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Feinmotorik | Schneiden für Kinder ab 2 Jahren

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Messer, Gabel, Schere, Licht …

Wer kennt ihn nicht, diesen alten Spruch. Ich mag ihn nicht, weil es schlichtweg nicht stimmt. Kinder ab etwa 1,5 Jahren können sehr wohl selbständig mit diesen Gegenständen arbeiten, sie schulen dadurch die Feinmotorik lernen damit umzugehen. Das Vertrauen, das wir ihnen damit schenken bestärkt sie.

Wichtig ist, dass sie es nicht unbeaufsichtigt machen, die Lade mit den japanischen Messern, den Nagelscheren und dem Feuerzeug muss natürlich versperrt sein!

Feinmotorik üben mit Hilfe der Schneide-Box

Das Schneiden mit der Schere ist ein Garant für Begeisterung, nicht erst bei „großen“ Kindern.

Bei uns gibt es die Schneide-Box, weil ich die Mädchen gern dabei beobachte, wie sie ein Werkzeug und verschiedene Stoffe und Materialien kennenlernen.

Am Anfang ist es oft die Schere an sich, die das Kind komplett in seinen Bann zieht: Sie glänzt, ist aus unterschiedlichen Materialien und spannenden Oberflächen. Das Auf- und Zuklappen wird entdeckt und muss oft gemacht werden.

Woraus besteht die BOX?

Die Box selber ist bei uns momentan eine Obst-Kiste mit verschiedenen, schneidbaren Sachen drin. Besonders gut ist dafür eine Schatzkiste mit Deckel geeignet!

  • Stoff
  • Filz
  • Satin- und Stoffbänder
  • Wolle
  • Papier in unterschiedlichen Stärken
  • Karton
  • Spitzenpapier und bedruckte Blätter
  • Servietten und ein paar Postkarten
  • Klopapierrollen und Strohhalme

und eine gute Kinderschere

Die ideale Kinderschere ist an das Alter des Kindes und die Größe der Kinderhand angepasst. Für Kleinkinder sind Scheren mit proportional großem Griff und kurzer Klinge praktisch. Vorne rund und mit Kunststoffgriff, der gut in der Hand liegt.  Es gibt eigene Scheren für Linkshänder, die ab dem Schulalter sinnvoll sind. Wichtig ist, dass die Klinge auch tatsächlich schneidet: Es kann sehr frustrierend sein, wenn es nicht und nicht gelingt, weil die Schere stumpf oder kaputt ist.

Der Inhalt unserer Schneide-Box ändert sich laufend ein bisschen und Frl. Tochter gibt ganz oft Reste vom Basteln oder Papiersorten, die ihr neu sind, selber dazu um sie später zu schneiden.

Warum so früh schon?

Frl. Tochter hat mir dahin gehend die Augen geöffnet: Sie ist mit knapp zwei Jahren oft eine halbe Stunde am Boden gesessen und hat hingebungsvoll ein Stoffbändchen in mini-kleine Futzel geschnitten. Immer und immer wieder. Das Interesse ist zwischendurch seither auch mal abgeebbt, aber als sie dann mit rund drei Jahren das Bündchen ihrer Socke zerschnitten hat, war klar, dass wir wieder öfter die Schneide-Box brauchen!

Das Schneiden selber ist ein bisschen wie den Weg das Ziel sein lassen – es gibt KEINE Aufgabenstellung oder kein Ziel, es geht nur ums Tun. Leider verlernen wir das, je älter wir werden, bereits im (Regel)Kindergarten-Alltag geht es fast ausschliesslich darum, eine Arbeit „fertig“ zu machen. Es gibt fast immer Vorlagen oder Vorgaben, wie etwas auszusehen hat und wie herum man die Arbeit erst beginnt und dann aufhängt…… Das Schneiden mit der Box hat nur einen Zweck: Schneiden.

Gemeinsam macht danach so gar das Aufräumen Spaß: Mit Besen und Schaufel kann jeder seine eigene Schnipsel-Sammlung aufkehren.

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  1. Hallo und Danke für den begrüßenswerten Beitrag!
    Schade nur, dass die Qualität des vorgestellten Werkzeugs nicht wirklich mit der des Inhaltes mithalten kann…
    Falls einmal Interesse/Bedarf an hochqualitativen und langlebigen (Kinder-)Scheren besteht, stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite – vielleicht auch als Kooperationspartner für ein Schnippel-Happening für Kinder?
    Beste Grüße
    Andreas Lorenzi

  2. Hallo, was für ein schöner Beitrag! Meine Tochter ist auch ein großer Fan davon, alles möglich klein zu schnippeln – die Box ist eine großartige Idee!
    Liebe Grüße, Julia

  3. Pingback: Partyeinladung | DIY mit Pompoms | die kleine Botin

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