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SHOP SMALL | Interview mit Clemens von Kakaduu

Die ersten Worte, die unser Kind spricht sind etwas ganz besonderes! Die Zeit, in der es beginnt, sich für Dinge, Tiere und Personen auf Bildern zu interessieren ist magisch: jeden Tag lernt es unglaublich viel dazu.

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Clemens hat sich dazu etwas besonders schönes überlegt und für seine kleine Tochter Tierkarten entworfen! Der kreative Papa hat die Karten mit den Tiermotiven und die praktische Box selber designt. Die Wortschatzkarten gingen mit dem Namen Kakaduu in Produktion (auf FSC-Papier) und ich freue mich sehr, Clemens bei mir zu Gast zu haben!

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Interview

Was hat Dich dazu bewegt, das zu tun, was Du heute machst?

Das ist eine gute Frage und ich bin selbst überrascht, wie es dazu kam. Im Grunde habe ich das alles meiner Tochter Clara zu verdanken. Eltern zu werden ist, so denke ich, für jeden eine der größten Veränderungen im Leben, da man plötzlich nicht mehr selbst im Mittelpunkt steht. Ich hatte mit den Wortschatzkarten Kakaduu „My first words“ das Glück, dass ich meiner Passion etwas Eigenes zu kreieren folgen konnte und dies zudem mit meiner kleinen Tochter teilen konnte.

Wie war der Weg hierher?

Ich glaube, dass wenn man etwas Neues ausprobiert, immer sehr viel dazu lernt. Ich liebe diesen Lernprozess. Für mich ist die Erfahrung Vater zu sein eine unglaubliche Inspiration und zugleich Lernphase. Die Idee für die Wortschatzkarten hatte ich, als Clara etwa ein Jahr alt war und begann, ihre ersten Worte zu bilden. Alle Eltern wünschen sich natürlich nur das Beste für ihre Kleinen und wollen sie bei der Entwicklung bestmöglich unterstützen, sei es nun beim Krabbeln, Gehen oder eben beim Erlernen der Sprache.
Ich habe auch gemerkt, dass Clara in diesem Alter viel mehr von realen Fotos fasziniert war, als von gezeichneten Bildern. So kam ich auf die Idee, die Wortschatzkarten mit Tierfotos zu gestalten. Clara war damals schon in einer Montessori Krabbelstube, wo ich auch viel Feedback und Input bekommen konnte. Zum Glück waren die ersten Karten rasch fertig, sodass wir sie auch zu Hause einsetzen konnten.

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Kakaduu Wortschatzkarten Tiere

Wo fühlst Du Dich inspiriert? Arbeitest Du eher daheim? Oder kommen die Ideen auf Reisen?

Inspiration ist für mich mit kreativer Arbeit gleichzusetzen. Da ich in meinem Hauptberuf das Glück habe, mich kreativ entfalten zu können, ist Inspiration quasi ein ständiger Begleiter. Ich versuche bei allem was ich mache, egal ob zu Hause, in der Arbeit oder auf Reisen, neue Dinge zu erkunden und suche auch in den kleinen Alltagsdingen Inspiration.

Betreibst Du das Label als Business?

Ich habe zwar eine Idee, wie sich Kakaduu weiterentwickeln kann, aber vorwiegend liebe ich die kleinen Schritte, die dazwischen passieren, wie zum Beispiel das erste Kartenset in den Händen zu halten und mit meiner Tochter die Tiere zu erlernen, oder auch mit den Karten im ersten Geschäft angeboten zu werden (Vielen Dank dabei an Beate Klein von „Herr und Frau Klein“), bis hin zu den ersten positiven Feedbacks von Eltern, die die Karten gekauft haben. Ein weiterer wichtiger Meilenstein war, dass meine Frau Karin für Kakaduu zu arbeiten begonnen hat und ich bin sehr dankbar für ihre Ideen und ihre strukturierte und genaue Arbeitsweise. Ich neige hingegen manchmal dazu Dinge zu überstürzen – frei nach dem Motto „Just do it“. Karin muss mich dabei manchmal etwas einbremsen.

Wir Mamas sind besondere Kunden – viele von uns lieben das unique und handgemachte! Folgst Du Trends oder setzt Du welche?

Ich bin ein großer Fan von handgemachten und einzigartigen Produkten. Besonders Liebe zum Detail und ansprechendes Design überzeugt mich. Bei meinen Karten habe ich versucht ein Produkt zu entwickeln, welches auch für Eltern ästhetisch ist, aber vor allem die Entwicklung der Kinder fördert. Die Idee der Wortschatzkarten ist es auch, diese für einen bestimmten Zeitraum als fixen Bestandteil in den Tagesablauf einzubinden, sei es vor oder nach dem Essen, in der Früh oder vor dem Schlafengehen. Sich als Eltern, einen fixen Zeitpunkt zu definieren, wobei man mit dem Kind gemeinsam die Welt der Sprache erkundet, hilft denke ich auch, um mehr Routine in den Alltag zu bekommen.

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Bei welcher Tätigkeit bist Du im FLOW?

Ich versuche meinen Tag sehr strukturiert zu gestalten. Ich glaube, dass Struktur nicht nur für Kinder wichtig ist, nur wir Erwachsenen vergessen oft, wie Routinen und Strukturen uns den Alltag erleichtern können. Natürlich ist das mit einem Kleinkind nicht so leicht, deshalb versuche ich morgens und abends ein wenig Zeit für mich zu schaffen, in der ich z.B. meditiere (morgens) oder lese (abends). Diese Rituale halten mich dann relativ gut über den Tag hinweg im Flow.

Welche Kindheitserinnerung passt zu Deinen Sachen? Was hat Dich geprägt?

Ich denke immer gerne an Momente zurück, in denen meine Eltern mit mir etwas aktiv unternommen haben. Da ich meinen Vater leider relativ früh verloren habe, denke ich besonders an die Momente mit ihm zurück, in denen wir etwa gemeinsam malten, bastelten, aber auch später, wenn er mir bei meinen Hausaufgaben geholfen hat. Etwas gemeinsam zu unternehmen und Zeit zu verbringen ist meiner Meinung nach gerade in der heutigen Zeit von Handys und Computern sehr wichtig und ich hoffe, dass die Kakaduu Karten etwas dazu beitragen können, diese „Qualitytime“ mit dem eigenen Kind zu schaffen.

Wenn Du eine Stadt wärst, welche wäre es und warum?

Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten, da es so viele Städte gibt, die ich liebe. Könnte ich aus 3 Städten wählen, wäre es Graz, weil ich dort aufgewachsen bin und sicher ein großer Teil von mir immer Grazer sein wird. Weiters Wien, da ich hier seit nun 7 Jahren lebe und ich diese Stadt immer besser kennen lerne. Wie auch bei mir, entdecke ich hier nach wie vor immer wieder neue Plätze, die mich überraschen. Zudem liebe ich das multikulturelle kulinarische Angebot, welches es hier gibt. Als dritte Stadt würde ich San Franzisco wählen, da mein Bruder dort lebt und die Stadt dadurch auch ein Teil meines Lebens wurde.

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