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Lesestoff: Jesper Juul „Wem gehören unsere Kinder?“ Dem Staat, den Eltern oder sich selbst?“

Zuletzt aktualisiert am 28. August 2017 um 9:26

Was im ersten Moment nach No-Na-Frage klingt bringt beim Lesen der Streitschrift schon zum Grübeln.
Es geht um den Bedarf von Kinderkrippen im Allgemeinen und darum WARUM wir mehr Betreuungsplätze für Kleinstkinder brauchen.
Gesetz dem Fall, man ist auf die Fremdbetreuung angewiesen, bzw entscheidet sich dafür, gibt Juul Tips, wie man den Platz auswählt.
Einen groben Fehler gilt es dabei zu vermeiden: „Das Anpassungsvermögen an die Umstände einer Betreuungseinrichtung ist per se eine notwendige Qualität in der Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes und somit für sein ganzes Leben.“
Ebenfalls problematisch sieht Juul die Tatsache, dass das pädagogische Personal überwiegend weiblich ist – und sich aber bis zu 20% der Jungen* nicht wohlfühlen.

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Ein wichtiger Denkansatz: sobald man sich als Eltern dafür entscheidet, das Kind in eine öffentliche oder private Betreuungseinrichtung zu geben, gibt man einen Teil der Erziehungsverantwortung ab! Umso wichtiger ist die Auswahl der Krippe/Tagesbetreuung.

Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen Betreuungseinrichtung und Familie liegt im „Lernen“ – im Familienverband lernen die Kleinen wie die Menschen zusammenleben, in dem sie beobachten, wie die Ewachsenen miteinander leben und umgehen. In der Betreuung kommt den ganzen Tag „Neues“ (Lieder, Basteln, Spiele,…) auf sie zu, DAHEIM sollen sie auch einfach nur SEIN dürfen.

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*dänische Studie, 3-6jährige Jungen.

2 Kommentare zu “Lesestoff: Jesper Juul „Wem gehören unsere Kinder?“ Dem Staat, den Eltern oder sich selbst?“

  1. Hach, das ist ja nett 🙂 War es dein erstes Buch von ihm? Ich hatte ja einige Vorurteile und war danach aber ganz angenehm überrascht

    • Nein, mein erstes Buch war: „Was gibt es heute? Gemeinsam essen macht Kinder stark.“ Zu dem ich auch einen Vortrag von ihm gesehen habe. Sehr sympathischer und echter Mann. Hatt auch Vorurteile weil so gehypet…

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