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Familienurlaub in Bergen und: 4 Routen in den Hohen Tauern zum Nachwandern

Zuletzt aktualisiert am 5. August 2016 um 17:15

Viele von Euch haben es sicher auf der Facebook-Seite mitgelesen: wir waren im August mit dem Wohnmobil im Nationalpark Hohe Tauern, genauer gesagt in Mallnitz stationiert und haben, soweit wir gesund waren, ein paar sehr nette kleine Touren in der Umgebung gemacht. Teilweise mit dem Rad und Anhänger, teilweise zu Fuß mit Trage für Frl. Tochter, die leider etwas geschwächt und deshalb schlecht auf den Beinen war.

Mallnitz Hohe Tauern Nationalpark die kleine botin

Diese Routen sind wir gegangen/gefahren:

Stappitzersee – Schwussnerhütte

Eine halbtagesfüllende Tour war durch den Ortskern von Mallnitz und dann den Wanderweg entlang, Richtung Ankogelbahn Talstation ins Seebachtal. (Bis hierher könnte man auch mit dem Auto fahren.) Weiter auf einem Schotterweg gings mit den Rädern Richtung Ende des Tales. Entlang des Weges gibts viel zu sehen und zu „tun“ die grossen Kids haben einen riesigen Abenteuerspielplatz inkl. „Flying Fox“ zur Verfügung. Der Stappitzersee ist dann der erste optimale wunderschöne Rastplatz, unberührte Natur mit hohen Bergen rundherum. Hier bleiben die Räder am besten stehen, der weitere Schotterweg ist etwas ruppiger, wir haben den Radanhänger hier geschoben, das war gut möglich, auch ein geländegängiger Kinderwagen würde das gut bewältigen. Kühe und Pferde grasen entlang des Weges, lassen sich teilweise auch streicheln. Nach ca. 50 Minuten gemütlichen Gehens kommt man bei der urigen Schwussnerhütte an, Kinderspielplatz und Brettl-Jausn bieten für jeden Geschmack das Richige. (Top-Tipp ist allerdings der „Schwarzbeer-Kaiserschmarrn“….mhhh – a Traum!!) O-Ton Frl. Tochter: „Kaiisafaaam ‚meckt mir guuut!!“

Wanderweg zur Hagener Hütte

Mit dem Auto (oder Wander-Taxi-Bus) ins Tauerntal bis zum Parkplatz unterhalb der Jamnig Alm (Mautstrasse). Auf 1700m Höhe ist damit schon erreicht. Von dort geht es auf einem breiten, relativ flachen Weg bis zu Hagener Hütte auf etwa 2500m. Die Gehzeit bis zur Hagener Hütte sind ca. 2.5 Stunden, aber hier ist der Weg das Ziel, Murmeltiere, Bäche, Felsen bieten viel Abwechslung und wer es nicht bis ganz rauf schafft, picknickt auf der Wiese und geht dann wieder retour… Bis auf die letzen 100 Höhenmeter, die etwas felsiger sind, ist der Weg auch Kleinkindertauglich, gutes Schuhwerk vorrausgesetzt. Das alte Gletscherhochtal ist landschaftlich ein Hammer, absolut sehenswert.

Wolligger Hütte

Bequem mit dem Wander-Taxi-Bus – perfekt wenn die ersten Tage schon in den Beinen sind – kann man ins Dösental fahren, bis zur bewirtschafteten Wolligger Hütte. Von hier aus kann man durch den Wald auf einem eher schmalen und steilen Weg und dann über üppige Bergkräuterwiesenwege einige Höhenmeter hochgehen. Die Aussicht und die wilden Himbeeren, die hier entlang des Weges wachsen helfen über die Strapazen hinweg, kleine Kinder müssen hier getragen werden, Tragehilfe nicht vergessen. Wir haben uns für diesen Weg auch eine Picknickdecke und das Frühstück mitgebracht, weil wir in der Früh zu spät dran waren, aber es war toll da oben zu essen – zwischen zirpenden Grillen und unzähligen Schmetterlingen… Wieder zurück runter auf der Wolliger Hütte gabs dann kärtner Hausmannskost: Kärnter Nudeln mit Salat und ein „Kugerle Eis“ für Frl. Tochter. Der Bus brachte uns dann am späteren Nachmittag wieder retour nach Mallnitz.

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Nationalpark Hohe Tauern Mallnitz die kleine botin

Stockerhütte mit Streicheltieren

Ebenfalls mit dem Auto oder dem Rad auf der Strasse erreichbar ist die Stockerhütte. Zu dieser urigen Hütte gehört eine kleine Auswahl an Streicheltieren, Zwergziegen, kleine Schweine und eine Menge Hühner tummeln sich im Garten. Durch die gute und schnelle  Erreichbarkeit ein toller Abschluss einer Wander-Woche.

Mallnitz selber ist ein recht verschlafenes Dörfchen, teilweise hängen die Tourismus-Werbeplakate aus vergangenen Jahrzehnten noch in den Fenstern. Das Info-Büro hat von 12-15.00 Mittagspause, aber dafür hat der Supermarkt auch Sonntag und Feiertag offen! Abendessen waren wir zweimal hier im Ort, im Ferienhotel Alber: leider eher etwas enttäuschend. Die Gerichte klingen recht bemüht, die Umsetzung ist eher saucenpampig… Bei 15-20€ für die Hauptspeise eher schade. Wirklich gut gegessen haben wir am letzten Abend im Restaurant den Sonnenhofes. Noch etwas hochpreisiger, aber jeden Cent wert: perfektes Fleisch mit sous-vide-Zubereitung, tolle hausgemachte Mehlspeisen und Eis… perfekter Abschluss!

Soweit unsere persönlichen Erfahrungen und Eindrücke einer Woche in den Bergen Kärntens. Es gibt hier in der Gegend noch wesentlich mehr zu sehen und entdecken…

Nationalpark Hohe Tauern Mallnitz die kleine botin

Schöne Zeit am Berg!

 

 

1 Kommentar zu “Familienurlaub in Bergen und: 4 Routen in den Hohen Tauern zum Nachwandern

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