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Flapjack Rezept | Oder: Müsliriegel mal anders

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Es war bei uns jeden Morgen ein kleines Drama: Niemand (mich eingeschlossen) mag gern aufstehen, niemand hat wirklich Hunger und dennoch ist es wichtig, zumindest ein bisschen hochwertige Nahrung zum Start in den Tag abzubekommen. Das „Essen am Morgen“ beschäftigt uns schon lange und ich bin mir dessen bewusst, dass es absolut keinen Sinn macht, etwas aufzudrängen oder so lang zu reden, bis sie mir zu liebe essen. Zumal ich einfach kein gutes Vorbild bin. Wir essen auch am Wochenende selten vor 10, dann aber mit Genuss.

Nun, es ist einfach zu akzeptieren dass keiner von uns so früh essen mag – ist ja auch ok. Dann soll es aber zumindest in der Jausenbox einigermaßen gesund und gefüllt mit Energie sein – es werden neben den Apfel- und Paprika-Stücken gern ein paar Nüsse und Datteln gesehen. Das klassische Butterbrot bleibt immer übrig. Hier habe ich schon mal über unsere Alternativen zum Pausenbrot geschrieben. >>> Das hat mich dann auf eine Idee gebracht. Müsliriegel! Genauer gesagt sind es dann Flapjacks geworden, eine Art „gebackenes Porridge“.

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Die Mädchen nennen es „Müslibrot“ und sind begeistert! Wir backen immer ein ein kleines Blech davon und haben dann zwei bis drei Tage genug für die Jausenboxen. Wir mögen es geschnitten oder in Stücke gebrochen: wenn man die Flapjacks ein paar Minuten länger backt, werden sie ein bisschen crosser.

flapjack rezept | oder: müsliriegel mal anders

In England wird die traditionelle Variante der Flapjacks mit Hafer, braunem Zucker und Butter gebacken und hat so mehr von einem Keks oder Kuchen, als von einem wertvollen Müsliriegel.

Meine Variante ist vegan, frei von Industriezucker und ist kinderleicht und innerhalb von 25 Minuten herzustellen.

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Rezept Flapjacks vegan (Müsliriegel gebacken)

Zutaten:

  • 4 EL Mandelbutter (Mandeln, geschält und Kokosöl)
  • 160g Haferflocken
  • 200ml Oatly (oder eine andere Hafer- oder Pflanzenmilch)
  • 10-14 Datteln
  • 30g Kokosraspel
  • (2 TL Vanille-Protein)*
  • 1 TL Backpulver
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*Protein kann zusätzlich dazu gegeben werden, wenn man die Flapjacks anreichern möchte – vgl. Proteinriegel. Ist aber nicht nötig, wenn man das nicht mag.

So gehts:

Die Mandelbutter wird hergestellt, in dem man rund 80g Bio-Mandeln mit 1 EL Kokosöl in einem starken Blender fein mixt. Alternativ kann Mandelmus verwendet werden. Zusammen mit den Haferflocken in die Küchenmaschine geben und mit der Hafermilch rund 10 Minuten quellen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und alles gut in der Küchenmaschine mit dem Messer zerkleinern und solange mixen, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Die Masse für die Müsliriegel rund 1-2 cm dick auf ein Backblech (ich verwende eine Silikonmatte) streichen und bei 180C etwa 15 Minuten backen. Wenn es knuspriger werden soll, dann noch ein paar Minuten länger lassen und auf goldbraune Ränder warten.

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Wenn die Flapjacks nicht zu knusprig gebacken werden, kann man sie gut in Riegel schneiden.

Je nach Geschmack kann noch etwas  dunkle Schoko-Glasur drauf. Aber schmeckt auch pur herrlich intensiv und „voll“ nach Energie.

flapjack rezept | oder: müsliriegel mal anders

Für eine „spicy“ Variante kann man in die Masse noch Zimt, Curcuma, Kardamom und Ingwer dazu geben – das ergibt leckere Flapjacks für den Winter, die am besten noch warm genossen werden.

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2 Kommentare zu “Flapjack Rezept | Oder: Müsliriegel mal anders

  1. Hallöchen, was könnte man denn als Alternative zu Datteln nehmen? Ich mag weder Datteln noch Rosinen.

    • Hallo!
      Zum Süßen kannst du auch Reis-, Agaven- oder Dattelsirup nehmen und wenn du andere Trockenfrüchte magst, dann gib sie rein: Marillen, Granberries…. was dir schmeckt. Ich habe die Datteln wegen der Süßkraft verwendet!

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