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zero waste | Lebensmittel soll man nicht wegwerfen…

zero waste. Lebensmittel.

Das ist nun der zweite Teil, in dem ich versuche die Ver(sch)wendung von Lebensmitteln kritisch zu betrachten.

Meine Oma hat schon seit frühester Kindheit versucht, mir das -streng- beizubringen und sie hatte natürlich recht: Lebensmittel, die noch gut sind, soll man nicht achtlos wegwerfen.

Wie geht das denn nun, in unserer schnellen Zeit? Am Nachmittag die Kinder abholen, schnell in den Supermarkt, alle hungrig, es wird eingekauft. Leider oft viel mehr, als man tatsächlich dann auch verkochen und / oder essen kann. Am nächsten Tag? Keine Zeit, keine Lust, schaut nimmer so gut aus, weg damit. HALT!

Wie sieht es aus?

Die unglaublichen Mengen an weggegebenen Waren aus den Supermärkten sind schlimm genug, als Haushalt kann man da doch besser managen, oder? Offenbar nicht. Die erschütternden Zahlen aus den Haushalten in Österreich sprechen für sich:

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(Das ist ein Auszug aus: „Lagebericht zu Lebensmittelabfällen und -verlusten in Österreich“.)

Help wanted!

Ein paar gute und vor allem alltagstaugliche Tipps hab ich letztens bei IKEA aufgeschnappt. Ja, echt! Die Katalogpräsentation ist immer ein Presse-Highlight im August, dieses Mal drehte sich alles rund um Nachhaltigkeit in der Küche und im Garten. Das Catering war von „Iss mich!“, hier wird mit sogenannten Misfits gekocht. Gemüse und Obst, das den strengen optischen Standards der Supermarktketten nicht entspricht, kann man hier lecker verarbeitet bestellen. Tobias Judmaier hat nicht nur über seine Vision gesprochen, wie die Verschwendung von guten Lebensmitteln reduziert werden kann. Er hat auch gleich ein paar Rezept-Ideen mitgebracht, die sich mit den Überbleibseln von vorgestern noch super umsetzen lassen

  • Smoothies aller Art
  • Minestrone / Suppe (parmesamrinde, Pasta, Nudeln)
  • Reissalat mit rohem Gemüse
  • Gröstl aus Kartoffeln und Fleisch
  • Scheiterhaufen aus Semmeln mit Obststückchen

Noch mehr Koch-Ideen aus leftovers.

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Kürbisstrudel
Süßkartoffelstrudel
No-Waste-Gemüsesuppe, die komplett aus Abfällen gemacht wird

 

Wenn bei uns viel übrigbleibt, liebe ich übrigens Bowls mit Obst und Getreideflocken oder  Wraps! Da kann man viel Kreativität und kleingeschnittenes Essen unterbringen!

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Wichtig ist:

Nicht hungrig einkaufen gehen.
Wenn möglich ohne Kinder oder nicht mit schlecht gelaunten Kindern einkaufen gehen.
(Ich weiss, oft schwer…. Same here!)
Mehrmals pro Woche nach Plan kochen.

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Der Nase nach.

Das Erreichen oder Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerf-Grund! Viele Lebensmittel sind weit über das aufgedruckte Datum halt- und essbar. Hier kann man sich ruhig auf seinen Geruchssinn verlassen, verdorbenes Essen riecht man sofort! Vor allem, wenn die Packung noch verschlossen ist, ist das empfohlene Datum  ein sehr lockerer Richtwert. (Ausnahme: Fisch und Fleisch, hier ist Vorsicht geboten. Verschimmelte Lebensmittel müssen auch komplett weg – Schimmelsporen sind unsichtbar verbreitet!) Eine übersichtliche Tabelle mit vielen Tipps gibt es hier.

Kinder sensibilisieren.

Bei uns ist alles immer erhältlich. Das ist für Kinder echt schwer zu verstehen. Ich finde es wichtig, regional und vor allem saisonal einzukaufen, was mir schon die eine oder andere Diskussion mit Frl. Tochter einbringt, die unbedingt im Dezember auch Erdbeeren will…. Eine schöne Möglichkeit Kindern die Werte und Inhalte von Lebensmitteln zu erklären ist das Heft „Das Geheimnis der Grünjuwelen“ von Wolfgang Bergthaler und seiner Frau. Liebevoll von Hand illustriert und mit einer netten Geschichte wird hier Kindern ab dem Vorschulalter viel Wissenswertes rund um Bio-Gemüse & Co erklärt.

Mit dabei sein.

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann ist es für Kinder super spannend und lehrreich, auf einem Bauernhof mitzuhelfen, wenn zum Beispiel die Äpfel oder die Erbsen geerntet werden. Die Karotten einzeln aus der Erde zu ziehen oder die Erdbeeren zu beobachten, wie sie von Tag zu Tag erst weiss und dann rot werden ist schon für kleine Kids interessant und gelingt auch gut am Balkon oder im eignen Garten.

 

Nachhaltig lagern

Tolle Aufbewahrungsbehälter hab ich hier gefunden. Glas mag ich besonders im Küchenschrank gern, ist einfach übersichtlicher!

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Habt Ihr einen guten Tipp, wie man sorgsamer mit unserem Essen umgehen lernt?

Wie Ihr Müll schon beim Einkaufen reduzieren oder gar einsparen könnt, ist hier im ersten Beitrag „Zero waste“ nachzulesen!

PS: Birgit, Fräulein im Glück, hat sich mit dem Thema auch intensiv auseinandergesetzt, hier sind ihre 10 Ideen zur Vermeidung von Lebensmittelmüll

  1. richtig schön beschrieben 🙂 ich versuche so gut wie möglich keine lebesmittel wegzuwerfen – friere sie dann oft ein bzw schau das ich einen eintopf mache wo alles hingehört 🙂

    xo katy

    http://www.lakatyfox.com

  2. Wenn bei uns die Bananen schon braun und nicht mehr so lecker aussehen, werden sie gemixt. Ist immer gut 😉 Brot kaufen wir immer nur 1/2, dann verschimmelt definitiv nichts und man kauft einfach nach, wenn es alle ist.
    Bei uns um die Ecke ist auch ein Tierhof mit vom Aussterben bedrohten Nutztieren. Wenn also Grünzeug, Kartoffelschalen etc. übrig geblieben sind, dann kriegen es die Tiere. Die freuen sich 🙂
    Vor dem Haltbarkeitsdatum lasse ich mich auch nicht abschrecken (außer, wenn es sich wie beschrieben um Fisch oder Fleisch handelt).
    Bei Eiern kann man ja den Test mit dem Wasser machen (oder dran riechen).

    Ein sehr wichtiges Thema, über das du hier schreibst. Ich hasse Verschwendung wie die Pest! Mein Freund schmeißt da schon schneller was weg… Und dann gibt’s immer Zoff 🙂
    Joyce

  3. Pingback: Weniger Lebensmittelmüll im hektischen Familienalltag? 10 Ideen, die jede/r umsetzen kann - Fräulein im Glück

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