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SHOP SMALL | Interview mit Petra von momelith

Zuletzt aktualisiert am 2. September 2018 um 21:56

Petra macht Schmuck. Sie hat sich mit ihrem Label momelith ein kreatives Standbein geschaffen und es macht Spaß, sagt sie! Man merkt die Liebe zu ihren Werken an den Details und an den Materialien, die sie in Europa kauft ganz deutlich.

Ihre filigranen Armbänder und Ketten entstehen daheim in Wien und bieten so neben der Struktur im Alltag mit Bürojob und Familie eine schöne Abwechslung!

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Mach weiter, liebe Petra, deine Sachen sind wundervoll! DAS Accessoire des Sommers werden wohl die Brillenketten! ♥

shop small label momelith

INTERVIEW:

Was hat Dich dazu bewegt, das zu tun, was Du heute machst?

Ich passe genau in die Beschreibung meines Sternzeichens Wassermann und bin gerne kreativ (wechselnde Frisuren und Haarfarben sowie regelmäßiges umgestalten unserer Wohnung gehören zu meinem Alltag ;)). Eine Zeit lang habe ich gemalt, in der Karenz meines Sohnes genäht – damit aber aus Zeitmangel nach der Rückkehr in den Job wieder aufgehört –  und habe vor etwas über 1 Jahr plötzlich Lust auf „Schmuck basteln“ bekommen.

Wie war der Weg hierher? 

Es war am Anfang eigentlich nur ein Hobby, ein kreativer Zeitvertreib zum doch durchgeplanten und routinierten Alltag mit Bürojob, Familie und allem was so dazugehört. Irgendwann hatte ich dann mehr Armbänder als ich eigentlich selbst tragen kann und habe begonnen meine Freundinnen zu beschenken. Die waren es dann auch, die mir den letzten Schubs gegeben haben, damit „nach draußen“ zu gehen und etwas daraus zu machen. Im Jänner 2017 bin ich mit Momelith dann auf Facebook online gegangen, im Mai kam meine Homepage plus Online Shop dazu. Die Entwicklung vom Beginn weg bis jetzt war ein spannender Prozess und hat mir viel über mich selbst verraten. Ich habe gemerkt, wo meine eigentlichen Stärken und Interessen liegen und den Weg versuche ich nun weiter zu verfolgen.

 

Wo fühlst Du Dich inspiriert? Arbeitest Du eher daheim? Oder kommen die Ideen auf Reisen?

Ich hole mir viel Inspiration „von der Straße“, von Pinterest und aus Zeitschriften. Die setze ich dann zu Hause, wo ich auch arbeite, nach meinen Ideen um. Es ist ja nicht nur der Schmuck, sondern auch die Homepage, der Webshop, die Produktpräsentation, Social Media – die einen großen und wichtigen Teil der Arbeit ausmachen und worin ich mich regelmäßig weiterbilde und lerne. Mit dem theoretischen Wissen kommen dann auch wieder neue Ideen.

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Betreibst Du das Label als Business?

Ich betreibe Momelith als kleines Nebengewerbe zu meinem Teilzeitjob als Büroangestellte. Manchmal stelle ich mir vor, wie es wäre, mich hauptberuflich dem kreativ- und selbstständig sein hinzugeben. Derzeit bin ich aber mit der Kombination aus Sicherheit und Abenteuer noch zufrieden.

 

Wir Mamas sind besondere Kunden – viele von uns lieben das unique und handgemachte! Folgst Du Trends oder setzt Du welche?

Ich greife Trends gerne auf, versuche aber dann was eigenes draus zu machen. Da ich selbst Mama von 2 Kindern bin, kann ich mich in die Wünsche und Bedürfnisse meiner Mama-Kundinnen ganz gut hineinversetzen. Ich fertige auch ganz individuell nach Wunsch – da durfte ich auch schon ganz tolle Ideen umsetzen.

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Bei welcher Tätigkeit bist Du im FLOW?

Jede, in die ich mich hineinfallen lasse. Ich mache nicht gerne mehrere Dinge gleichzeitig sondern konzentriere mich lieber zu 100% auf das was gerade zu tun ist. In einer Phase, in der die Ideen nur so aus mir raussprudeln, vergesse ich beim gestalten und herstellen alles rundherum. Aber auch alles rund um Bildbearbeitung, Text, Layout ist ein Arbeitsvorgang, der mir großen Spaß macht.

 

Welche Kindheitserinnerung passt zu Deinen handgemachten Sachen? Was hat Dich geprägt?

Ich habe mir und meinen Freundinnen schon als junger Teenager haufenweise Freundschaftsarmbänder geknüpft – in allen möglichen Farben, Mustern, sogar Schriftzügen. Eine Zeit lang war auch das Seidentücher färben ganz IN. Meine Converse Chucks waren mit kleinen Bildern und Schriftzügen versehen – irgendwie war dieses „aufpeppen“ immer in mir drin.

 

Wenn Du eine Stadt wärst, welche wäre es und warum?

Ich liebe London und Berlin, wegen ihrer Vielfalt an Menschen, unterschiedlichen Stilen und Trends.

 

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