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Lokalaugenschein am Land | Kumdua Vöcklabruck

Was geht ab am Land… zu Besuch am Kumdua Vöklabruck

Hallihallo! Ich war vor ein paar Tagen unterwegs. Nicht Abends und alleine. Sondern gemeinsam mit meinen Kindern. Ich wurde von der kleinen Botin höchstpersönlich ausgeschickt um in meiner Heimatstadt ein Kinderfest zu besuchen. Und es war super!

Ganz kurz zu mir: Mein Name ist Susanne Binder, dieser Name kommt euch wahrscheinlich deshalb bekannt vor, weil er unter den Illustrationen der Freitagsgeschichten steht. Nebenbei bin ich Mama von zwei Jungs und eine … wie soll ich es nennen … Heimgekehrte. Wir haben uns nach dreizehn Jahren Wien entschieden, wieder in meine oberösterreichische Heimatstadt nach Vöcklabruck zurückzukehren. Das war vor vier Jahren. Ich lebe sehr gerne hier. Aber ein Thema ist unumstösslich. Die Kleinstädte kämpfen alle ums Überleben. Innenstädte, Geschäfte und Kultur. Seit eineinhalb Jahren schreibe und fotografiere ich daher für meinen kleinen feinen „Shop Local“ Blog (www.fensterln-gehen.at). Ein Aufruf oder besser gesagt eine Erinnerung an alle die hier in der Region leben ihre Angebote ums Eck mehr zu nützen und wieder schätzen zu lernen.

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OKH Vöcklabruck – Kultur für groß und klein

Und bei einer sehr tollen lokalen Kultureinrichtung war ich an diesem Wochenende. Das OKH (Offenes Kultur Haus) gibt es nun schon seit über 10 Jahren. Dahinter stehen an die 50 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Es gibt super Veranstaltungen für uns Erwachsene (Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Kunsthandwerksmärkte, …), aber abgesehen davon, gibt es seit kurzem auch ein sehr spannendes Kinder-Kultur-Programm. Neben der Kek Akademie, der Scouting Night, dem Kindertheater Angebot …. ist das KUMDUA Kinderfest jedes Jahr eine wunderschöne Möglichkeit seinen Sonntag gemeinsam zu verbringen. Dieses Jahr gabs bei sonnigem Wetter, Riesenseifenblasen, eine Schminkstation, Bastelworkshops, Clownerie, Trommler und auch besonders tolle Musik von der unglaublichen Suli Puschban („Ich hab die Schnauze voll von rosa“) mit anschließender Open Stage. Das Fest war ein Riesen-Erfolg und es kamen bis zu 250 BesucherInnen.

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Für meine Jungs war allein die riesige Grünanlage und den herumlaufenden Kindern schon Freude genug, aber mit dem zusätzlichem Angebot wurde uns nicht mal annähernd langweilig. Zum Abschluss gabs noch Pizza aus dem rollenden Pizzaofen und alle waren glücklich. Das Fest war wie jedes Jahr sehr gelungen und liebevoll an alle Altersgruppen von 0-12 angepasst. Auch das restliche Kinder-Kultur-Programm kann ich euch nur empfehlen.

In Zeiten, in denen Kultureinrichtungen so zu kämpfen haben, aber für das Überleben und die Attraktivität der Kleinstädte so unheimlich wichtig sind, darf man ruhig mal ein bisserl Überzeugungsarbeit leisten und ein Lanze für diese Einrichtungen brechen, für alle die Vereine und deren Ehrenamtlichen, die die Kulturlandschaft unserer Kleinen (und Großen) spannender machen und (uns alle) beim Wachsen unterstützen.

Text: Susanne Binder

Fotos: Elke Holzmann

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