trends

Gute Nacht ! | Tipps für guten Schlaf und zum Durchschlafen

Gute Nacht!

Das Thema Schlaf beschäftigt eine junge Familie wohl kaum wie ein anderes. Kein Wunder, wer kennt es nicht, komplett am Ende, nach einer durchwachten Nacht in den anstrengenden Tag zu müssen…. Horror.

Für viele Babys und Kleinkinder sind feste Rituale wichtig: jeden Abend rechtzeitig mit dem Baden und Kuscheln beginnen, das Licht dimmen und für ruhige Athmosphäre sorgen ist echt hilfreich. Besonders nach einem anstrengenden Tag und wenn einfach viel los oder Besuch da war. Das ist schon oft ein einfacher und hilfreicher Tipp.

Hier findet Ihr ein paar weitere Ideen und Inspirationen, wie man die Wohnung und den Bereich rund ums Schlafen so angenehm wie möglich gestalten kann.

FARBE:

Zum Thema Farbe hab ich mir eine Fachfrau, Nicole Hausner vom Malermeister Fachbetrieb Hausner hat mir weitergeholfen. Danke!

„Alle Pastellfarbtöne wirken beruhigend, schaffen Wärme und Behaglichkeit. Sie lassen Raumdimensionen größer erscheinen, dunkle Farbtöne hingegen verkleinern einen Raum optisch.“

Die Farbwahl ist besonders schwer finde ich. Besonders bevor das Baby auf der Welt ist, oder das Kind mitentscheiden kann.

„Das ist ganz individuell. Es ist das Gesamtbild das letztendlich für die Stimmung des Raumes sorgt. Kalte Farben schaffen Distanz, begrenzen und wirken beruhigend. Somit die beste Wahl für Schlaf- und Ruheräume.“

Wieviel Farbe in einem Raum passt, hat mit dem eigenen Geschmack und auch mit der Größe und Ausrichtung des Raumes zu tun.
Eine Faustregel vom Spezialisten besagt jedoch: Maximum 3 Farben pro Raum (das bezieht sich auf alle Farben des Raumes, inklusive der Wandfarbe).

„Ein Abstand zwischen Wand und Decke sorgt für einen harmonischen Übergang. Dieser sollte ungefähr 5% der Raumhöhe betragen.“

Qualitativ hochwertige Farben erkennt man am „Umweltzeichen“ und der Bezeichnung „ofi“ und sind im Farbfachhandel erhältlich. Dort werden sie auch nach den eigenen Wünschen gemischt, dann bekommt man den perfekten Farbton!

schlafen-die kleine botin-2

MATERIAL:

Hier ist ganz klar die Natur an erster Stelle: Holz, unbehandelt. Allen voran die Zirbe wird schon seit Generationen als schlaf- und ruhefördernd geschätzt. Es gibt Babybettchen (Bennis Nest), Zirbenbetten oder Luftbefeuchter aus dem duftenden Holz.

Für die Bettwäsche empfiehlt sich Bio-Baumwolle, Lammfelle, Leinen und dünne Decken oder Schlafsäcke aus Wolle und Wolle-Seide-Gemischen.

schlafen-die kleine botin-1

DUFT:

Mit Düften muss man bei Neugeborenen bis etwa 6 Monaten extrem aufpassen, der Geruchsinn ist sehr empfindlich und muss sich erst an alles gewöhnen. Besonders wichtig ist der Geruch und die Nähe der Mutter! Zum sanften Streicheln, etwa nach dem Bad sind Basisöle, wie Calendula oder Jojobaöl empfehlenswert. Ab dem 7. Monat können besonders sanfte Ätherische Öle (in guter Qualität) zur Massage und zum Abend-Kuschel-Ritual dazu genommen werden. 1 Tropfen Mandarine- oder Lavendelöl kann dann zusätzlich  verwendet werden.

„Dieses Öl würde ich in einer Glasflasche in einen Babyflaschen Aufwärmer geben und warten bis das Öl schön lauwarm bis warm ist, dann das Öl in die Hände zuerst etwas selbst einmassieren damit auch die Hände schön warm sind und dann den kleinen Liebling massieren.“

sagt Flow Kreitner*

Sobald das Kind nicht mehr neugeboren ist, kann auch ein abendlicher Spaziergang für viel Ruhe sorgen. Die frische Luft und Bewegung tun auch Mama und Papa gut, abschalten, und Durchatmen.

Müde? Energielos?

Wenn die Nacht dann doch (wieder) nicht so toll war, nicht verzweifeln. Viel trinken, vor allem Wasser! Grüne Smoothies und Smoothies mit Banane helfen (stillenden) Mamas um gut in den Tag zu starten und etwas mehr Energie zu bekommen!

Wenn die Nacht nicht mehr zum Tag gemacht werden soll: Durchschlafen. Ein Dauerthema.

Auch wenn man schon vieles probiert hat, um sein Baby besser in den Schlaf zu begleiten, gibt es vielleicht immer noch Punkte, die einem noch nicht bewusst waren. Hier 5 Tipps, die helfen könnten:

Einschlafroutine

Routinen helfen Babys und Kindern um Abläufe zu erkennen und zu verstehen, was als Nächstes passieren wird, damit geben Routinen Sicherheit. Diese können ganz einfach gestaltet werden und sollen sich an Vorlieben und Bedürfnissen von Eltern und Kindern orientieren. Beispiele wären: Abendpflege mit wickeln (Toilette), Pyjama anziehen und Zähne putzen, dann gemeinsam ein Buch oder eine Geschichte lesen, besprechen, was am Tag geschehen ist, singen und kuscheln. Je entspannter die Eltern dabei sind, desto leichter wird sich das Kind entspannen. (Klassisch: wenn ich etwas vorhabe, schläft der Kleine ewig nicht ein, weil ich nicht so entspannt bin…)

 

Frühes Schlafengehen

Für viele Babys (und auch Erwachsene) wird es immer schwieriger einzuschlafen, je übermüdeter sie zu Bett gehen. Das kommt daher, dass der Körper mittels Hormonen gegen die Müdigkeit ankämpft, wenn wir zu lange aufbleiben. Der richtige Zeitpunkt für´s Schlafengehen hängt vom letzten Nickerchen ab, für Kinder bis 18 Monate wird zu Bett gehen zwischen 18:00 und 20:00 empfohlen.

Nickerchen

Je nach Alter des Babys wären einige kürzere Nickerchen (bis ca 6 Monate), die dann langsam länger und weniger werden (mit 6-12 Monaten in etwa 2-3 Nickerchen, die ca 2 Std. dauern). Viele Babys lieben Nickerchen direkt in den Armen ihrer Eltern zu machen, was manchmal frustrierend sein kann. Auch tagsüber schlafen Babys leichter ein, wenn sie nicht zu überreizt und übermüdet sind, also am besten bei den ersten Anzeichen von Müdigkeit versuchen, Schlaf zu ermöglichen und zu unterstützen. Dafür ist es sehr hilfreich, die „innere Uhr“ des Babys zu verstehen.

Einschlafhilfen

Das Baby zum Einschlafen auf dem Arm zu halten und mit ihm zu kuscheln kann das Einschlafen erleichtern, wenn dazu schaukeln und Bewegung benötigt wird. Wenn das Kind diese Hilfe nicht mehr benötigt, wird es selbständig in den Schlaf finden. Dieser Zeitpunkt ist von Kind zu Kind komplett unterschiedlich.

Nächtliches Füttern weglassen

Dieser Punkt ist natürlich nur umsetzbar, wenn die Babys körperlich dazu imstande sind, die Nacht ohne Hunger zu überstehen. Wann dieser Zeitpunkt ist, variiert sehr stark und sollte am Besten mit der Kinderärztin/ dem Kinderarzt des Vertrauens besprochen werden. Wenn man unter nächtlichem Dauerfüttern/ Dauerstillen auch selbst leidet, kann es hilfreich sein, die nächtlichen Fütterungen zu halbwegs fixen Zeiten zu planen, um zumindest nur vorhersehbar geweckt zu werden. Ob das Baby tatsächlich hungrig ist, oder auch so weiterschlafen kann wird man meist schnell merken. Diese Zeiten kann man dann langsam versuchen dem Entwicklungsstand entsprechend anzupassen. Abstillen in der Nacht ist für manche Familie eine gute Lösung für mehr Schlaf.

Natürlich sind das keine vorgefertigten Lösungen, die für jedes Baby passen und sofort besseren Schlaf garantieren, aber sie können angepasst an die individuellen Bedürfnisse hoffentlich zur Erholung der ganzen Familie beitragen. Bis dahin bleibt nur eines: Geduld….

 

*ärztlich geprüfte Aromapraktikerin – Aroma Flow Balance for Mum & Kids *0699/1111 93 81

TIPP: BENNIS NEST ist in Wien ab sofort auch bei LaLeKuLa in der Lindengasse erhältlich.

  1. Ich weiß gar nicht so recht, ob das hier in diesen Artikel reinpasst, ich schreib schreibe es einfach mal hier rein. An dieser Stelle erst mal vielen Dank für die vielen wertvollen Informationen, die man in diesem Beitrag / Blog finden kann. Das Internet ist ja voll mit Informationen zum Thema Schwangerschaft bzw. Leben mit Kindern und leider lassen sich viele werdende oder gerade gewordene Mütter gerade beim ersten Kind total irre machen. Da ich selber einen Sohn habe, weiß ich nur zu gut, wie ein Kind das Leben schlagartig verändert, bzw. auf was man jetzt zusätzlich noch alles achten muss, gerade was das Leben in der Familie angeht. Wie gesagt, Daumen hoch für den Blogbetreiber / Blogbetreiberin, für die Zeit bzw. Arbeit, die hier investiert wird. Gerade wenn man Kinder hat, ist es schon ein Kunststück sich für sowas Zeit zu nehmen. Liebe Grüße

    • Danke!
      Danke für die netten Worte! Ich nehme es gern an und freue mich, wenn ich jemanden mit meiner investierten Zeit gute Texte und viel Information und Inspiration liefern kann!
      Das ist genau das, was mich mit Freude weiter schreiben lässt!
      Alles Liebe
      Daniela

  2. Zum Thema Duft: Mandarine und Lavendel sind zwei wunderbar bewährte Düfte, die Babys und Kleinkinder sanft in den Schlaf begleiten können. Neben einer Massage gibt es auch die Möglichkeit, unser bio Helferspray gegen überreizt und müde zu verwenden und einfach in die Luft oder auf den Schlafsack zu sprühen. Beide Öle sind in ganz sanfter, babygerechter Dosierung enthalten. http://www.aetherio.de/helfersprays/bio-helferspray-gegen-überreizt-und-müde/ Viele Grüße, Bettina von aetherio

Kommentar verfassen

Blogheim.at Logo