Monate: August 2013

Familienurlaub in Bergen und: 4 Routen in den Hohen Tauern zum Nachwandern

Viele von Euch haben es sicher auf der Facebook-Seite mitgelesen: wir waren im August mit dem Wohnmobil im Nationalpark Hohe Tauern, genauer gesagt in Mallnitz stationiert und haben, soweit wir gesund waren, ein paar sehr nette kleine Touren in der Umgebung gemacht. Teilweise mit dem Rad und Anhänger, teilweise zu Fuß mit Trage für Frl. Tochter, die leider etwas geschwächt und deshalb schlecht auf den Beinen war. Diese Routen sind wir gegangen/gefahren:

Schulung kann gegen Probleme beim Stillen helfen

Eine häufige Ursache für den ungewollten Abbruch des Stillens sind schmerzhafte und wunde Brustwarzen. Wenn Frauen nicht gut über die richtige Technik beim Stillen informiert werden steigt das Komplikationsrisiko. Laut einer im Jahr 2012 publizierten Pilotstudie aus der Schweiz kann ein neues Mikroschulungsprogramm zum korrekten Stillen Schmerzen und wunde Brustwarzen reduzieren. Diese Schulungen sollen systematisch bei jeder Wöchnerin durchgeführt werden, zusätzlich werden die Mütter über Schmerzen beim Stillen befragt. Die TeilnehmerInnen der Pilotstudie wurden mittels Schmerzskala über die Intensität der Schmerzen befragt. Die Brustwarzen wurden anhand eines eigenen Messinstruments nach dem Grad der Verletzungen beurteilt. Frauen die systematisch mittels Mikroschulungsprogramm unterstützt wurden litten deutlich weniger an wunden Brustwarzen. Schmerzen beim Stillen konnten durch die Mikroschulung nicht beeinflusst werden. Weitere Faktoren wie die Art der Geburt, das Alter und die Herkunft der Frauen hatten keinen Einfluss auf Schmerzen und wunde Brustwarzen. Anhand der Ergebnisse dieser Pilotstudie ist die Einführung eines systematischen Schulungsprogrammes für Frühwöchnerinnen empfehlenswert. Aufgrund der kleinen Teilnehmerinnenzahl (100 Personen) ist ebenso eine größer angelegte Studie wünschenswert um die Ergebnisse bestätigen zu können. Quelle: Berlepsch-Schreiner, …

Gastartikel: Aupair statt Babysitter – Wie funktioniert das?

GASTARTIKEL Der Ursprung Das Konzept der Aupair-Tätigkeit entwickelte sich in Europa in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Vor dem Krieg gab es Haus- und Kindermädchen, die in mittelständischen und großbürgerlichen Familien dienten, im Übermaß. Nach dem Krieg änderte sich jedoch das Steuersystem und die Löhne wurden erhöht, weshalb sich viele mittelständische Familien keine Dienstmädchen mehr leisten konnten. Dazu kam, dass viele Mädchen aus dem Mittelstand sich Ihren Unterhalt selbst verdienen mussten und ihren Bildungsstand verbessern wollten. Außerdem wurden andere Kulturen und das Lernen von Fremdsprachen immer populärer. Da die typische Dienstmädchenrolle für mittelständische Mädchen nicht in Frage kam hat, entwickelte sich der Begriff „au pair“, was „gleich “ bedeutet, sprich beide Parteien sind gleichgestellt und die Zusammenarbeit geht über ein typisches Arbeitsverhältnis hinaus. Vielmehr wird das Aupair wie ein Familienmitglied aufgenommen, muss keine Uniform tragen und hilft im Gegenzug mit den Kindern und leichter Hausarbeit. Aupairs heute In Ländern wie Großbritannien und den USA gehören Aupairs schon lange zur Norm, doch auch in Deutschland erfreut sich das Konzept zunehmend an Beliebtheit. Aupairs in Deutschland …

Gastartikel: Vaterkarenz und verpflichtender Papamonat

Ich war in Karenz und es war gut. Für mich, meine Frau und unser Kind. Warum trotz der gesetzlichen Möglichkeiten nur 5% der Väter in Karenz gehen, kann ich nur teilweise nachvollziehen, aber es gibt einige Gründe, welche die Entscheidung verständlich machen. Geht es nach der Initiative „Echte Männer gehen in Karenz“, war es für Männer noch nie so einfach sich um ihr Kind zu kümmern. Warum das nur die halbe Wahrheit ist, möchte ich hier gerne erklären. Wann immer ein Elternteil seine Erwerbstätigkeit einstellt, um ein Kind selbst zu betreuen, führt das zu finanziellen Einbußen, die mit der Dauer der Karenz zunehmen. Dieser Effekt wird oft noch dadurch verstärkt, dass Männer mehr verdienen als Frauen. Der relative „Verlust“ für die Familie wird also dadurch verstärkt, dass der Bezieher des größeren Einkommens in Karenz geht. Ein kurzes Rechenbeispiel Monatliches Familieneinkommen: 3.000 € Einkommen der Frau: 1.200 € Einkommen des Mannes: 1.800 € Kinderbetreuungsgeld Var. 20+4: 624 € In jedem Monat in dem die Frau in Karenz ist, fehlen 576 € oder 19,2% des Familieneinkommens. In …

Spielideen für unterwegs

Wer uns kennt, weiß, dass wir oft „on tour“ sind – sei es an den Wochenenden im Wohnmobil oder wann immer es die Zeit erlaubt rund um Wien und Graz. Je älter Frl. Tochter nun wurde, desto wichtiger natürlich, Spiel-Zeug mit zu haben, allen voran Bücher. Aber auch kleine Dinge, mit denen sich die Zeit kreativ und kurzweilig vertreiben lässt haben wir immer in der Tasche. – Je nachdem, was wir vorhaben werden die Utensilien geändert: in den letzten Wochen war viel Abkühlung am Wasser notwendig, so auch die „wasserresisten“ Spielbegleiter. Weitere Stücke ergeben sich oft unterwegs, draussen vor allem… Die Kriterien haben sich über die Zeit ergeben, die Tasche wird ständig erweitert. bunt unterschiedliche Haptik fahr- bzw. rollbar Rollenspiel fördernd Geschicklichkeit fördernd Hier stellen wir Euch die besten Stückchen vor: Was nehmt Ihr mit? Und ohne was gehen Eure Kids NIE aus dem Haus?

Lesestoff: „Die Kunst, mit Kindern zu reden“

Vor einigen Monaten bekam ich dieses Buch zugeschickt: „Die Kunst mit Kindern zu reden“ von Barbro von Hilgers u Ylva Ellneby – vielen Dank gleich mal dafür! Es kam wie gerufen, denn Frl. Tochter begann ziemlich zeitgleich mit den Worten zu spielen. Sie fasziniert mich jeden Tag aufs Neue mit Gedankengängen, auch wenn die Worte noch nicht hundertprozentig sitzen, weiss mann, dass sie’s verstanden hat… Nun dreht sich im Buch viel um Kommunikation allgemein, mit Theorie gut hinterlegt und mit sehr vielen Beispielen, Kinder allen Altersgruppen betreffend. Die wichtigste Message, die das Buch für mich gebracht hat, ist sicher: sich auf Augenhöhe mit dem kleinen Menschen zu unterhalten, bzw. ZUHÖREN ist das Um und Auf! Ums Zuhören geht es sehr viel im Buch – und dass es immens drauf ankommt, was man hört… die eigene Stimmung/Gemütslage ist Aussschlaggebend dafür, wie wir auf unseren (kleinen) Gesprächspartner reagieren, bzw. wie er/sie sich dabei fühlt. Hier noch ein paar Beispiele aus dem Buch: Kinder ahmen alles nach, wollen so sein wie wir: Wie reden wir mit Kindern? Wie …

Gastartikel: 10 Dinge, die alle Eltern ihren Kindern über Behinderungen beibringen sollten

Raúl Aguayo-Krauthausen, ein gutgelaunter Berliner, der fantastisch mit seiner Krankheit und dem Rollstuhl umgeht hat einen Artikel verfasst, den wir Euch keinesfalls vorenthalten möchten und danken hier dafür! GASTARTIKEL Vor ein paar Tagen las ich einen schönen Text von Tiffiny Carlson. Sie formulierte “10 Things Every Parent Should Teach Their Kids About Disabilities“. Dieser Post ist eine freie Übersetzung ihres Textes, den ich an der einen oder anderen Stelle ergänzt habe. Kindermund tut Wahrheit kund Wenn ich durch die Stadt fahre, falle ich auf. Natürlich. Ich bin klein, fahre einen elektrischen Rollstuhl, habe eine hohe Stimme und entspreche nicht dem “typischen” Menschen im Rollstuhl. Kinder, die mir mit ihren Eltern entgegenkommen gucken neugierig, schauen mich an, zeigen mit dem Finger auf mich und haben ganz offensichtlich viele Fragezeichen im Kopf: „Warum ist der so klein? Warum kann das Baby reden? Was ist das für ein Auto?…“ Manchmal muss ich sehr schmunzeln, wenn sie ihre Entdeckung kommentieren. Meine Größe und die Tatsache, dass ich einen Bart trage scheinen die Kinder irgendwie zu kombinieren: „Guck mal Papa, …