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SHOP SMALL | Interview mit Roya von Hautsinn

Zuletzt aktualisiert am 9. September 2018 um 21:30

Naturkosmetik für die Sinne  – das ist das Credo von Roya und ihrem nachhaltigen Kosmetiklabel HautSinn.

Hochwertigste Öle, Tussaseide und naturreine ätherische Öle, Schaf- und Ziegenmilch, steirischer Bio-Honig, Kokosöl,…. die Liste der wertvollen Inhaltsstoffe von HautSinn liesse sich endlos fortsetzen.

Feste Cremes, Seifen, Deos und Shampoo-Stücke sind fest im Sortiment und nicht nur online bei Roya direkt, sondern auch in vielen Partner-Shops erhältlich. Die Nachhaltigkeit zieht sich durch die gesamte Linie. In manchen Geschäften werden die HautSinn-Produkte komplett verpackungsfrei verkauft!

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Ich mag den zarten Duft, die Geschmeidigkeit und die Liebe zum Detail. Wunderbare Schätze, wie Kosmetik sie sein soll.

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INTERVIEW

Was hat Dich dazu bewegt, das zu tun, was Du heute machst?

Der vorrangige Grund war: ich war mit den Pflegeprodukten für Babies nicht zufrieden. Alles zu stark parfümiert, in Plastik verpackt, nicht mild genug.

Aber ich hatte schon lange den Wunsch aus der Natur etwas wirklich Wertvolles, Nachhaltiges, Sinnliches zu schaffen, das sich direkt positiv auf den Benutzer auswirkt. Auf den Körper und die Seele – Etwas, das alle Sinne anregt.
Der Spaß am Kreativsein, am Umgang mit hochwertigen Rohstoffen, mit Düften und Essenzen um schöne, lustvolle Hautpflege zu kreieren, treibt mich an.
Die Freude und Zufriedenheit der Kunden zu sehen, ist meine Belohnung. Diese sind voll motiviert, einen neuen, nachhaltigeren Weg zu gehen und entdecken, dass sie auf nichts verzichten müssen, sondern endlich eine Pflege gefunden haben, die nicht nur viel besser für Haut und Haare ist, sondern noch dazu sehr ergiebig und im Endeffekt viel Geld, Müll und Ressourcen spart.

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Wie war der Weg hierher?

Lang und steinig, damit meine ich nicht die umfangreiche Ausbildung, denn das Lernen von Neuem bereitet mir große Freude, ich sauge förmlich alles auf, was ich zum Thema meiner Leidenschaft finde.
Aber die hohen behördlichen Auflagen, die erfüllt werden müssen, ohne dass man dazu wirklich Informationsmaterial findet, das war schon ein Hürdenlauf. Finanziell wie geistig.

Wo fühlst Du Dich inspiriert?

In der Natur, in der Küche, beim Arbeiten in meinem Labor.

Arbeitest Du eher daheim?

Ich arbeite momentan eigentlich fast rund um die Uhr, außer, wenn ich mit meinem kleinen Sonnenschein zusammen bin.

Oder kommen die Ideen auf Reisen?

Leider habe ich momentan zu wenig Zeit zum Reisen.

Betreibst Du das Label als Business?

Ich arbeite hauptberuflich als Krankenschwester auf der Intensivstation, daher habe ich bereits umfangreiches Wissen, was barrieregestörte Haut und Haut mit besonderen Bedürfnissen angeht. Die Naturkosmetik und HautSinn ist ebenso absolute Passion wie Profession.

Wir Mamas sind besondere Kunden – viele von uns lieben das unique und handgemachte! Folgst Du Trends oder setzt Du welche?

Ich denke, sowohl als auch. Ich möchte die jahrtausendealte Tradition der Seifenherstellung mit neuen Methoden kombinieren, mit neuen Erkenntnissen bereichern. Ich bin ständig auf der Suche, nach neuen Möglichkeiten, so ressourcenschonend und nachhaltig zu produzieren und dabei das althergebrachte in meine Produkte einfließen zu lassen um so das Höchstmaß an Pflege für meine Premium-Produkte zu erhalten. Neue Rohstoffe bieten Möglichkeiten, die es vor einigen Jahren gar nicht gab. Die mildesten und umweltschonendsten Inhaltsstoffe in meine Pflege einzubauen, das ist mein Ziel. Ich weigere mich, Palmöl und Plastik zu verwenden, was mich star einschränkt. Manche Produkte muss ich komplett neu erfinden, das ist eine Herausforderung.

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Bei welcher Tätigkeit bist Du im FLOW?

Wenn ich Kunden beraten kann, oder neue Produkte entwickle. Zuerst am Papier und dann im Labor.

Welche Kindheitserinnerung passt zu Deinen handgemachten Sachen? Was hat Dich geprägt?

Der Duft der Rosen meiner Omi, die schon in den Siebzigern nachhaltig und umweltschonend gelebt hat, die alles Mögliche selbst in ihrem Garten angebaut hat und jeden Tag mit uns in den Wald spazierte, wo wir stundenlang spielen durften. Die mir als kleines Kind beibrachte, dass man keine Zuckerlpapierln achtlos wegwirft, und die – obwohl sie immer nur Seife verwendete, selber immer duftete wie eine Rose.

Wenn Du eine Stadt wärst, welche wäre es und warum?

Graz. Die Steiermark ist meine Heimat. Graz hat südliches Flair und ist wohl das urbanste Dorf, das ich kenne. Die Menschen sind offen und neugierig, lustvoll und genießerisch – und meistens Vorreiter in Sachen Umweltschutz. In der Steiermark ist Mülltrennung SELBSTVERSTÄNDLICH. Die Grazer sind sehr qualitätsbewusst und kaufen gerne regionale, hochwertige Produkte, das mag ich.

Die Nähe zur steirischen Toskana und zum Wein macht die kleine Stadt besonders interessant und liebenswert für mich.

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