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WEIHNACHTSPOST | Schön schenken. Kinderbuch „PALALU“ + GIVE AWAY

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„Mama, lies mir vor!“

Vorlesen ist so schön und wichtig für Kinder! Besonders die kalten Nachmittage im Herbst und Winter sind perfekt für Leseeinheiten im kuscheligen Wohnzimmer. Ganz neu ist ein Buch für die Kleinsten erschienen, das mit entzückenden, poetischen Reimen und lieben Illustrationen von der Kuh PALALU erzählt. Die Geschichte ist nicht nur fantasievoll und nett zum Vorlesen, sie fordert uns geradewegs dazu auf, die Welt mit Kinderaugen zu sehen!

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Die Kuh Palalu und ihre Tochter Sue erzählen eine magische Geschichte über die Farben des Tages und der Nacht:

Überhaupt sagt Palalu alle Wörter gern mit UUUUUUU…

„Ach Mama, muuuuuuuuh“,

murmelt die süße Sue.

„Die arme Anneliese ist  ganz allein auf der dieser Wiese.

Jetzt ist’s noch wie im Paradiese.

Die Sonne sticht mit gelbem Licht

Das Grad grün und weich in unserem Reich,

der Himmel klar und blau“,

sagt das kleine Kälbchen schlau.

 

Die Autorin Pazit Sarit Schraga hat mir einige Fragen beantwortet:

Welt in Kinderaugen. Das gilt es sich zu bewahren. Gibt es einen „Alltagstrick“, etwas, das uns Erwachsenen die Augen öffnet?

Oh da gibt es ganz vieles. Ich würde sagen, daß ein elementares Gefühl das Staunen ist. Kinder betrachten fast alles was sie erblicken mit großem Staunen. Da sie noch nicht so komplex denken können, tun sie das auch nicht, während sie beobachten. Sie bewerten auch noch nicht, sondern schauen einfach und lassen sich davon faszinieren. Nun könnte man meinen, daß sie das tun, weil alles noch neu und überwältigend ist. Ja, das stimmt ein bisschen, wenn man es sehr oberflächlich betrachtet. Aber ich glaube, daß Erwachsene durch zuviel Denken und Bewerten und zu wenig Beobachten nur meinen etwas schon so zu kennen, was sie gelernt haben zu sehen, oder zu übersehen..

Man kann es aber wieder zurücklernen. Schritt für Schritt. Seine alten Denkmuster ausknipsen und erstmal beobachten. Dabei versuchen ganz bei sich zu bleiben. Das macht man indem man seinen Körper dabei spürt. Und nach und nach tief in sich ein immer größeres Gefühl des Staunens (wieder) entdeckt.

Man muss sich doch mal vorstellen, wie unglaublich eigentlich ALLES ist und was alles so selbstverständlich scheint, daß eigentlich vollkommen außergewöhnlich ist. Der sogenannte Alltag ist ja die eigentliche Illusion.. Da gibt es tausend Dinge um uns herum über die man jeden Tag staunen kann –   seien es die akrobatischen Künste der Hausspinne am Garderobenknauf oder zum Beispiel

♥ daß wir auf unseren Füssen auf einem Planeten laufen, der eigentlich durch ein unendlich großes funkelndes Universum fliegt;

♥ daß bei der Entstehung der Erde erstmal Milliarden von Jahren kein einziges Augenpaar existierte, um zu sehen wie sich alles aus dem „Nichts“ entwickelte und gedieh..alle Steine, Blumen und Meere ganz unbeobachtet waren, bevor sich das erste Auge formte

♥ daß aus all dem Nichts, Menschen irgendwann anfingen zu Fliegen, Gitarre zu spielen oder zu einer Behörde zu gehen um einen Antrag auf Erteilung eines Führungszeugnisses zu stellen und daß der sehr zurückhaltende Herr, der dem Antrag im Magistrat mit einem Stempel auf ein Stück Papier stattgab , auch Abends nach Hause geht in seine 2 Zimmer Wohnung im 4 Stock eines Altbaus, die schwere Tür aufschliesst, seine Schlüssel wie immer an den bunten Haken neben der Tür hängt, den er sich mal in einer portugiesischen Seehafenstadt im Urlaub gekauft hatte, sodann mit einem Seufzer der Erleichterung seine schweren Lederschuhe abstreift und aus dem Anzug, den er sorgfältig auf den stummen Diener im Schlafzimmer faltet, in seine weichen Zuhauseanziehsachen schlüpft, sich eine Tasse Tee macht und aus dem Fenster in den Sternenhimmel guckt und sich auch fragt, wie das alles kam…..und gar nicht weiss..

♥ daß der erste rote Faden des Teppichs auf dem er steht, mal von einer kleinen Frau aus Pakistan, die 8 Kinder hatte, in einer großen grauen Garage um 6 Uhr morgens auf den Webstuhl gespannt wurde..und diese Frau beim wochenlangen Weben eine Träne verlor, die sich für immer im Garn des Teppichs einschloss, der nun jeden Abend seine schuhmüden Füsse wärmt.

♥ daß dieser Teppich auf knatternden Holzdielen liegt, die im Jahre 1905 von zwei Schreinergesellen namens Titje und Boris in diese Wohnung verlegt wurden, welche sich in einem 6 stöckigen Haus befindet, das es 4 Jahre zuvor, also 1901, noch gar nicht gegeben hatte… sondern da wo das Haus jetzt steht einst nur ein breiter Kieselweg war, durch den tapfere kleine Grashalmspitzen ragten….und daß genau dieser Boden eines Tages wenn das Haus in 300, 700 oder spätestens ein paar tausend Jahren nicht mehr steht, wahrscheinlich wieder zum Vorschein kommen wird…und neue Grashalme geboren werden, welche, wenn niemand mehr ein Haus drauf baut, wieder zu einer Wiese zusammenwachsen auf der – vielleicht-  ein kleines Mädchen einen Schmetterling jagen wird…

 Reime sind besonders spannend für kleine Kinder. Ab wann empfehlen Sie mit Kindern regelmässig zu lesen und soll man auch mit Reimen beginnen?

Das ist bei jedem Kind ganz unterschiedlich. Und kommt natürlich auf die Eltern an. Was man aber beobachten kann ist, daß jedes Kind Reime liebt und schon von sehr klein die Melodie wahrnimmt, die jedem Reim zugrundeliegt. Mir erzählen Eltern oft, daß sich Kinder in gereimten Geschichten umarmter fühlen und aufmerksamer sind, da sie sich die Worte leichter merken und schnell mitmachen können. Da Kinder sehr viel Fantasie und keine Angst haben, fangen sie dann sehr bald an sich selber Reime auszudenken und mit Sprache zu spielen.

 
Die „Hauptdarstellerin“ im Buch ist PALALU, eine Kuh. Warum eine Kuh?

Mhm…Figuren tauchen ja manchmal einfach so auf. „Palalu die Zauberkuh“ entstand als Gute Nacht Geschichte für die Tochter meines damaligen Chefs.  Es war ein Dankeschön dafür, daß er mich hat immer schreiben lassen, wenn es nichts zu tun gab – er unterbrach mich nur wenn es unbedingt nötig war, mit den Sätzen wie: „Entschuldigung, jetzt hätte ich doch etwas Arbeit“.

Als er mir dann eines Tages ein Foto seiner Vierjährigen zeigte, erinnerte mich diese mit ihren blonden Schneckenzöpfchen und ihrem hellen süßen Gesicht an ein kleines Kälbchen und ich hörte mich sagen: „Muuuuh und wer bist du??“  Und weil ein kleines Kälbchen nie allein sein sollte, drehte ich mich um und da stand ihre Mutter und schaute mich mahnend und muhend an…

*** GIVE AWAY ***

Ich habe ein Buch „PALALU“ für Euch!

Bitte schnell ein Mail schreiben und in den Lostopf hüpfen!! – daniela(ät)diekleinebotin.at

Der Zufallsgenerator entscheidet am 10.12. und 22.00 – jedes Mail, das davor eingeht, wird berücksichtigt! Es gelten die Teilnahmebedingungen.

 

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