Alle Artikel in: wissenschaft – schafft wissen

Fisch ist wichtig! | Die Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren DHA

WERBUNG Echt fett!?! Fettsäuren und ihre Bedeutung für den menschlichen Körper. Was ist DHA? Der Ruf von „Nahrungsfetten ist nicht gut – man muss das allerdings differenzierter betrachten. Fettsäuen, die Hauptbestandteile der Fette, die wir zu uns nehmen sind nicht nur Energieträger und -reserven, sie haben lebenswichtige Funktionen in Geweben und Zellen.  Die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren sind inzwischen gut erforscht und verschiedene Wirkungen auf die Gesundheit konnten nachgewiesen werden. Im menschlichen Körper kommen Lipide beispielsweise im Nervensystem sowie in den Zell-Membranen vor und erfüllen lebensnotwenige Aufgaben. Fette, die wir mit der Nahrung aufnehmen können vom gesunden Menschen gut resorbiert und im Fettgewebe gespeichert werden. ”DHA kommt in Fisch vor. Kommt er zu selten auf den Tisch, ist eine Supplementierung empfehlenswert.” Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren (DHA) Die Omega-3-Fettsäuren können über hochwertige Pflanzenöle, wie Lein- oder Rapsöl oder Fettfische zugeführt werden. Die Gegenspieler, die Omega-6-Fettsäuren vor allem in Olivenöl sind relevant. Das Verhältnis sollte 5:1 betragen, also 5x soviel Omega-3 als Omega-6-Fettsäuren! Die an Omega-3-Fettsäuren reichen Nahrungsfette liefern dem menschlichen Körper  DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure). Die wichtigste …

Webinar. WAS?

  Kennt Ihr Webinare? Ich bis vor Kurzem auch nicht, wenn ich ehrlich bin! Dann bin ich auf werdedigital.at und das nette Team dort gestoßen. Webinar = Seminar online. Ganz so einfach erschien es mir persönlich dann nicht – daheim vor dem Laptop zu sitzen und dennoch online life zu sehen zu sein. Aber David Röthler nahm mir meine Bedenken (Angst wäre übertrieben) und so willigte ich ein: ich war *stolz bin* bereits als Speaker zu einem Webinar engagiert, ich durfte im Oktober über das Bloggen sprechen! Eines meiner liebsten Themen, mein Herz hängt daran.  

Alkohol und Stillen.

  Es ist ein heikles Thema. Umso wichtiger es hier mal zu bringen: ich kenne viele Frauen und Mütter, die sich die gesamte Stillzeit über den Alkohol verkneifen, wie sie es schon in der Schwangerschaft getan haben. Gut so! Grundsätzlich.     Es gibt eine Menge Untersuchungen und Fakten, die belegen, dass ein „moderater Alkoholkonsum“ auch während der Stillzeit möglich ist. Heruntergebrochen auf den Alltag bedeutet das, dass das Gläschen Sekt zum Anstossen sicher kein Problem darstellt und auch für Säuglinge nicht gefährlich ist. Ich persönlich halte es in etwa so. Bei uns ist und war Alkohol nie an der Tagesordnung, aber wenn ein Fest gefeiert wird, ist ein Glaserl Prosecco schon gut! Was ich persönlich wichtig finde, sind die Signale des Körpers: oft merkt man selber ganz genau, was einem im Moment gut tut – die feinen Sensoren der Schwangerschaft und der Zeit danach melden sich ganz klar und deutlich. Wenn das Gläschen schmeckt, dann soll es auch genossen werden. Ganz genau zu unterscheiden sind chronischer Missbrauch und gelegentlicher Gebrauch von Alkohol. Auch / …

Nie ohne mein WASSER.

  Durst und das Verlangen nach Wasser kommt erst lang nach dem echten Bedarf an Flüssigkeit. Wenn man immer was zum Trinken – am besten pures Wasser – dabei hat und regelmässig trinkt, kommt das Gefühl des Durstes erst gar nicht auf. Das ist meine Erfahrung.     Ich finde es auch sehr wichtig, dass Kinder immer Zugang zu Wasser haben, die eigene Flasche ist obligatorisch, besonders  im Sommer. Die Kleinen können es oft auch gar nicht richtig artikulieren, verwechseln den Flüssigkeitsbedarf mit Hunger und reagieren dann oft „ohne Grund“ über, sind schlecht gelaunt oder müde.

Essen – vom schwierigen Anfang

Nach Diskussionen on- und offline habe ich mich bei einer Expertin zum Thema B(r)eikost und Essen für Babys nochmal schlau gemacht. Mag. Iris Wagnsonner MSc., IBCLC www.elacta-magazine.eu, www.koerpergarten.at Email: office@elacta-magazine.eu hat folgende Fragen beantwortet: Gibt es Neuerungen in den Empfehlungen zur Beikosteinführung bei Babys? Was sollte unbedingt beachtet werden? Wie lange soll voll gestillt / bzw. Formulamilch gegeben werden? Brei oder BabyLedWeaning? Iris Wagnsonner: „Als Start der Beikosteinführung wird rund um das 6. Lebensmonat empfohlen. (d.h. nicht vor Beginn des 5. Monats 17. Lebenswoche und nicht nach dem Ende des 6. Lebensmonats 26. Lebenswoche). Für den individuellen Start gilt es immer das Kind entscheiden zu lassen, sicherzustellen dass eine Bereitschaft vorhanden und der Zungenstreckreflex abgebaut sind, genügend Kraft hat den Kopf zu halten und mit geringer Hilfe aufrecht sitzen kann. Weltweit empfiehlt die WHO, etc. auch nach wie vor 6 Monate voll zu stillen. Weltweit ist der in einigen Ländern vorverlegte Beikoststart sehr umstritten. Meine persönliche Erfahrung ist vom individuell vom Kind abhängig.

wissenschaft – schafft wissen: Sicherheitsgurt für Schwangere: beSafe

Autofahren in der Schwangerschaft ist ohnehin nicht das Angenehmste, wird es mit wachsendem Bauch von Woche zu Woche beschwerlicher, langes Sitzen sollte auch vermieden werden. Dazu kommt die Gefahr eines Aufpralls, der Sicherheitsgurt liegt direkt über dem Babybauch. Allerdings ist es abseits der Großstadt mit dem öffentlichen Verkehrsnetz undenkbar auf die eigene Mobilität zu verzichten, manchmal, so wie bei mir ist es Teil des Jobs. Bereits in der ersten Schwangerschaft habe ich mir deshalb ein sehr nützliches Teil gekauft: den beSafe-Gurt. Dieser Gurt besteht aus einer Sitzdecke, die auf den Autositz gelegt und hinten verzurrt wird. Ein kleiner Gummigurt führt zwischen den Beinen durch und wird an den Querteil des PKW-Sicherheitsgurts geklipst. So wird im Falle eines Aufpralls der Gurt vom Bauch weg nach unten gezogen und die Wucht wird nicht auf das Baby übertragen. Dazu kommt, dass es mitunter unangenehm wird, den Gurt während einer (längeren) Fahrt auf dem Bach zu spüren, auch das wird mit beSafe abgemildert. Auch der ADAC hat sich Gedanken dazu gemacht: klick. Dieser Gurt ist meiner Meinung nach einer …

Kleine Monster

…und ich fange jetzt nicht an über Kleinkinder in „Phasen“ die gern mit Trotz und Ähnlichem beschrieben werden. Viel mehr geht es um Gifte, wie Weichmacher, denen wir verzweifelt versuchen aus dem Weg zu gehen und die uns dennoch hinter jedem Schaufenster entgegengrinsen: nicht nur das vielbesprochene BPA in Plastiktrinkflaschen, das mit immensem Marketing-Geheul nun unter die Grenzwerte gebracht wurde. In Kinderkleidung werden sehr hohe Konzentrationen von Weichmachern wie Nonylphenolethoxylate (NPE) oder per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) gefunden. Greenpeace hat 12 verschiedene Hersteller getestet – vom Diskonter bis zur Luxusmarke – fündig wurden sie überall! Hier findet Ihr den Bericht zum Nachlesen und Nachdenken! klick. Hier der Bericht zum Download. klick. Vielen Dank an Nunu Kaller für das Recherchieren und Aufgreifen dieses Themas. Bei ihr am Blog gibts viel Interessantes uns Wissenswertes zum Nachhaltigen Lebensstil: ichkaufnix.wordpress.com  

Schnuller – Fluch oder Segen?

Mein Kind ist nun in einem Alter, in dem das frühere „schläft er schon durch?“ und „kann er schon gehen?“ durch „braucht er noch einen Schnuller?“ abgelöst wird. Auch wenn mir solche Fragen natürlich völlig egal sind 😉 begannen wir dennoch darüber nachzudenken, wann es denn Zeit sei, sich von dieser Gewohnheit zu verabschieden. Der Forscherin in mir reichte es natürlich nicht, nur den Kinderarzt und die „Zahnputz-Tante“ in der Kinderkrippe zu befragen. Also suchte ich nach brauchbaren wissenschaftlichen Quellen und fand eine Übersichtsarbeit mit folgenden Ergebnissen: Für Frühgeborene können Schnuller den positiven Effekt der Schmerzlinderung haben, ebenso wie eine verkürzte Aufenthaltsdauer im Krankenhaus und eine leichtere Umstellung von Sondenernährung auf Flaschennahrung. Im alter bis zu sechs Monaten konnte ebenfalls ein schmerzlindernder Effekt festgestellt werden. Ein weiterer Effekt, dessen Einflussfaktoren jedoch nicht genau geklärt werden können, ist ein verringertes Risiko für den plötzlichen Kindstot (SIDS). Um negative Auswirkungen auf das Stillen (Saugverwirrung) vorzubeugen wird jedoch empfohlen, erst nach dem ersten Lebensmonat mit dem Schnuller zu beginnen. Im zweiten Lebenshalbjahr wurde ein erhöhtes Risiko für Mittelohrentzündungen …

Zeitumstellung – notwendig oder mühsam für jede Familie?

WERBUNG Zeitumstellung nervt! Zweimal pro Jahr wird die Uhr umgestellt, jeweils im März und im Oktober sind wir seit Jahrzehnten damit konfroniert unser inneres Zeitgefühl neu zu programmieren. Nicht nur wir Erwachsenen brauchen oft einige Tage um mit dem neuen circadianen Rhythmus zurechtzukommen, gerade Babys und Kleinkinder sind regelrecht „entgleist“ und durcheinander. Vor allem die Essens- und Schlafenszeiten der Kleinen sind davon betroffen. Wissenschafter sind sich nicht einig darüber, ob uns dieses wechselnde System entgegen kommt oder gar schadet. Geht es auch ohne Schwierigkeiten? Um Problemen bei der Umstellung entgegen zu wirken, könnten wir versuchen bereits ein paar Tage vor der tatsächlichen Zeitänderung die Essens- und Schlafenszeiten täglich um ein paar Minuten nach vorn zu legen und so die Spanne verkürzen. Ebenso im Herbst: die tägliche Routine kann jeden Tag um einige Minuten verschoben werden. Auch auf optimale Schlafraumtemperatur sollte dringend geachtet werden, sie sollte nicht über 18 Grad Celsius liegen, so kommen wir und auch die Kids am besten zur Ruhe. Ruhige familiäre Zubettgeh-Rituale können ebenso helfen, wie nicht zu spätes Abendessen. Mir persönlich ist aufgefallen, …

Pikler SpielRaum – nicht mehr als spielen

Anna Tardos, die Tochter von Emmi Pikler spricht vom „Geniessen des Kindes“ – das könnte im Vordergrund stehen, wenn sich allwöchentlich eine Gruppe von Eltern mit Babys / Kleinkindern zum Pikler SpielRaum trifft: ein vorbereiteter Raum mit besonderen Materialien und Spielmöglichkeiten ausgestattet, am Rand mit Kissen für die Eltern. Ihre Rolle hier ist es lediglich zu beobachten und da zu sein, wenn das Kind sie braucht. Die Kinder spielen allein, ohne Anleitung, ohne „Leistungsdruck“ – oder eben auch nicht. Einge beobachten lieber bevor sie sich beteiligen. Die Eltern sehen, wie sich ihre Kinder bewegen und Freude am freien Spiel entwickeln. Bewegungs- und Spielentwicklung, der Umgang untereinander, Nähe / Distanz zu den Eltern sind Themen auf die man gezielt achten kann, die auch mit der SpielRaum Leiterin besprochen werden. Die Leiterin steht während der Spielzeit (ca. 90 Minuten) zur vollen Verfügung der Kinder, auch sie beobachtet und beschreibt die Vorgänge, schreitet ein, falls notwendig. Für die Eltern werden eigene Abend-Termine zur Nachbesprechung angeboten, hier werden bestimmte familienrelevante Themen aufgearbeitet, ebenso das Verhalten der Kinder während des …