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5 Dinge, auf die ich im Advent gut verzichten kann

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Die sogenannte „besinnlichste Zeit“ verkommt seit längerem immer mehr zur Konsumschlacht und zur stressigsten Phase des Jahres. Immer wieder scheint noch ein Geschenk zu fehlen und täglich prasseln unwiderstehliche Angebote auf uns ein. Der Advent hat in Wahrheit seinen Glanz fast völlig verloren, weil wir statt beschaulichen Stunden mit den Liebsten unsere Zeit damit verbringen, online die besten Goodies abzugreifen. Und oft sind das Dinge, die wir nicht gebraucht haben, ehe die grelle Anzeige auf dem Display erschien.

Ich versuche, diese digitalen Anzeigen inzwischen recht differenziert zu betrachten und mich zu zwingen, diese eine Frage zu beantworten: „Brauche ich das wirklich?“ Meist ist ein es klares NEIN, das in meinem Kopf ertönt. Manchmal bin ich unsicher und dann setze ich mir die Frist von 48 Stunden, um dem Link erneut zu folgen, wenn ich dann immer noch daran denke.

Wenn ich so durch Instagram scrolle und mir die „Weihnachtstrends“ anschaue, wird mit plötzlich mit einem Schlag klar, welche Sachen ich garantiert nicht brauche. Auch heuer nicht.

5 Dinge, die ich im Advent nicht brauche

  • Teelichter
  • Lametta
  • jedes Jahr neue Deko
  • Duftkerzen
  • ugly X-Mas Sweater

Teelichter

Teelichter sind nett, ich gebe es zu. Sie sind so eine Art Standardausrüstung für besinnliche Stunden geworden und bestimmt in jedem Haushalt zu finden. Aber sie sind echt unnötig, denn jede andere Kerze macht weniger Müll! Auch ich wollte die alten Teelichthalter weiterverwenden und greife seither auf nachfüllbare Teelichter im Glas zurück.

Lametta

Die feinen Silberfäden habe ich als Kind sehr geliebt, das gebe ich zu! Aber ich habe mich auch damals in den 1980er Jahren schon gefragt, wie man die wieder aus den Ästen des Weihnachtsbaums bekommt. Die Antwort ist mir noch heute ein Graus: nämlich gar nicht. Und spätestens am 7. Jänner liegen am Straßenrand alte Tannen mit zerknittertem Lametta und machen den Baum unkompostierbar. Wir lieben es einfach und wechseln einfach ab zwischen gold-weißen Kugeln und natürlicher Deko aus Strohsternen und gebastelten Ornamenten.

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Deko Stern aus Klopapierrolle

Immer neue Deko

„Welche Farbe hat euer Weihnachtsbaum heuer?“ hallt es durch die Sozialen Medien und ich bekomme ehrlich gesagt Wut dabei. Warum sollten Kugeln, die man längstens 14 Tage im Jahr hängen hat, nicht immer wieder verwendet werden?

Duftkerzen

Ich gebe zu, dieses Thema spaltet die Menschen wahrscheinlich – immerhin sind Duftkerzen ein Dauerrenner im Handel. Ich persönlich bin sehr empfindlich, was Gerüche betrifft und mich „brennen“ so gut wie alle synthetischen Duftnoten in der Nase. Seit ich mit ätherischen Ölen arbeite, ist das kein Thema mehr, denn damit lassen sich auch Kerzen beduften, ohne die Schleimhaut zu reizen.

X-Mas Sweater

Das ist das mit Abstand der schrecklichste Trend rund um Weihnachten für mich! Dicke Pullis in rot-weiß-grün mit eingestrickten Rentieren oder aufgenähten Bommelmützen, die sich angreifen, als würden sie in der Nähe der nächsten Kerze in Flammen aufgehen… Den Hype um die „ugly Sweater“ zu Weihnachten kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Auch wenn ich sonst durchaus anfällig für Mode und Fashion Trends bin. (Meine „48 Stunden Links“ sind meist Mode.)

nachhaltige Wintermode

Ich freue mich auch heuer auf einen Baum im alten Design und bedufte unsere Wohnung mit sanften, winterlichen Ölen, gieße vielleicht sogar wieder selber Kerzen und trage das Kleid aus dem Second Hand Laden zur Weihnachtsfeier.

5 Alternativen, die im Advent Ressourcen und Geld sparen

  • DIY Kerzen
  • einfache Deko aus Müll
  • zeitloser Weihnachtsbaum Schmuck
  • ätherische Öle
  • nachhaltige Wintermode, die tragbar ist

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