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Fisch ist wichtig! | Die Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren DHA

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Echt fett!?! Fettsäuren und ihre Bedeutung für den menschlichen Körper.

Was ist DHA?

Der Ruf von „Nahrungsfetten ist nicht gut – man muss das allerdings differenzierter betrachten. Fettsäuen, die Hauptbestandteile der Fette, die wir zu uns nehmen sind nicht nur Energieträger und -reserven, sie haben lebenswichtige Funktionen in Geweben und Zellen.  Die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren sind inzwischen gut erforscht und verschiedene Wirkungen auf die Gesundheit konnten nachgewiesen werden.

Im menschlichen Körper kommen Lipide beispielsweise im Nervensystem sowie in den Zell-Membranen vor und erfüllen lebensnotwenige Aufgaben.

Fette, die wir mit der Nahrung aufnehmen können vom gesunden Menschen gut resorbiert und im Fettgewebe gespeichert werden.

”DHA kommt in Fisch vor. Kommt er zu selten auf den Tisch, ist eine Supplementierung empfehlenswert.”

Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren (DHA)

Die Omega-3-Fettsäuren können über hochwertige Pflanzenöle, wie Lein- oder Rapsöl oder Fettfische zugeführt werden. Die Gegenspieler, die Omega-6-Fettsäuren vor allem in Olivenöl sind relevant. Das Verhältnis sollte 5:1 betragen, also 5x soviel Omega-3 als Omega-6-Fettsäuren! Die an Omega-3-Fettsäuren reichen Nahrungsfette liefern dem menschlichen Körper  DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure).

Die wichtigste Quelle für DHA in der Nahrung ist wildgefangener Fisch. Es ist auch die pflanzliche Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure und andere von Bedeutung, diese wird allerdings nur zu einem geringen Teil in DHA umgewandelt.

Pflanzliche Alternativen

Pflanzliche Omega-3-Quellen sind weiters Leinsamen, Walnüsse, Weizenkeime, sowie Sojabohnen. Kokosöl, Leinöl und Olivenöl gelten als gute Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren und helfen die Fettsäure-Bilanz in Waage zu halten. Auch in scheinbar gut ernährten, westlichen Ländern haben viele Kinder keinen optimalen Omega-3 Index.
Das gilt auch für Schwangere. In der Schwangerschaft ist eine Dosis von etwa 200mg DHA pro Tag empfohlen, das entspricht etwa zwei Portionen Meeresfisch pro Woche (fettreiche Arten, wie Makrele, Hering, Sardine oder Lachs). Hohe Schadstoffgehalte der Fische machen diese Empfehlung allerdings schwer einhaltbar und der Gehalt von Omega-3-Fettsäuren von Lachs aus Aquakulturen lässt ständig nach, was an der Fütterung des Fisches liegt. Während Schwangerschaft und nach der Geburt reichern sich Omega-3-Fettsäuren im Gehirn und in der Retina an und haben eine tragende Rolle für das Heranreifen des zentralen Nervensystems. Besonders die „Gehirnfettsäure“ DHA (Docosahexaensäure) ist von grosser Bedeutung: Aufmerksamkeitsfähigkeit, Lernvermögen und altersgerechte Verhaltensweisen werden so unterstützt.

Das Gehirn besteht zu etwa 60% aus Fetten, davon ist ein wesentlicher Anteil (30%) DHA. STRUKTUR, BLUTVERSORGUNG und VERNETZUNG sind drei Bereiche in denen DHA und EPA eine Hauptrolle spielen.

FACT-Sheet:

Eine ausreichende Versorgung mit den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA ist von entscheidender Bedeutung für die Hirnfunktion. Ein Zusammenhang zwischen dem Omega-3-Index (Konzentration von Omega-3-Fettsäuren im Blut) und den kongnitiven Fähigkeiten konnte nachgewiesen werden.

Genug Hintergrundwissen?

Jetzt wird gekocht: LACHSFILET MIT OFENGEMÜSE ist bei uns die beliebteste Form, Fisch zu essen. Wir essen gern saisonale Variationen, im Sommer wachsen immerhin Zucchini, Karotten und Paprika im Garten und im Herbst lieben wir Kürbis vom Bio-Bauern.

Neben den fetten Meeresfischen sind auch Forellen oder Saiblinge (bio) aus heimischen Gewässern empfehlenswert! Dazu passt dann Salat mit Rapsöl.

Und wenn nicht?

Leider schaffen wir es auch nicht immer 2x pro Woche konsequent Fisch aufzutischen, deshalb  gebe ich den Mädchen in regelmässigen Abständen DHA in Kapselform, vor allem dann, wenn wir eben wenig Lust auf Fisch haben. Ich bevorzuge DHA Junior von Pure Encapsulations®.

Die „Knackstablette“ wird von meinen Kids gut angenommen, und sie hat überhaupt keinen Fischgeschmack. Die Kapsel kann auch zerkaut werden, was ihr den lustigen Beinamen eingebracht hat!

Quellen:

Naturheilpraxis 10/2016

v. Schacky C: ω-3-Fettsäuren und Hirnfunktion OM – Zs. f. Orthomol. Med. 2016; 2: 6-14

Bayer W: Fettsäuren, Teil 1: Struktur, Stoffwechsel, Funktionen OM – Zs. f. Orthomol. Med. 2010; 1: 25-28

apothekerverlag.at | 65. Jg | 27. August 2012 | ÖAZ 18

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