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SHOP SMALL | Interview mit Reinhard von „Truly Great“ Babypflege

Vegane, nachhaltige Kosmetik für Babys: Truly Great Babypflege

Ein Baby kommt – der wundervolle Neubeginn und alles wird anders. Wenn man Eltern wird, denkt man über die Zukunft nach, will nachhaltig, vernünftig und gut handeln und das beste fürs Baby.

Das führt irgendwann zum Thema Babypflege und die Produkte, die man dafür verwenden will. Truly Great ist das StartUp, das genau aus dem Bedarf heraus entwickelt wurde. Die ganz junge Brand verwendet nur rein pflanzliche Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau. Jedes der Produkte ist nach COSMOS Organic und V-Label zertifiziert. Die Verpackung besteht aus Zuckerrohr, lt. Aktuellem Stand der Technik die umweltfreundlichste Methode um Kosmetik sicher aufzubewahren. Reinhard hat Truly Great 2017 gegründet und stellt sich hier vor:

INTERVIEW

Was hat Dich dazu bewegt, das zu tun, was Du heute machst?

Die Gründung der Truly Great Company entstand wie so viele Gründungen aus der Not heraus. Als Saschas Freundin ihm erzählte, dass sie bald Eltern werden würden war die Freude natürlich riesig. An dem Tag an dem er mir von seinem Glück erzählt hat, haben wir viele Themen besprochen, ja fast schon analysiert. Sachen, wie Ernährung und Erziehung, Kleidung, Krankheiten und so weiter. Aber eben auch das Thema Körperpflege bei Kleinkindern. Da alle meine Freunde ja bereits Eltern von mindestens 2 Kindern sind, hatte ich mich schon früher damit beschäftigt, denn ich wollte ihnen etwas Gutes schenken, etwas das man mit ruhigem Gewissen benutzen kann. Das war damals schon nicht einfach und hat mich viel Mühe gekostet. Und als Sascha mir vom selben Problem erzählte war klar was wir machen müssen. Ich betone hier das Wort „müssen“. Es war fast so als hätten wir unsere Mission bekommen und daraus wollen wir ein Lebenswerk machen! So kamen wir zu der Idee.

Wie war der Weg hierher? 

Eine Herausforderung war es in ein Feld zu gehen von dem man im Grunde nicht wirklich viel Ahnung hatte. Ich habe mich deshalb im Vorfeld schon regelmäßig mit Müttern getroffen und Pro und Contras von bestehenden Produkten und die richtige Pflege (wozu es tausend Ansichten gibt) besprochen. So konnte man gut eingrenzen was den Menschen wichtig ist und ob wir hier nicht auf dem Holzweg. Aber die Gespräche haben einen bestätigt und Mut gemacht weiter zu machen. Mir war nämlich von Anfang an wichtig das Produkt direkt am Kunden zu entwickeln, also mit der Hilfe von Experten, den Nutzern. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder alles lernen kann, wenn man nur will.

 

Wichtig war vor allem auch, dass wir Katrin gefunden haben. Eine Expertin auf dem Gebiet der Individualrezepturen. Es ist unerlässlich jemanden zu haben auf den man sich verlassen kann und der dieselbe Motivation einbringt wie man selbst. Wesentlich ist auch, dass man die selben Anforderungen an das Endprodukt stellt. In unserem Fall war es der hohe Qualitätsanspruch in Verbindung mit dem Nachhaltigkeitsgedanken.

Wo fühlst Du Dich inspiriert? Arbeitest Du eher daheim? Oder kommen die Ideen auf Reisen?

Inspiration bietet mir das ganze Leben. Das kann eine Begegnung auf der Straße sein, ein schöner Ausblick über eine Landschaft aber auch ein Graffiti an der Wand und Kinder mit Ihren klaren Sichtweise z.B. war ein Freund von mir mit seinem Kind eine Kirche besichtigen und sehen sich eine Statue mit Heiligenschein an. Das Kind fragt ganz verwundert: Warum hat der Mann einen Draht im Kopf?

Ich finde die Frage einfach spitze!

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Betreibst Du das Label als Business?

Ja, das Label wird als Social Business betrieben. „Social“ deshalb, weil wir immer einen gewissen Teil unserer Einnahmen an soziale Projekte spenden, so wie aktuell ein Teil unserer Crowdfunding-Einnahmen an ATMOS fließen.

 

Wir Mamas sind besondere Kunden – viele von uns lieben das unique und handgemachte! Folgst Du Trends oder setzt Du welche?

Wir mischen glaub ich ganz gut. Einerseits gibt es Trends denen auch wir folgen, aber andererseits wollen wir vermehrt neue Trends in der Kosmetikbranche setzen mit dem Ziel die gesamte Branche grüner zu machen.

 

Bei welcher Tätigkeit bist Du im FLOW?

Wenn ich Menschen von unseren Zielen und Wertvorstellungen erzähle. Da bin ich im FLOW und es sprudelt nur so aus mir heraus.

 

Welche Kindheitserinnerung passt zu Deinen handgemachten Sachen? Was hat Dich geprägt?

Da ich ja in einem kleinen Dorf in Südtirol aufgewachsen bin, war ich schon immer sehr naturverbunden. Wir hatten dort einige Tiere ua. ein Hasen Pärchen, ein Enten Pärchen und noch mehr.

Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde, war als die Küken der Enten zu Schlüpfen begonnen haben. Eines davon konnte die Schale nicht wirklich durchdringen. Da hat meine Mutter das Ei genommen und ausgerüstet mit Handschuhen und Pinzette konnten wir das kleine Ding von der Hülle befreien und es der Enten-Mama zurückbringen. Das war ein toller Moment.

 

Wenn Du eine Stadt wärst, welche wäre es und warum?

Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube ich wäre Manciano. Ein kleiner Ort in der Toskana. Als ich mit meinen Geschwistern und meinen Eltern dort war haben wir uns ein kleines Apartment gemietet und waren sofort in die Nachbarschaft integriert. Die Herzlichkeit der Italiener ist etwas sehr Schönes.

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