trends

Mama-Bauchgefühl

Wie fühlt er sich an, Euer Mama-Bauch?

So richtig innerlich, meine ich!

Ich bin so gesehen schon ein anderer Mensch geworden, seit ich Kinder habe. Ich höre und vertraue mehr auf mich selber und auf mein Gefühl und nicht selten kommt es von ganz innen.

Die Mitte, das „Powerhouse“, das Zentrum gibt viel vor, wenn man es zulässt.

bauchgefühl-die kleine botin-1

KÖRPERLICH

Vor den Kindern bin ich gelaufen, geschwommen, habe jede „MINUS 5 KG IN 2 TAGEN“-Diät mitgemacht, war Heilfasten, und habe alles mögliche an Fun-Sport probiert. Eigentlich war ich nie richtig zufrieden mit meinem Bauch. So, jetzt ist es raus…. Im Nachhinein betrachtet, hab ich nie richtig hingehört, was ich wirklich gebraucht hätte. Ich habe in beiden Schwangerschaften jeweils fast 20kg zugenommen und dann auch wieder ab, es ging beim zweiten Mal wesentlich langsamer, hier habe ich an die 10 Monate gebraucht. Ich habe mich aber in dieser Zeit nie „dick“ gefühlt, es war ein notwendiger Prozess. (Viele Mama-Bäuche im eigentlichen Sinn hat sich Birgit von „Muttis Blog“ näher angesehen… Meiner ist auch dabei!)

SEELISCH

Irgendwie fühlt es sich nach den Schwangerschaften anders an. Ja, äusserlich weicher, labbriger, klar, da war ja auch schon wer drin! Aber eben auch von Innen, die Sinne sind geschärfter. Ich spüre viel deutlicher, was ich brauche und oft ist das auch die Hilfe von Profis. Ganz besondere Erfahrungen habe ich mit alternativen Therapien gemacht: Kinesiologie und Cranio Sacrale Balance sind für mich die effektivsten Formen um mit mir (wieder) ins Reine zu kommen, dem Körper zu helfen Lasten loszuwerden und die Gedanken zu ordnen und dem Bauch eine deutliche Stimme zu verleihen. Eine der intensivsten Sitzungen habe ich in der „Wertschätzungszone Körper“ bekommen.  Was genau in so einer Einheit gemacht wird, hängt vom Grund ab. Es ist auf jeden Fall eine Mischung aus Gespräch und Körperarbeit und bringt viel in Bewegung. Der Körper wird dazu angeregt, Verspannungen und Stress (wie in meinem Fall) zu lösen und einen Weg zur eigenen Mitte, neue Kraft und gute Gedanken zu finden. > Stefan bietet im Juli und August noch 2 Einheiten zum Preis von 1 an, die Aktion „Achtsam Frau sein – achtsam Mutter sein“ kann auf Wunsch und Vereinbarung auch mit Kinderbetreuung in Anspruch genommen werden, die „ganz kleine Botin“ und ich waren hier sehr sehr gut aufgehoben!

IM ALLTAG

Es sind so viele Entscheidungen, die uns den Alltag nicht gerade einfach machen, als Mutter gibt es alle paar Wochen Meilensteine, die das „gewohnte, gute Leben“ ordentlich durchrütteln, darüber, dass man auch hier besonders als Mama auf sein Bauchgefühl zählen kann, hab ich für woman.at geschrieben.

Wie es anderen Frauen ergeht? Im Rahmen von #fragmama habe ich eine Runde Mama-Bloggerinnen zu ihrem Bauch(gefühl) befragt:

Bettie (das frühe Vogerl), gerade zum zweiten Mal schwanger, hat sich mit dem Thema schon ganz ausführlich auseinandergesetzt, es gab dazu eine Blogparade.

Verena (mamirocks) „Ich habe 5 Jahre lang nichts gegen meinen Zwillingsbauch unternommen und jetzt habe ich es echt satt und mache das erste Mal in meinem Leben eine Entgiftungskur und Diät, da ich mich einfach nicht mehr wohl fühle. Ich habe meinen Körper immer gemocht, vor und nach der Schwangerschaft und ich war nie dünn. Aber dieses Jahr habe ich gemerkt, dass ich mich einfach nicht mehr gut fühle, Sommerklamotten zu eng und so, und bin ganz zufrieden mit der Entscheidung, die ich getroffen habe!“ Ihre Kollegin hat schon darüber geschrieben.

Birgit (muttisblog) „Ich war ja nie eine Gazelle und habe eigentlich immer damit gehadert. Nach den Schwangerschaften habe ich anzunehmen gelernt: Was ist, ist – und ist OK. Der Bauch hat nun Streifen – lässt sich nicht ändern. Shit happens. Ich kann mich darüber jetzt immer wieder ärgern – oder ich kann mich damit arrangieren. Annehmen heißt aber nicht, dass ich nix tu. Mittlerweile leiste ich mir tatsächlich einen Personal Trainer – das ist aber wohl eher eine Alterserscheinung (ich bin heuer 40 geworden) als eine „Muttererscheinung“ – direkt nach der Geburt hätte ich das finanziell und zeitlich nicht geschafft.
Insgesamt höre ich mehr auf den Bauch – das Thema Intuition bekommt mit Kind eben eine ganz andere Bedeutung. Und das ist gut so! Denn das Bauchgefühl wird zwar oft gepriesen, verliert aber in unserer Zahlen-dominierten Welt immer mehr an Bedeutung.“

Kornelia (wurzelinchen)  „Ich muss zugeben ich bin eher ein Sportmuffel, aber ich gehe gerne und viel zu Fuß (oder fahre mit dem Rad) und tanze sehr gerne (Standard, Ballett, …). Vor unserem Mäuschen haben wir/ich regelmäßig getanzt, danach nicht mehr. Ich hatte eigentlich nie Probleme mit meinem Gewicht und mochte meinen Körper vor, während und auch nach der Schwangerschaft. Es hat aber doch fast 2 Jahre gedauert bis ich wieder auf meinem Gewicht von vor der Schwangerschaft war – hatte immer 2/3 Kilo mehr, aber es hat mich nicht gestört. Ich mache gerne Bewegung in der Gruppe, deshalb hat mir auch Balletoning, das ich vor kurzem ausprobiert habe, so viel Spaß gemacht. Ich sehe meinen Körper nun schon anders also vor der Schwangerschaft und bin stolz, dass es das „Häuschen“ von unserem Wurzelinchen war. Deshalb hatte ich auch kein Problem damit, dass nach der Schwangerschaft ein paar Kilo mehr da waren. Aber wie gesagt, ich bin eher schlank und musste nie richtig gegen die Kilos „kämpfen“. Aber ich merke schon wenn es zu viel Süßes war und ich mich nicht ganz wohlfühle. dann achte ich wieder mehr auf die Ernährung. Ich „höre auf meinen Bauch“ – in mehrerlei Hinsicht: bei Entscheidungen, aber auch bei meinem Wohlbefinden und in weiterer Folge bei der Ernährung. Ich glaube das Bauchgefühl ist bei Müttern meistens richtig und immer wichtig :-)!!“

Karin (jubeltage.at) „Ich bin übergewichtig und das Thema Gewicht begleitet mich schon seit ich denken kann. Interessanter Weise hab ich mich in meinen 2 Schwangerschaften bisher am Wohlsten in meiner Haut gefühlt. Ich hab auch „nur“ 10 und bei der zweiten 9kg zugenommen. Während der Schwangerschaften hatte ich ein sehr stark ausgeprägtes Körperbewusstsein und es ist mir extrem leicht gefallen auf meine Bedürfnisse zu achten. Mein „Bauchgefühl“ war zu dieser Zeit besonders ausgeprägt und ich konnte toll darauf hören. Ich persönlich halte extrem viel mir Unterstützung von außen zu holen und habe deshalb auch 2 Achsamkeits-Kurse absolviert. Und was interessant ist: mein Blog hilft mir sehr dabei die Achtsamkeit zu kultivieren :)“

Jeannine (mini-and-me) hat erst vor wenigen Tagen ganz offen darüber geschrieben, dass sie die Kilos zu viel nach der Schwangerschaft irgendwann nicht mehr mochte. Und darüber, wie sie sie fast wieder losgeworden ist und sich mit den alten Jeans versöhnt hat …

Unser Körper geht mit uns durch dick und dünn, hören wir doch auf ihn!

Zeigt Ihr gern Euren Bauch? Was sagt er Euch?

 

  1. Was genau ist denn Kinesiologie? Hast Du darüber auch schon mal geschrieben? Das sagt mir nämlich gar nichts.

    Danke fürs Verlinken. Spannendes Thema. 🙂

    Lieben Gruß
    Bettie

  2. So schön, dass du dieses Thema aufgreifst und dann gleich so viele Wortspenden dazu einbaust. Ich habe auch das Gefühl, mich und meinen Körper besser zu kennen, einige Dinge (z.B. auch gesundheitliches Unwohlsein) eher und besser einschätzen zu können. Danke, dass ich in deiner Liste dabei sein darf! 🙂

  3. Pingback: 10 Tipps wie ihr euren After-Baby-Body liebt

Kommentar verfassen

Blogheim.at Logo