Monate: November 2013

Gastartikel: „Gangwechsel. Lauf der Dinge“ WIENERIN – Kolumne Dez. 2013

Die aktuelle Kolumne der stellvertretenden Chefredakteurin der Zeitschrift WIENERIN, Mareike Steger: Gangwechsel. Lauf der Dinge AUFREGER Mit Kind erlebt man ja gar nichts mehr“, seufze ich, der- weil ich Babybodys zusammenlege. Mein Mann, der die Strümpfe sortiert, geht hernach immerhin Cham- pions League schauen … Um solchen Abenden zumindest die Chance zu geben, mich mit aufregenden Ereignissen zu überraschen, treffe ich mich mit an- deren Müttern. Neulich etwa mit V. und ihrem Söhnchen. Aber na- türlich ereignete sich nichts Weltbewegendes. Die kleinen Männer führten sich auf wie halbstarke Äffchen, tanzten auf dem Sofa- tisch und uns auf der Nase herum. Und am Ende haben wir sie – wider unseren „Nichts Süßes“-Grundsatz – doch vom Kuchen na- schen lassen. Auch, um Klein B. von seiner bedenklichen Neigung zur Nomophobie abzulenken – der Angst, ohne Smartphone zu sein: Denn mein Digital-Native-Sohn angelte sich dauernd das Festnetztelefon von V., um es sich an den Hinterkopf zu halten und mit verstellter Stimme hineinzubrabbeln. So weit, so fad also. Andererseits ist es unfair zu sagen, dass einem mit Kindern langweilig …

Lesestoff: Weihnachtsgeschichte „Vom Himmel hoch…“

Hier endlich wieder mal eine Buch-Empfehlung für Kinder. Nicht dass wir keine Bücher (vor)lesen… es türmen sich bunte Bilderbücher und werden von Frl. Tochter auch regelmässig eingefordert, bzw. allein durchgeblättert. Ich finde nur leider ist es recht eintönig: Barbapapas, Klappen-, Zieh- und Fühlbücher zu allen möglichen Themen, schöne Sachen, aber irgendwie stumpft man mit der Zeit ab. Heute ist mir aber ein tolles (Vor)Weihnachtsbuch in die Hände gefallen, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Eines vorweg, ich bin nicht praktizierende Katholikin, aber die Weihnachtsgeschichte finde ich gehört dazu zum Kindsein. Das Buch heisst: „Vom Himmel hoch… und ist im Ravensburger Verlag erschienen. Es erzählt unaufgeregt in einfachen, schönen Worten die Weihnachtsgeschichte, auch schon für die Kleinsten. Wenig Text und liebevolle Bilder. Wir wünschen Euch und Euren Familien eine ruhige Adventszeit – ohne viel Trubel und Stress.

die neugierige kleine botin: Produkttest „KUMJA“ Jackenerweiterung

Schwanger im Winter. Das zweite Mal. Eigentlich die beste Jahreszeit – finde ich zumindest. Die körperlichen Begleiterscheinungen halten sich in meist gut in Grenzen, wenn es nicht unerträglich heiß ist. Das einzige „Manko“: Wie bringe ich den wachsenden Bauch in der warmen Winterjacke unter? In der ersten Schwangerschaft hatte ich das Glück erst recht spät richtig rund zu werden und einen kurzen Winter zu durchleben. Dieses Mal scheint es anders. Was bleibt? Den Kasten auf weitgeschnittene Modelle durchkramen und eventuell noch zwei bis drei Wochen herauszuschinden – oder: KUMJA. Hm? Nie gehört… Bei Online-Stöbereien bin ich auf eine kluge Variante der Jackenerweiterung gestossen: die KUMJA wird in den (original)Zipp der liebsten Jacke eingezippt, die Weite durch ein Bindeband reguliert und passt. – Auch auf große Bäuche! Die Jacke sitzt und man muss nicht extra ein teures Umstandsmodell kaufen, das man im nächsten Winter nicht mehr tragen kann. Ein weiterer grosser Vorteil der KUMJA: sie verwandelt die Jacke auch in eine Tragejacke, so kann das Baby auch im kommenden Winter warm eingekuschelt dabeisein! Die ersten Erfahrungen …

Pikler SpielRaum – nicht mehr als spielen

Anna Tardos, die Tochter von Emmi Pikler spricht vom „Geniessen des Kindes“ – das könnte im Vordergrund stehen, wenn sich allwöchentlich eine Gruppe von Eltern mit Babys / Kleinkindern zum Pikler SpielRaum trifft: ein vorbereiteter Raum mit besonderen Materialien und Spielmöglichkeiten ausgestattet, am Rand mit Kissen für die Eltern. Ihre Rolle hier ist es lediglich zu beobachten und da zu sein, wenn das Kind sie braucht. Die Kinder spielen allein, ohne Anleitung, ohne „Leistungsdruck“ – oder eben auch nicht. Einge beobachten lieber bevor sie sich beteiligen. Die Eltern sehen, wie sich ihre Kinder bewegen und Freude am freien Spiel entwickeln. Bewegungs- und Spielentwicklung, der Umgang untereinander, Nähe / Distanz zu den Eltern sind Themen auf die man gezielt achten kann, die auch mit der SpielRaum Leiterin besprochen werden. Die Leiterin steht während der Spielzeit (ca. 90 Minuten) zur vollen Verfügung der Kinder, auch sie beobachtet und beschreibt die Vorgänge, schreitet ein, falls notwendig. Für die Eltern werden eigene Abend-Termine zur Nachbesprechung angeboten, hier werden bestimmte familienrelevante Themen aufgearbeitet, ebenso das Verhalten der Kinder während des …

Online gestöbert

kürzlich bin ich auf eine tolle Seite gestossen: „i dream elephants“ – klingt phantastisch, oder? Wahrscheinlich war es der Titel an dem ich im ersten Moment hängen geblieben bin… dann die tollen Kleidungsstücke, die es hier zu bestellen gibt. Dahinter stehen zwei Mütter, die verschiedene Geschmäcker hier im Shop zusammenführen. Es gibt einen Blog, eine Facebookseite… alle in allem viiiiiele Anregungen. Würde ich mir was aussuchen können, hier wäre meine Selektion… 😉 idreamelephants

Gastartikel: „Gangwechsel. Lauf der Dinge“ WIENERIN – Kolumne Nov. 2013

Die aktuelle Kolumne der interimistischen Chefredakteurin der Zeitschrift WIENERIN, Mareike Steger: Gangwechsel. Lauf der Dinge Die lieben Kleinen kommen ja nicht als völlig unbeschrie­ benes Blatt auf die Welt. Sie bringen schon Eigenschaften mit. Auch nicht so schöne. Schon sehr bald hatte etwa un­ ser Kind eine Faszination für Haare entwickelt – leider als Einschlafhilfe. Also stand ich Abend für Abend an seinem Git­ terbett, beugte mich über die hüfthohen Stäbe hinab wie eine Gi­ raffe zum Wasserloch, um das schlaftrunkene Söhnlein auf mei­ nem Kopf herumwühlen zu lassen, bis es endlich eingeschlafen war – und mir zum wiederholten Male sämtliche Gliedmaßen. Dennoch war das Leben mit Baby ein Kinderspiel verglichen mit heute. Jetzt haben wir nämlich ein Kleinkind von 15 Mona­ ten zu Hause. Und statt durchwachter Nächte plus Augenringe wartet auf uns eine größere Herausforderung. Freundin L., selbst Bubenmutter, formulierte es bei ihrem Besuch vor zwei Monaten so: „Irgendwann muss man mit der Erziehung auch mal anfangen!“  …. Zum Weiterlesen: den gesamten Artikel als .pdf gibt es hier zum Download. klick. Zur Autorin: …

Gastartikel: Kind, es ist doch nur zu Deinem Besten!

GASTARTIKEL Ätzend, der Satz, oder? Wer kennt ihn nicht? Ich kenne ihn und fand ihn immer unglaublich wääääh! So, nun bin ich selber Mutter. Mütter jammern untereinander gelegentlich über die Phasen, die ihre Kinder gerade so durchlaufen. Also ich stelle fest, dass ICH (auch) so meine Phasen habe. Da war zum Beispiel die Phase, als ich alles – wirklich alles – selber und frisch gekocht habe, natürlich 100% bio. Das war bei meinem Erstgeborenen. Mein Zweitgeborener hingegen fand diesbezüglich eine bereits wesentlich entspanntere Mutter vor. Da durfte es dann auch schon mal ein Gläschen sein. Und dann hatte ich da diese Phase, wo ich mich mit der Auswahl der Schule für meinen Großen beschäftigte. Diese Phase hat insgesamt so etwa 2 Jahre angedauert und hatte ihre Unter-Phasen. Schließlich bin ich ja sehr schlau, weiß von Berufswegen gaaaanz viel über Entwicklung, Gehirnforschung und darüber, wie Lernen am allerbesten funktioniert. Darum war rasch klar, dass eine klassische Regelschule, naja, also, ausscheidet. Ich hab mich dann umfassend über die Angebote unserer Region erkundigt, diese der Reihe nach heimgesucht …