende des Tages bleibt oft die Erkenntnis, dass einmal Luft holen reicht, um sich wieder klarer und ruhiger zu fühlen, die eigene Grenze für sich selber klar und deutlich zu spüren. Ich bin das (weibliche) Vorbild meiner Töchter und auch ihre Bezugsperson, sie sehen in mir ihre Konstante und ihre Führung. Das ist auch gut und richtig so, die Umstände verlangen es und ich bin gern in dieser Rolle. Allerdings möchte ich verhindern, das meine Töchter das für sich als „richtig“ in ihr Leben übernehmen. Wie ich das einfach und echt transportieren kann, weiss ich noch nicht genau.

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Kennt Ihr diese Situationen, in denen nichts mehr geht?

Was macht Ihr, wie wahrt Ihr Eure Grenzen?

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