trends

Zeitumstellung – notwendig oder mühsam für jede Familie?

WERBUNG

Zuletzt aktualisiert am 24. August 2017 um 20:52

schlafen-die kleine botin-3

Zeitumstellung nervt!

Zweimal pro Jahr wird die Uhr umgestellt, jeweils im März und im Oktober sind wir seit Jahrzehnten damit konfroniert unser inneres Zeitgefühl neu zu programmieren.

Nicht nur wir Erwachsenen brauchen oft einige Tage um mit dem neuen circadianen Rhythmus zurechtzukommen, gerade Babys und Kleinkinder sind regelrecht „entgleist“ und durcheinander. Vor allem die Essens- und Schlafenszeiten der Kleinen sind davon betroffen. Wissenschafter sind sich nicht einig darüber, ob uns dieses wechselnde System entgegen kommt oder gar schadet.

Geht es auch ohne Schwierigkeiten?

Um Problemen bei der Umstellung entgegen zu wirken, könnten wir versuchen
bereits ein paar Tage vor der tatsächlichen Zeitänderung die Essens- und Schlafenszeiten täglich um ein paar Minuten nach vorn zu legen und so die Spanne verkürzen. Ebenso im Herbst: die tägliche Routine kann jeden Tag um einige Minuten verschoben werden. Auch auf optimale Schlafraumtemperatur sollte dringend geachtet werden, sie sollte nicht über 18 Grad Celsius liegen, so kommen wir und auch die Kids am besten zur Ruhe. Ruhige familiäre Zubettgeh-Rituale können ebenso helfen, wie nicht zu spätes Abendessen.

Mir persönlich ist aufgefallen, dass viele Eltern – und ich bin in einem grossen Netzwerk – sich bereits Tage bis eine Woche vor dem letzten März- bzw. Oktoberwochenende Gedanken und Sorgen machen den Tagesablauf von oft mehreren Kindern halbwegs in den Griff zu bekommen. Da stellt sich schon die Frage, ob die paar „Sonnenminuten“ mehr während der warmen Monate das wert sind. Viele Kinder reagieren richtig empfindlich, sind genervt, quengelig und essen und schlafen dann schlecht.

Nicht nur Säuglinge und Kleinkinder leiden unter dem verschobenen Tagesablauf, auch Erwachsene brauchen mitunter bis zu 14 Tagen um sich an die neue Chronobiologie zu gewöhnen. Gerade Menschen, die ohnehin an Schlafstörungen leiden sind betroffen.

Lies auch das:  Share the moment | Hygge für den Frühling

Warum wir so sensibel reagieren erklärt die Wissenschaft so: wenn wir morgens eine Stunde früher raus müssen hat sich der Melatoninspiegel noch nicht richtig umgestellt, wir haben zu wenig Glukocorticoide im Blut, fühlen uns unausgeschlafen. Auch der Blutdruck und der Puls sind noch im Nachtmodus. Abends hingegen sind wir gefühlt länger fit.

Erstmals wurden die Uhren 1916 umgestellt, gerade in den 1970er Jahren versuchte man so Energie zu sparen, dadurch dass im Sommer die Uhren vorgestellt und damit der längere Tag genutzt werden sollte. Diese vermeintliche Einsparung wird aber in den Wintermonaten wieder zunichtegemacht: im Dezember und Jänner wird es bereits um 16.00 dunkel und wir brauchen erst recht mehr Strom, um nicht im Finsteren zu sitzen.

Quelle: klick.

 

 

 

 

0 Kommentare zu “Zeitumstellung – notwendig oder mühsam für jede Familie?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Blogheim.at Logo