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Unterwegs: Auto, Wohnmobil, … Hauptsache die ganze Familie

Zuletzt aktualisiert am 24. August 2017 um 21:04

Darum geht es uns Botinnen im Endeffekt: egal, ob wir mit dem Auto oder mit dem Wohnmobil unterwegs sind: alles und alle müssen mit!

wohnmobil die kleine botinWir sind ja mittlerweile schon ein eingespieltes Team, was unsere Familien-Kurz-Urlaube mit dem Wohnmobil betrifft. Nahezu jedes Wochenende von April bis Oktober/November verbringen wir (erst zu Zweit, dann zu Dritt und nun seit einigen Wochen zu Viert inklusive Baby) im Wohnmobil. Meist zieht es uns (wind-hobbybedingt) an den Neusiedlersee. Egal, ob im Norden im Burgenland, oder im Süden in Ungarn, Campen mit eigenem WoMo ist super und bringt jede Menge Abenteuer für uns alle! Auch in die Berge zum Wandern sind wir mit unserem „Schneckenhaus“ schon gefahren, auch das war ein sehr entspannter Aufenthalt.

Blick ins Reich von Frl. Tochter im WoMo die kleine botin

Besonders spannend ist es auch mit dem Auto zu verreisen, finde ich. Klarerweise bedeutet es, sich gut vorzubereiten, aber die Tatsache sich nicht auf einen Koffer beschränken zu müssen, sondern den ganzen Kofferaum zur Verfügung zu haben. Flexibel auf Wetter, Unpässlichkeiten und andere Umstände reagieren zu können ist besonders mit (kleinen) Kindern viel wert.

Iwona Wisniewska (Journalistin und Bloggerin) hat mit ihrer Familie und dem wenige Monate alten Baby eine Auto-Rundreise durch Europa gemacht. Ihre Eindrücke und ihre Route könnt Ihr hier nachlesen: ivy.at.

Iwona hat uns einige persönliche Fragen zusätzlich beantwortet:

Du hast mit Deiner Familie eine Auto-Reise durch Europa gemacht. War das so was wie ein lang geplante  Reise oder ein kurzer Entschluss?

„Die Reise war recht spontan, wir haben und eine Woche vorher genaue Gedanken darüber gemacht, wo wir hinwollen. Hotels haben wir immer erst für die nächste Etappe gebucht. Ist zwar mutig, aber ein Hotel zum Übernachten findet man auf jeden Fall immer, deshalb hatten wir auch keine Sorgen.“

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Was war im Nachhinein der wichtigste Punkt der Vorbereitungen?

„Wichtig war mir, dass es dem Baby gut geht, alles andere war nebensächlich. Ich habe deshalb neben Kleidung und dem, was man so braucht, für das Baby auch einen Spiegel gekauft, der an den Rücksitz montiert werden kann, sodass ich das Baby auch sehen konnte wenn ich vorne gesessen bin. Im Großen und Ganzen habe ich nicht mehr vorbereitet als bei einem Tagesausflug.“

Was würdest Du Eltern raten, wenn eine lange Auto-Reise mit Baby bevorsteht?

Man sollte sich genügend Zeit nehmen, denn mit einem Baby muss man einfach mehr Pausen machen. Es muss gewickelt, gefüttert werden und manchmal will es einfach nur auf den Arm genommen werden. Alle 150km sollte man stehen bleiben, das Baby rausnehmen, etwas herumgehen. Das ist übrigens auch für Erwachsene ganz gesund. Die Eltern sollten also neben Geduld auch genug zu essen und trinken für sich selbst mitnehmen. Stillbabys sind recht einfach zu versorgen, bei Flaschennahrung muss man – vor allem im Ausland – unbedingt darauf achten, immer Wasser zur Zubereitung mitzuhaben und eine Thermosflasche. Nicht zu vergessen sind ein Fieberthermometer, eine Versicherungskarte (privat oder von einer öffentlichen Versicherung) und genügend Bargeld, sodass man im Fall der Fälle schnell in der Apotheke etwas kaufen oder sich von einem Arzt beraten lassen kann.

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War Deine Tochter auch mit?

„Nein, die war mit den Großeltern in Portugal. Mit großen Kindern ist eine Reise aber relativ einfach, vor allem wenn sie das Reisen von klein auf gewöhnt sind.“

Welche(s) Stadt/Ziel war das familienfreundlichste / am wenigsten familientauglich?

„Das ist schwer zu sagen. Generell ist man in Frankreich gut aufgehoben, dort sind alle sehr familien- und kinderfreundlich. Für den Kinderwagen völlig ungeeignet ist leider Brüssel, da die Stadt aus vielen Pflastersteinen und Treppen besteht. Dort bietet sich dann ein Tragetuch an. Paris hingegen ist wunderbar mit dem Kinderwagen zu meistern. An der Côte d’Azur hat es uns aufgrund der ausgelassenen Stimmung und der Entspanntheit der Leute aber am besten gefallen.“

Vielen Dank an Iwona für die offene Beantwortung unserer Fragen! Iwona Wisniewska ist Journalistin und Bloggerin und lebt mit ihrer Familie in Wien. Sie bloggt unter ivy.at über Essen und andere Lifestlye-Angelegenheiten und ist auch auf Twitter aktiv.
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2 Kommentare zu “Unterwegs: Auto, Wohnmobil, … Hauptsache die ganze Familie

  1. Hach, ein Wohnmobil. Davon träum ich auch noch … Ich bin begeistert, dass ihr es so viel nutzt. Mein Bruder hat nebenan das ganze Jahr den Wohnwagen im Garten stehen und fährt damit genau einmal im Jahr für drei Wochen weg … eine Verschwendung, wie ich finde …
    Viel Spaß noch für die restlichen Wochenenden dieses Sommers!
    Alles Liebe,
    Judith

  2. Pingback: keine gummibärchen vor dem essen | die kleine botin

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