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Personalisierte Medizin

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Zuletzt aktualisiert am 31. Januar 2018 um 22:16

PHARMAKOGENETIK und PERSONALISIERTE MEDIZIN

Wenn wir wegen Medikamenten in die Apotheke gehen, im Akutfall einen Arzt aufsuchen oder wenn eine Behandlung beim Therapeuten ansteht, ist es immens wichtig sich persönlich betreut und individuell wahrgenommen zu fühlen. Nicht allein die Wahrnehmung und die Art, mit der unser Anliegen bearbeitet wird ist unter dem Strich wichtig. En gros ist die personalisierte Medizin das Um und Auf, also den Mensch als besonderes Individuum zu sehen, seine Anliegen nicht zu pauschalieren und eine entsprechende Reaktion so zugeschnitten wie möglich zu gestalten.

Das beginnt in der Behandlung saisonaler Beschwerden, wo sich ein Schnupfen vom anderen mitunter durch die Beteiligung einer Allergie unterscheidet und endet nicht zuletzt in der medikamentösen Therapie von chronischen Krankheiten oder den Erscheinungen des Alters, die mitunter einer Medikation bedürfen. Jeder Mensch ist so einzigartig wie sei genetischer Code und genau dem entsprechend soll die therapeutische Unterstützung, sowie die medizinische Behandlung sein.

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Personalisierte Medizin ist die Zukunft

Dank neuartiger Gentests, wie dem Pharmakogenetik-Test ist es möglich, schnell und unkompliziert auf den einzelnen Menschen und seine individuellen Bedürfnisse einzugehen.

Wenn die persönlichen Ergebnisse vorliegen, kann nicht nur ein behandelnder Arzt sofort das „richtige“ Medikament verschreiben, auch das Einnahmeschema kann präzise abgestimmt und perfekt erstellt werden. Der eigene Bedarf weicht mitunter von der Standarddosierung ab. Zu geringe und dadurch unwirksame oder eine gefährlich hohe Wirkstoffkonzentration wird vermieden. In diesem Zusammenhang spielt die Zufriedenheit in Hinblick auf Verträglichkeit und Wirksamkeit eine große Rolle.

Fachkundige Unterstützung finden

Apotheker erstellen eine Übersicht der benötigten Wirkstoffe, machen einen verständlichen Behandlungsplan und liefern sofort die Erklärung rundherum mit: Welcher Wirkstoff wird am besten wie und wann eingenommen? Worauf muss man bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten und Nahrungsmittel achten? Warum ist es wichtig, zwischen den Einnahmen eine bestimmte Anzahl an Stunden vergehen zu lassen?

Wenn diese Faktoren beachtet werden, ist die Therapie erfolgreicher, was sich wiederum auf die sogenannte Compliance auswirkt – der Patient ist zufrieden, fühlt sich gut behandelt und hält sich an die vorgeschriebene Medikation.

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Kurz gesagt: Was mir gut tut und wenig Nebenwirkungen verursacht, nehme ich zuverlässiger ein.

Nachgefragt.

Das sagt die Apothekerin:

„Das Medikament wirkt bei mir nicht.“ oder „Das vertrage ich überhaupt nicht.“ – oft gehörte Sätze in meiner langjährigen Praxis als Apothekerin. Wir alle verstoffwechseln Medikamente unterschiedlich, je nach genetischer Ausstattung – und eben daraus können solche Aussagen resultieren.

Ein neuer Gentest bringt Klarheit darüber, welche Arzneistoffe ein Patient gut, schlecht oder gar nicht verstoffwechseln kann und leistet damit einen großen Beitrag zur Arzneimittel-Sicherheit und zu einer optimalen Therapie. Ich habe den Test gemacht, damit ich – wenn nötig – die richtigen Medikamente, in der für mich passenden Dosierung einnehmen kann.

– Mag. pharm. Dr. Christine Mechtler, Marienapotheke Langenzersdorf

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