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12 Tipps vom Profi: Endlich (noch) bessere Familienfotos – Teil 1

Authentische, echte Familienfotos – Teil 1. Tipp 1 bis 4

Wer kennt es nicht, zu Weihnachten und zum Geburtstag muss die ganze Familie sich am Gartenzaun oder an der Wand mit den Ahnenbildern aufstellen und … lachen! „Say cheeeese“ „Spaghettiiiii“ sind bekannte Hilfsmittel, um ein paar gestellte Grinser zu entlocken. Wenn dann die Oma noch den Kragen oder die Locken zurechtzupft, ist alle Lust nach wenigen Augenblicken dahin und das Familienfoto nicht so, wie erhofft.

Hier erfährst du nun in 2 Teilen, wie du bessere, ungestellte und vor allem ECHTE Familien- und Kinderfotos machst. Die Tipps stammen vom Profi: Karolina Horner alias Kalinka Photography lebt mit ihren 3 Mädchen und ihrem Mann in Wien. Motive ergeben sich täglich von selbst, sagt sie und verrät hier, wie man das beste draus macht.

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1. Die beste Kamera ist die, die du bei dir hast!

Die beste Kamera hilft dir nicht schöne Fotos von deinen Kindern zu machen, wenn du sie nicht bei dir hast. Achte deshalb darauf, dass deine Kamera (oder Handykamera) zuhause immer griffbereit ist, oder du sie sogar öfters mitnimmst, wenn du z.b. deine Kinder von Kindergarten oder Schule abholst, oder wenn du am Spielplatz oder beim Einkaufen oder einfach mit deinen Kindern unterwegs bist. Denn oft bieten dir die Kinder in genau diesen alltäglichen Momenten die besten Motive. Meistens nehmen wir unsere Kamera nur bei großen Momenten wie Geburtstagen, Weihnachten, Festen oder im Urlaub zur Hand- Dabei vergessen wir ganz, dass der Großteil unseres Lebens viel mehr am Spielplatz, beim Einkaufen, beim Kindergarten/Schule bringen und abholen… stattfindet. Deshalb sind diese Momente es genauso oder sogar noch mehr wert festgehalten zu werden um euch genau daran zu erinnern.

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2. Erlaube deinen Kindern, NICHT in die Kamera zu sehen und auch NICHT zu lachen – das ergibt authentische Familienfotos!

Wenn du deinen Kindern erlaubst die Kamera zu vergessen, dann hast du die Möglichkeit deine Kinder ganz ungezwungen und ungestellt zu fotografieren. In diesen Momenten, wenn das Kind einfach so sein darf, wie es ist, spiegelt sich die Persönlichkeit deines Kindes viel besser wider, als wenn du von ihm das perfekte Fotolächeln einforderst. Wenn die Kinder im Laufe der Zeit größer werden, verändert sich auch ihr Charakter und ihre typischen Eigenheiten. Deshalb ist es so schön und wichtig ungestellte Portraits von deinen Kindern zu machen, um diese Veränderungen festzuhalten, um zu zeigen wer und wie sie genau zu dem jetzigen Zeitpunkt sind.

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3. Experimentiere mit deiner Perspektive!

Geh in die Knie oder auf die Zehenspitzen, bewege dich um deine Kinder herum, leg dich auf den Boden oder steig auch mal auf einen Sessel … Versuche neue Perspektiven, um den Blickwinkel auf dein Motiv zu verändern. Es macht einen großen Unterschied ob du auf deine Kinder herab oder hinauf fotografierst oder auf Augenhöhe mit ihnen bist, oder auch aus welchem Blickwinkel du ihre Aktivitäten festhältst.

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4. Halte Ausschau nach den Momenten der Verbundenheit in deiner Familie und fotografiere sie!

Wenn du deine Kamera griffbereit hast und deiner Familie erlaubst NICHT für die Kamera zu posieren, dann bleibe einfach eine Weile aufmerksam und warte auf die Momente der Verbundenheit in deiner Familie um diese dann zu fotografieren. Denn was gibt es Schöneres als die Liebe und Verbundenheit in deiner Familie zu dokumentieren. Das kann das gemeinsame Kuscheln im Bett sein, oder kleine zärtliche Momente beim gemeinsamen Spielen oder Kochen. Euer tägliches Leben wird dir unzählige dieser Momente bieten.

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Ergreifende, schöne und innige Familienfotos sind keine Hexerei – trau dich, diese Tipps gleich morgen mal umzusetzen!

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