So schaffst du es, dir in 3 Schritten einen Notgroschen anzulegen

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Der „Notgroschen“ ist der Geldbetrag, den du auf der Seite hast, um liquide zu bleiben, wenn die Waschmaschine kaputt ist oder das Auto repariert werden muss. Doch wie kann ich mir einen Notgroschen aufbauen?

Wieviel Geld als Notgroschen?

Eine Faustregel besagt, dass 3 Monatsgehälter eine gute Ausgangslage darstellen, um einen guten Polster für Notfälle zu haben. Natürlich darfst du das auf deine persönlichen Bedürfnisse und deine Möglichkeiten abstimmen. Vielleicht genügt ja erstmal ein Monatsgehalt, oder du wirst erst ruhiger, wenn du ein Jahresgehalt beiseite geschafft hast. Egal wieviel, es geht darum, dass es DIR gut tut.

In 3 Schritten zum Notgroschen

Schritt 1 – Dein Warum

Überlege dir genau, wofür dein Notgroschen verwendet werden darf. Was motiviert dich denn, überhaupt einen anzulegen? Wie definierst du „Not“? Je genauer du dein Warum kennst, desto leichter fällt dir das Sparen. Es ist völlig ok, wenn sich der Grund für deinen Notgroschen mal ändert, das Leben ist nicht gleichbleibend.

Schritt 2 – Dein Ziel

Lege fest, welchen Betrag du zur Verfügung haben willst und schreib dir die genaue Zahl auf. Der zweite wichtige Parameter für dein Ziel ist der Zeitraum. Bis wann willst du diesen Betrag erspart haben? Aus Zeit und Betrag kannst du nun errechnen, wie viel du monatlich weglegen musst, um dein Ziel zu erreichen. Alltagstaugliche Spartipps für Familien helfen dabei, dein Ziel zu erreichen.

Schritt 3 – Die Umsetzung

Sobald dein monatliches Gehalt oder anderes Einkommen einlangt, buche als erstes den fixen Betrag auf ein separates Konto oder noch besser suche dir eine Anlegeform, die dir gefällt und auch was abwirft. Investiere dein Geld, statt es am Konto der Inflation zu überlassen. Tipp: Abbuchungsauftrag am Anfang des Monats

Schau immer wieder mal auf dein Selbstfürsorge-Notgroschen Konto! Freu dich am Anwachsen der Summe! Sei dir dankbar, dass du dir wichtig bist, indem du gut für dich vorsorgst und auf dich achtest.

Übrigens: bleib gnädig mit dir selbst, falls es mal nicht gelingt, den Plan einzuhalten. Mach einfach so bald wie möglich weiter. Es gibt bestimmt einen guten Grund, weshalb es momentan dazu kam. Spare ruhig in DEINEM Tempo und lass dich wohlwollend mental unterstützen, von jemand, der es gut mit dir meint.

Vom Notgroschen zur Selbstdisziplin!

Gib dein mühsam Erspartes wirklich nur dafür aus, wofür es gedacht war. Es ist dazu da verwendet zu werden – für jene Situationen, die du definiert hast. Geld darf und soll im Fluss bleiben, ja, um den Polster dann wieder aufzufüllen.

Es fällt dir schwer zu verzichten? Das kenne ich sehr gut. Viele Jahre hat das mein Mangelgefühl genährt. Enthaltsamkeit hört sich ja auch erstmal nach Einschränkung an, bitter. Vor allem wenn ohnehin schon wenig Geld da ist und man nur knapp über die Runden kommt oder man gar jedes Monat ins Minus rutscht.

Doch du weißt jetzt wofür du deinen Notgroschen brauchst. Er dient letztlich deiner Gesundheit, deiner Lebensfreude und hilft dir proaktiv zu sein. Beim Ansparen wirst du vielleicht auf das ein oder andere verzichten. Doch du entscheidest bewusst und aus freiem Willen.

Du kannst etwas viel Bedeutsameres erlangen. Du befreist dich nämlich von belastenden, krankmachenden Sorgen und der daraus entstehenden Ohnmacht. Dies hilft dir, zu deiner inneren Freiheit zu gelangen. Es ermöglicht dir Unabhängigkeit.

Ein großes Goodie gibt’s obendrauf: deine Kinder spüren deine gewonnene (Selbst-) Sicherheit. Sie fühlen sich geborgen und lernen von dir, wie Selbstfürsorge geht.

Autorin:

Elif Hakcobani – Expertin für das gute Geldleben & Kunsttherapeutin

www.geldmachtwas.com

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