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Zeittafel | So hilfst du deinem Kind, die Zeit zu lernen

Mit Kindern die Zeit lernen

Nicht nur die Uhrzeit ist schwer zu verstehen.

Generell sind Wartezeiten oder die Begriffe rund um die Zeit für Kinder schwer zu verstehen. Wir haben uns die Instrumente zur Zeit zurechtgelegt, um den Alltag zu planen und darin zu bestehen. Für Kinder ist es zu abstrakt.

„Warum dauert es noch 3 Tage bis zum Wochenende?“

„Ist heute Donnerstag?“

„Wann sind endlich Ferien?“

Fragen wie diese kann man echt nur schwer beantworten, wenn man mehr abliefern will, als die pure Aussage. In vielen Fällen kann dabei etwas zum AnSCHAUEN, An- und Be-GREIFEN helfen.

Die Zeit lernen.

Ich habe für und mit den Mädchen eine ZEITTAFEL gestaltet, die alles abdeckt, was ab etwa 3 oder 4 Jahren für viele Kinder ein Thema ist.

  • DIE JAHRESZEITEN
  • DIE UHRZEIT
  • DIE MONATE
  • DIE TAGE

Wir haben uns dabei die Farben genau überlegt und zusammen entschieden, welche Monate welche Farben haben.

Upcycling first

Entstanden ist die Tafel auf einer Kartonverpackung.


Zum Nachmachen brauchst du:

  • Kartontafel (rund 70x100cm), zum Beispiel eine Seite eines großen Kartons
  • 2 Kartonleisten (rund 70x10cm)
  • Kartonrest (4x12cm) als Schieber
  • 1 Pfeifenputzer als Schieber
  • Farb-Muster-Karten oder farbiges Papier
  • 2 Drehklammern
  • Papier und ev. Drucker zum Beschriften
  • Wasserfarben, Pinsel, Schere, Kleber (Stick und Superkleber)


Wir haben aus der Farb-Abteilung des nahen Baumarkts die Farb-Karten geholt (die gibt es dort kostenlos) und ein paar Stück Karton, sowie 2 Pappteller und 2 Drehklammern brauchten wir noch dazu. Die Jahreszeiten-Scheibe haben wir mit Wasserfarbe bemalt.

Die Tage habe ich quer auf eine Kartonleiste geklebt. Die Kartonleiste ist nur links und rechts mit etwas Superkleber befestigt, damit man den Schieber bewegen kann. Das kleine Stück Karton habe ich oben und unten umgebogen und damit wird nun der Tag angezeigt.

Die Monate sind senkrecht geklebt und werden ebenfalls auf einer Kartonleiste auf der Tafel befestigt. Zum Anzeigen haben wir einen roten Pfeifenputzer eingefädelt.

Die Zahlen und die Worte hab ich ausgedruckt und wir haben gemeinsam geschnitten, gemalt und geklebt. So war die „Zeit“ und das Lernen schon im Gespräch während dem Basteln. Die Vorbereitungen haben sich über 2 Tage erstreckt, weil erst die Farben und dann der Kleber trocknen mussten – auch diese Wartezeit hat super dazu gepasst.

Die Zeit langsam verstehen lernen

Insgesamt war die Zeittafel eines der besten und sinnvollsten Bastelprojekte der letzten Monate. Vor allem die „ganz kleine Botin“ freut sich schon morgens drauf, den Schieber auf den neuen Tag einzustellen.

Wer mag, kann auf der Uhr dann noch die fixen Zeiten des eigenen Alltags einteilen. Zum Beispiel kann zwischen 16 und 17.00 gespielt werden. Von 18.00 bis 18.30 gibt es Abendessen, danach ist eine halbe Stunde fürs Badezimmer reserviert.

Ich habe das bis dato noch nicht gemacht, weil wir unsere Zeit sehr flexibel leben.

Eine wunderschöne, illustrierte Jahreszeiten-Uhr gibt es bei Zuckersüße Äpfel am Blog!

PS: Das Thema „warten | Wartezeit“ habe ich hier schon mit einem DIY begleitet.

1 Kommentar zu “Zeittafel | So hilfst du deinem Kind, die Zeit zu lernen

  1. Das ist ja eine großartige Idee.
    Ich bastle auch sehr gerne mit diesen Farbmustern und bei jedem Bauhaus Besuch müssen diese Farbkarten mit. Deine Idee gefällt mir sehr.
    Ich habe auch vor kurzem ein DIY mit diesen Farbkarten gemacht,vielleicht hast du Lust es dir anzusehen.
    Liebe Grüße Edith.

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