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Ab in die Schule | Schulanfang und das erste Jahr

Schulanfang: Dieser Tag im September wird von allen 6-7jährigen herbeigesehnt, wie kaum ein anderer.

Endlich nicht mehr zu den „Kleinen“ im Kindergarten gehören, endlich die Schultasche benutzen, endlich eine eigene Schultüte besitzen. Das siebente Lebensjahr ist ein ganz besonderes, denn es gibt noch viel mehr, als den Übertritt vom Kindergarten in die Schule.

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SCHULTÜTE zum Schulanfang – WAS SOLL HINEIN?

Der Trend geht zu prall gefüllten und von Geschenken überquellenden Schultüten, die viel zu schwer sind, um auch getragen zu werden. Oft sind die Kleinigkeiten, die so lieb sie auch gemeint waren, einfach überflüssig. Sie verschwinden erst am Schreibtisch unter den Heften, dann hinter den Büchern und nach wenigen Wochen irgendwo hinten im Regal.

Ich finde es sehr schade – schade um die Ressourcen, schade ums Geld und bin fest davon überzeugt, dass zuviel Kram und Zeug den Kindern einfach nicht gut tut.

Ja, aber was soll es denn dann sein?

Schule – 11 Dinge, die das Kind im ersten Jahr wirklich braucht

  1. Notizbuch
  2. Kopfhörer
  3. gute Stifte
  4. Jausenbox
  5. Trinkflasche
  6. Sneakers
  7. eigener Platz zum Hausübung machen
  8. Mappe mit Erinnerungen an Kindergartenfreunde
  9. Turnbeutel / -Tasche
  10. Uhr / Wecker
  11. Regenmantel

Die ersten eigenen Notizen und Zeichnungen, die zugeklappt und weggeräumt werden können sind wichtig für das Kind. Ebenso ein bisschen Raum für sich in Form von Musik – Frl. Tochter hat sich Kopfhörer gewünscht und dieses Geschenk war eines der wichtigsten für sie. Gute Stifte sind wichtig, klar. Jausenbox / Trinkflasche kommen gut an, wenn sie in der Lieblingsfarbe sind oder sonst wie personalisiert. Sneakers sollen nicht nur bequem, sondern auch cool sein! Da darf das große Kind mehr als ein Wörtchen mitreden. Ein Schreibtisch ist nicht nur für die Hausaufgaben das, denn die werden sowieso am Küchenboden oder im Wohnzimmer gemacht, aber einen eigenen Platz zu haben, das ist wichtig! Auch wenn das Kind nun „richtig groß“ ist, die Erinnerungen an die schönen Kindergartenjahre wird es noch eine zeitlang wachhalten wollen. Ein eigener Wecker macht das Aufstehen morgens (eventuell…) leichter. Und last but not least – ein Regenmantel, weil er einfach notwendig ist!

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5 Sachen, die man sich sparen kann:

  • Füllfeder
  • Kugelschreiber
  • Radiergummisammlung
  • Armbändchen / Kettchen
  • zuviel Süßkram
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Zeig deinem Kind den Schulweg!

Das bedeutet nicht, dass es den Weg dann allein zurücklegen soll, aber es macht Kinder entspannt, wenn sie den Weg gut kennen. Vor allem, wenn sich der Kindergarten in einer anderen Richtung befand, ist es wichtig, den Weg oft und in Ruhe zu gehen oder mit dem Rad zurückzulegen. In der Eile und unter Zeitdruck ist es dann schwer, die kleinen Gefahren rechtzeitig zu erkennen: wenn man aber schon vorher weiß, dass diese Kreuzung etwas anspruchsvoll ist, oder wo der Radweg schmal wird, bringt das viel.

Freut Euch zusammen!

Die verbleibenden Tage und die Zeit bis zum herbeigesehnten 1. Schultag lassen sich für Kinder schwer begreifen. Zeit ist sehr abstrakt. Mit Hilfe einer Zeitschleife gelingt das Warten besser. Da ist ein einfaches DIY aus Papier super hilfreich.

Lern deinem Kind die Uhr lesen!

Vorausgesetzt, es gibt ein Mindestmaß an Interesse, aber es macht ein Kind sehr selbständig, wenn es sich nicht immer auf andere verlassen muss, um zu wissen, wie weit der Tag schon vorangeschritten ist.

Teilt Euch den Tag ein!

Bringt von Beginn an ein System in den Tagesablauf. Zum Beispiel kann jeden Tag von 15.00 bis 16:00 Spielzeit sein, 16:00 bis 16:30 gibt es Jause, 16:30 bis 17:00 wird nochmal gelesen und danach gibt es Abendessen und das „Zu-Bett-geh-Ritual“.

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Nimm dir Zeit, beobachte dein Kind und sprich viel mit ihm.

Das 7. Lebensjahr ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes. Die Zähne fallen aus, die Wirbelsäule verliert die Kleinkindform und die Muskulatur baut sich um. Neben den neuen sozialen Fähigkeiten, die das ehemalige Kleinkind nun nach und nach erwirbt, tut sich auch körperlich enorm viel. Das gilt es erst zu verarbeiten. Oft wissen die Kinder selber nicht, wie ihnen geschieht… „Wackelzahnpubertät“ ist ein Begriff, der häufig verwendet wird und meiner Meinung nach aber nur ein Hilfsausdruck ist, denn es steckt mitten in einer Wandlung. Diese tritt auch in Form von wilden oder bedrohlichen Träumen zu Tage, die wir keinesfalls verharmlosen sollten. Zuhören und dasein ist wichtig, auch wenn es wirklich alles andere als einfach ist. Die Stimmung schwankt scheinbar grundlos und sie fühlen oft wie hin- und hergerissen zwischen dem Kleinkind-sein und ihren Erfahrungen als Schulkind.

Nimm dir Zeit und achte auf die Signale. Eventuell braucht dein Kind jetzt mehr Körperkontakt als vor ein paar Monaten und braucht dringend jemand, bei dem es Halt findet. ♥

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1 Kommentar zu “Ab in die Schule | Schulanfang und das erste Jahr

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