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So stärkst du dein Kind | 3 Minuten täglich – für eine glückliche Zukunft

Wie du dein Kind in 3 Minuten nachhaltig stärken kannst.

„Ohne Fleiß kein Preis.“

„Eigenlob stinkt“

„Bescheidenheit ist eine Tugend und nimm dich bloß nicht zu wichtig“.

Die meisten von uns sind mit diesen oder ähnlichen Sätzen aufgewachsen. Kein Wunder, dass viele von uns heute noch daran zu nagen haben.

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Zitat von Peggy O’Mara

Schließlich machte man uns Glauben, dass es gut sei, wenn wir nicht zu viel von uns selbst halten und der Welt mit Demut gegenübertreten.
Aber mal ehrlich – dass Gedanken und vor allem sich wiederholende Gedanken über sich selbst, die man Glaubenssätze nennt, unsere Realität gestalten, ist längst kein Geheimnis mehr. Denn das, was wir denken, bestimmt unser Handeln und so auch die Gegebenheiten unseres Lebens. Unseren Kindern bläuen wir diese harten Sätze, die das Leben nicht unbedingt vergnüglicher machen, bestimmt nicht mehr ein. Schließlich wollen wir, dass es ihnen besser geht als uns. Dass sich ihr Leben öfter frei, leicht und erfolgreich anspürt. Und dennoch kann dieser wohlwollende Wunsch alleine nicht bewirken, dass wir unsere Kinder mit dem richtigen – nämlich einem starken, sich selbst liebenden und vertrauensvollen – Mindset in die Welt hinausschicken.
Negative Einflüsse auf den Glauben unserer Kinder lauern nämlich überall. Das unbewusste Verhalten der Eltern oder Lehrer, der unachtsame Spott der Mitschüler, der Einfluss der Freunde oder die Gesellschaft, die oftmals vermittelt, dass wir so wie wir sind nicht gut genug sind. Daher ist Gedankenhygiene angesagt. Hygiene oder ein bewusstes, gesundes Zuführen von nachhaltigen Produkten ist für uns auf anderen Ebenen wie bei Ernährung oder Naturheilmittel schon längst etabliert. Genau so eine Hygiene sollten wir auch in der Gedankenwelt unserer Kinder herstellen.
Vielleicht fragst du dich jetzt wie dir das gelingen kann, ohne dass du Psychologie studiert oder ein Diplom zum Mentaltrainer absolviert hast. Genau dazu habe ich eine Methode mitgebracht, die alle fürsorglichen Eltern auch ohne Erfahrung in ihren Alltag mit Kids integrieren können.

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Du bist ein Geschenk für diese Welt – mein Schatz

In den USA gibt es den Trend der positiven Glaubenssätze für Kids schon lange. Jeden Abend sitzen Eltern am Bett ihrer Kinder und sagen, anstatt Geschichten vorzulesen, positive Affirmationen auf. Affirmationen sind übrigens das Gegenteil von negativen Glaubenssätzen – also positive Gedanken, die unsere Welt schöner machen und unser Selbstvertrauen stärken.

3 Minuten täglich genügen, um das eigene Kind fit für eine glückliche Zukunft zu machen und ihm außerdem eine große Portion Widerstandsfähigkeit mitzugeben. Anfangs sind die Kinder noch ein bisschen verwundert aber das ändert sich rasch. Von einem lieben Freund, der dieses Ritual mit seinen drei Kids schon lang zelebriert, weiß ich, dass die Kinder gerade zu süchtig nach den schönen Sätzen werden. Zudem tut sich ein toller Nebeneffekt auf. Sie bemerken wie gut wohltuenden Worte tun und beginnen diese auch bei ihren Mitmenschen einzusetzen. So stand die Tochter einer lieben Freundin unlängst vor mir und sagte wie aus dem Nichts: Du bist ein Geschenk für diese Welt. Welch Freude sie mir damit bereitete, kann man sich vorstellen.

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Affirmationen für Kinder in der Praxis

Aber zurück zur Methode. Zum Ausprobieren, habe ich euch einfach mal eine kleine Auswahl an Affirmationen zusammengestellt. Ein Elternteil oder auch die Großelter sagen dem Kind vor dem Schlafengehen diese oder ähnliche Sätze vor und das Kind wiederholt sie in der Ich-Form.

• Ich bin gut so wie ich bin.
• Ich kann alles schaffen, was ich will.
• Ich bin ein Geschenk für diese Welt.
• Ich bin klug, liebenswert und schön.
• Ich bin gut zu andern Menschen – und sie sind gut zu mir.
• Ich liebe das Leben.
• Ich freue mich über jeden neuen Tag.
• Ich bin wertvoll.
• Ich bin stark und mutig.
• Ich werde immer geliebt.
• Ich bin geboren, um glücklich zu sein.
• Ich darf alles sein, was ich will.
• Mama und Papa haben mich unendlich lieb.
• Ich bin genau richtig.

Natürlich kann man diese Affirmationen noch erweitern oder adaptieren. Zu beachten ist bloß, dass sie positiv, in der Gegenwart formuliert und der Kindersprache gerecht sein müssen. Außerdem ist es zielführend immer wieder dieselben Sätze zu verwenden, so dass sich diese tief im Unterbewusstsein des Kindes verankern können.

Ebne deinem Kind einen glücklichen Weg

Vielleicht war das Thema Mentaltraining für dich bisher nicht relevant. Aber wieso nicht einfach ausprobieren, was diese schöne Intervention mit den Glücksgefühlen und dem Selbstvertrauen deines Kindes macht. 3 Minuten täglich über 21 Tage können schon viel bewirken. Und wer weiß, vielleicht kommst auch du auf den Geschmack. Dann schau gerne auf meinem Lebensfreude- und Mentaltraining Blog www.honigperlen.at vorbei.

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Melanie – 35 Jahre, Dipl. Mentaltrainerin, Selbstliebe-Trainerin, Autorin und Bloggerin, Kommunikationstrainerin auf Honigperlen.at

9 Kommentare zu “So stärkst du dein Kind | 3 Minuten täglich – für eine glückliche Zukunft

  1. Christine

    Liebe Melanie,
    ich spiele schon länger mit dem Gedanken mit meinen Kindern mit positiven Affirmationen zu beginnen. Was ich daran noch nicht verstanden hab: Sag ich die Sätze so wie das Kind sie dann wiederholt oder sag ich sie so, wie ich sie meinem Kind sagen würde? Also sag ich: „Du bist ein Geschenk für die Welt!“ Oder „Ich bin ein Geschenk für die Welt!“ Oder kommt das vielleicht auf das Alter der Kids an?
    Ganz liebe Grüße!

    • Ja, das hab ich auch noch nicht ganz verstanden. Würde mich auch interessieren.

      • So wie ich es verstanden habe….Der Elternteil sagt zum Kind:“Du bist gut so wie du bist“. Das Kind sagt es dann in der Ich -Form,also “ ich bin gut so wie Du bist……..

  2. So wie ich es verstanden habe….Der Elternteil sagt zum Kind:“Du bist gut so wie du bist“. Das Kind sagt es dann in der Ich -Form,also “ ich bin gut so wie Du bist……..

    • Daniela

      Ich mache es gern so: „ich bin gut so wie ich bin“ und Kind sagt nach „Ich bin gut so wie ich bin“ – Affirmationen funktionieren in der Ich-Sprache am besten. Und so wirkt es gleich auch für mich!

  3. Schreibfehler: das Kind sagt ich bin gut so wie ich bin….

  4. Ich finde den Absatz gut. Aber in der Psychologie sowie in den vielen Erziehungsbüchern wird klar abgeraten die Persönlichkeit des Kindes zu bewerten. Besser wäre sein Handeln. Sätze wie „du bist intelligent und schön…) deuten hin dass diese Attribute angeboren und nicht durch eigenes Handeln verändert werden könnten. Folglich: hilflosigkeit. Ich finde es auch schwierig, wenn das Kind dann kommt und meint: „mami, du sagst mir jedentag dass ich liebenswert bin, aber xy im Kindergarten mag mich nicht.“ was würdet ihr dann antworten? Eine andere Frage wirft auch auf. Könnten so Sätze nicht irgendwann an Bedeutung/Glaube daran verloren gehen? Oder im Text stand, dass die Kinder richtig nach diese Aussagen fragen, braucht das Kind dann ständig diese Bestätigungen? Was denkt ihr?

    • Ja, ich verstehe, was Du meinst, sukey. Es ist z.B. tatsächlich sinnvoller Anstrengung zu loben: „boah, da hast Du Dich aber angestrengt!“ Das Kind lernt, dass Anstrengung sich lohnt, und schnell lernt es, dass wenn es am Ball bleibt, besser in der Tätigkeit wird.
      Aber ich habe mich gefragt: kann man durch Affirmationen Positives heraufbeschwören, wenn Taten bzw. Handlungen und damit schließe ich Reaktionen mit ein, eher das Gegenteil erzeugen. Ich denke, ein Kind fühlt sich wertvoll und stark, mutig, geliebt, etc., wenn es gesehen und seinen Wert anerkannt bekommt. D.h. wenn Eltern adäquat auf seine Bedürfnisse eingehen, müsste es sich sicher und beschützt fühlen, ohne das gesagt zu bekommen. Wenn wir die Affirmation vorgeben:: ich bin mutig, obwohl das Kind eher unsicher ist, dann setzen wir es vielleicht zu sehr unter Druck?! Denn Mut ist ein Gefühl, das über die Angst hinausgeht, dafür braucht man sehr viel Kraft, die unsicher gebundene Kinder eher nicht haben? Aber andererseits: Sprache verändert das Bewusstsein. Wenn Glaubenssätze wiederholt werden, schaffen sie es in das Langzeitgedächtnis und werden dort tief verankert. Wenn negative Sätze gespeichert werden können, warum dann nicht auch Affirmationen?

  5. Sukey, die gleichen Bedenken habe ich auch.
    Ich persönlich sage meinem Sohn jeden Tag, dass er genauso wie er ist, toll ist und ich ihn über alles liebe. Wertschätzung, einfach weil man ist, wie man eben ist, spielt in unserer Familie eine riesengroße Rolle. Aber, ob ich das abends wie eine Art Zeremonie abhalten muss….ich weiß nicht…!? Das würde sich glaube ich unnatürlich für mich anfühlen.

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