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Cranio Sacral Therapie für Jung und Alt

Zuletzt aktualisiert am 28. Februar 2018 um 14:01

GASTARTIKEL

Das Cranio Sacrale System besteht aus dem Schädel, der Wirbelsäule und dem Kreuzbein. Es hängt eng mit dem Nervensystem und den Organen zusammen und steht in einer Wechselwirkung mit allen anderen Systemen unseres Körpers. Bei der Geburt schieben sich die Schädelknochen des Kindes stark übereinander, danach gehen sie wieder auseinander – bleiben jedoch ab dann immer in „Bewegung“. Laut Hypothese Sutherlands hat somit der Cranio-Sacrale-Rhythmus begonnen. Man sagt: „Der Schädel atmet“, er bewegt sich unaufhörlich, ein Leben lang.

Bei dem Einen verlangsamt er sich und bei dem Anderen wird er zu schnell. Bis vor einigen Jahren wurde noch angenommen, dass die Schädelknochen nach der Geburt beginnen zusammen zu wachsen. Mittlerweile ist schuldmedizinisch anerkannt, dass dies nicht so ist. Denn zwischen den Schädelknochen befindet sich ja Gewebe, welches zur Bewegung zweier Knochen „als Gleitmasse“ benötigt wird. Eine weitere wichtige Aufgabe hat die Gehirnhaut (Dura mater). Sie umschließt das Gehirn und verläuft anschließend wie eine Röhre über der Wirbelsäule. Darin fließt der Liquor – eine Flüssigkeit – in der Gehirn und Rückenmark eingebettet sind. Diese Flüssigkeit pulsiert in einem regelmäßigen Rhythmus, welcher am ganzen Körper zu spüren ist (Cranio-Sacraler-Rhythmus).

Cranio Sacral Therapie für Mamas und Babys

Wenn nun durch lange Geburten, Stress, Stürze, Unfälle oder Schläge einer der Schädelknochen blockiert wird, so wird dadurch das gesamte System beeinträchtigt. Da der Rhythmus jedoch weiter funktionieren muss, entstehen Spannungen. Manches Mal lösen sich diese von alleine. Bei massiven Geschehnissen jedoch bleibt oft eine Blockade – ein Trauma – zurück. Dies kann sich unter Umständen auch erst viele Jahre später bemerkbar machen bzw. auswirken. In den meisten Fällen entsteht dadurch zu viel Druck – die Folge hier kann z. B. ein Bandscheibenvorfall sein. Ebenso verhält es sich mit dem „Inneren Druck“ – jenen Belastungen des Alltags z. B., welche einfach zu viel sind. Bildlich gesprochen könnte man sagen: Die Bandscheibe ist dem Druck nicht mehr gewachsen und „fällt“ nach vor. Oder es entsteht Bluthochdruck… Besonders markant ist auch die Stellung der Zähne, diese sind oft Hinweise für Spannungen im Kopf- und Gesichtsbereich.

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die kleine botin cranio 3

Die Cranio-Sacral-Therapeutin arbeitet ausschließlich mit ihren Händen. Durch sorgfältiges „Palpieren“ (Fühlen, Tasten) findet sie schnell die Ursache einer Störung. Die Berührung ist so sanft, dass das Kind/der Klient sie kaum wahrnimmt und dabei sogar oft einschläft.

die kleine botin cranio 2

Der Organismus wird in seinem Selbstheilungsprozess unterstützt und die ursprüngliche Funktionalität wird wieder hergestellt. Denn das Prinzip der Cranio-Sacral-Balance ist freie Beweglichkeit, die sich auf allen Ebenen auswirkt!

Bei Neugeborenen ist eine Cranio-Sacral-Balance sehr empfehlenswert – denn Babys sind bei der Geburt enormen Kräften ausgesetzt, die deren Körper und Wesen vorübergehend mitunter sehr belasten und zu einer Reihe von Komplikationen oder Traumen führen können. Diese hinterlassen Spuren im Körper – gespeichert als sogenannte „Leibarchive“ oder „Körperdepots“ – trägt man diese oft ein Leben lang mit sich umher.

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Cranio-Sacral-Balance wird empfohlen bei Kindern:

  • Nach schweren oder langen Geburten (ganz besonders nach Kaiserschnitt, Saugglocke, Zangengeburt)
  • „Schreibabys“, Koliken
  • chron. Schnupfen, Bronchitis, Asthma
  • häufige Mittelohrentzündungen
  • Zahnfehlstellungen, Hüftprobleme, Fußfehlstellungen
  • zur Vermeidung von Zügerln oder breites Wickeln
  • Entwicklungs- und Essstörungen (z. B. verspätetes Sprechen lernen)
  • Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, Hyperaktivität
  • Erziehungsschwierigkeiten
  • Koordinationsschwierigkeiten
  • Zerebrale Dysfunktionen, verzögertes Wachstum
  • Saug- und Schluckprobleme, Reflux
  • verlegte Tränenkanäle, Schielen

Bei Erwachsenen:

  • Störfunktionen im Kopf-, Wirbelsäulen- und Beckenbereich (Skoliose, Bandscheibenvorfälle, nach Unfällen, Stürzen, Schlägen)
  • Beschwerden im Bewegungsapparat (Schulter, Nacken, Ellenbogen, Hüfte, Knie, Sprunggelenk)
  • Kopfschmerzen, Migräne, Mittelohrentzündung
  • Infertilität, Abortus
  • Menstruations- und gynäkologische Beschwerden
  • Konzentrations-, sowie Lern- und Merkschwierigkeiten
  • Stress, Erschöpfung, Burn Out
  • Schlafstörungen
  • Steigerung der Selbstheilungskräfte
  • Begleitung bei psychotherapeutischen Prozessen
  • Begleitung bei seelischen Traumen
  • Schwindel, Bluthoch- und Tiefdruck
  • Verdauungs- und Atembeschwerden
  • um sich einfach etwas Gutes zu tun…

corli

Doris Edith Kormann

T 0664/940 47 59

info@doriskormann.at

 

 

Die Artikel der Rubrik „Gäste“ werden von GastredakteurInnen verfasst, die voll für deren Inhalt verantwortlich sind. In diesem Fall bin ich lediglich die Moderatorin und leite gerne diverse Kommentare und/oder Fragen an die jeweilige AutorIn weiter. Daniela.

 

 

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