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7 hilfreiche Tipps gegen kalte Füße

tipps gegen kalte füße

Es ist einfach so unaushaltbar! Ständig eisig kalte Füße zu haben und scheinbar nichts hilft nachhaltig. Dieses grausame Gefühl der Kälte steigt immer höher und krabbelt bis in den Unterleib. Kalte Füße sind für viele Frauen ein Problem und das Schlimmste daran ist, dass fast nichts helfen will. Ich habe mir die wichtigsten Tipps für mehr Wärme und Wohlbefinden genau angeschaut und teile die besten hier. Sobald es jetzt im Herbst und Winter laufend kälter und feuchter wird, ist es extrem nützlich, hilfreiche Tipps parat zu haben. Die Ursache von kalten Füßen kann sehr unterschiedlich sein und eine wichtige Maßnahme ist, die Durchblutung medizinisch abklären zu lassen. Auch zu langes Sitzen oder etwa enge Socken können zu Kältegefühl führen.

Endlich keine „Eiszapfen“ mehr an den Beinen – 7 Tipps gegen kalte Füße und Kältegefühl

  • wärmende Lebensmittel
  • regelmässig moderate Bewegung
  • die richtige Kleidung und gute Schuhe
  • zusätzliche Wärmespender
  • anregende Wechselbäder
  • wohltuende Massagen
  • anregende Saunabesuche

Achte darauf, WAS du isst!

Die Ernährung spielt eine beträchtliche Rolle im Wärmehaushalt des menschlichen Körpers. Jeder kennt den Schweißausbruch, der sofort einsetzt, wenn das Curry (zu) scharf gewürzt ist! Und genau diese Wirkung können wir uns zu Nutze machen. Wärmende Lebensmittel und Gewürze sollten spätestens ab Ende September regelmässig auf dem Speiseplan zu finden sein. Es muss auch nicht immer pikant sein, denn auch Zimt, Kardamom und Kakao wärmen sanft von innen. Ein heißer Chai Tee (oder Chai Latte) ist also ein idealer, wärmender Snack.

Die Lehre der traditionellen chinesischen Medizin und die Ernährung nach TCM beschäftigen sich intensiv mit Wärme und Kälte, jedem Lebensmittel wird eine der thermischen Eigenschaften und Wirkungen zugeordnet. Die TCM Expertin Nina Mandl empfiehlt daher allen, die zu Kältegefühl neigen, schon „warm“ in den Tag zu starten. Mit einem Hafer Porridge gelingt das ideal, dieser Frühstücksbrei lässt sich zeitsparend vorbereiten (Meal Prep), unterschiedlich würzen und abwechslungsreich mit Früchten der Saison kombinieren.

Hafer wärmt, nährt und hebt das Qi. Er unterstützt daher die Stärkung der Abwehrkräfte und

ist ein ideales Frühstück in der kalten Jahreszeit.

Nina Mandl, TCM Expertin

Im Gegensatz zu den wärmenden Gewürzen und Lebensmitteln, wie Ingwer, Chili, Zimt, Kardamom, Hafer,… gilt es, die „kühlenden“ Nahrungsmittel weg zu lassen.

Zu den kühlenden Lebensmitteln zählen

  • Weißmehl- und Fertigprodukte
  • weißer Zucker
  • Milchprodukte
  • Zitrusfrüchte
  • Bananen
  • Grüntee

Unter Beachtung dieser Grundregeln kann man mit einer einfachen, bewussten Umstellung der Ernährung einen guten Grundstein für mehr Wärme legen.

Bewegung, bitte!

Oft hat das dauernde Kältegefühl, Frösteln und das Gefühl der kalten Füße mit niedrigem Blutdruck und / oder eher wenig Muskelmasse zu tun. Das ist evolutionsbedingt vorgegeben und unterscheidet uns Frauen auch von den Männern, die tatsächlich weniger kälteempfindlich sind. Daraus ergibt sich aber auch eine klare Handlungsanweisung, nämlich regelmässig Bewegung und Sport! Viele moderate Bewegungsarten sind super durchblutungsfördernd: ausgedehnte Spaziergänge über unwegsames Gelände, Yoga Flows oder ein kurzer Lauf heizen ordentlich ein. Damit es nicht beim guten Vorsatz bleibt, ist es wichtig, eine Routine zu etablieren, die gut in den Alltag passt.

Unbedingt zu vermeiden sind dagegen langes Stehen oder Sitzen in der Kälte oder bei nasskaltem Wetter.

Kleide dich clever!

Es ist nicht egal, in welche Kleidung und Schuhe wir unseren Körper stecken! Die Kriterien für Wohlbefinden sollten definitiv keinem Mode-Diktat unterliegen. Natürliche Materialien, wie Leinen, Wolle und Leder sind für die Luftzirkulation und damit für eine natürliche Kältebarriere sehr förderlich. Die Kleidung in Schichten zu tragen, macht ebenfalls Sinn. So wird zwischen den Schichten die Wärme gespeichert und der sogenannte Zwiebellook sorgt für Flexibilität bei Temperaturschwankungen, die gerade im Herbst und Winter auftreten.

Setz noch eine Schicht drauf!

Lammfell als Innenfutter im Mantel oder als zusätzliche Einlage in den Schuhen kann sehr gut kälteisolierend und temperaturregelnd wirken. Alternativ (bei dauerhaft sehr kalten Füßen) sind auch heizbare Einlagen eine Option. Warme, lange Socken oder Stulpen sind super, um die Fußfesseln und den Bereich um die Knöchel warm zu halten. So entsteht auch auf den Füßen bis in die Zehen ein warmes Gefühl.

Für daheim sind kleine Wärmekissen mit Kirschkernen oder Entspannungskissen mit Lavasand ideal um lang und angenehm warm zu halten.

Wechsle zwischen heiß und kalt!

Stelle dir zwei Schüsseln mit Wasser bereit. In einer Schüssel ist warmes Wasser mit rund 36-38 Grad, in der anderen möglichst kaltes Wasser, ideal sind etwa 18 Grad oder etwas darunter. Beginne nun damit, deine Füße rund 5 Minuten im warmen Wasser zu erwärmen und und stelle sie für 10 bis 15 Sekunden in die Schüssel mit dem kalten Wasser. Wiederhole das Wechselbad einmal.

So wird die Durchblutung angeregt und die Füße werden sofort wärmer! Nach dem Fußbad die Füße sanft trockenrubbeln und in warme Socken einpacken. Lass die Füße jetzt hochgelagert oder mache das Wechselbad direkt vor dem Schlafengehen.

Lass dich massieren!

Leider übersehen oder vergessen wir unsere Füße allzuoft bei den Wellness- und Wellbeing-Anwendungen. Massagen buchen wir immer nur für den Rücken, dabei tragen uns unsere Füße durchs Leben. Also nimm dir ein paar Minuten Zeit, mach ein Fußbad und im Anschluss eine feste Fußmassage. Lockere erst die großen Muskeln und Sehnen und arbeite dich dann Zehe für Zehe voran. Die Fußsohle kannst du am besten bearbeiten, indem du die Daumen mittig platzierst und kreisförmig nach aussen streichst.

kalte fuesse 2

Eine wunderbare wärmende Massage Öl Mischung gegen kalte Füße

MengeBezeichnung
1 TropfenTonka
5 TropfenPfeffer
2 TropfenRosmarin ct. cineol
2 Tropfen Ackerminze
2 TropfenIngwer
20 mlJojoba(wachs)

Diese Mischung reicht für 5 bis 7 Anwendungen

achte darauf, dass du nur hochwertige, ätherische Öle nutzt.

Dreh die Temperatur richtig hoch!

Wer regelmässig in Sauna oder Dampfbad ist, weiß diesen Luxus echt zu schätzen. Aber auch, wenn man nur selten in den Genuss kommt, ist diese Wärme von Innen echt genial, der Körper hat mit dem Hitze-Kälte Ausgleich einiges zu tun und profitiert davon etwa so wie bei regelmässigen moderaten Sport. (Vorsicht ist bei Bluthochdruck und anderen Krankheiten gegeben – immer mit dem Arzt abklären!)

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