gästezimmer
Schreibe einen Kommentar

Frag Frida. Babysitter finden in Wien

GASTARTIKEL

Auf der Suche nach einer geeigneten Babysitterin hat man es nicht leicht. Wir hatten gleich 2x Glück: Babysitterin Nummer 1 ist eine Art Leihoma, die wir von einer Nachbarin empfohlen bekommen haben – wir nennen sie immer Mary Poppins, weil sie immer wie aus dem Nichts auftaucht und wenn wir von der Datenight nach Hause kommen immer alles pipifein in Ordnung ist. Babysitterin Nummer 2 ist als Überbrückung bis zur Kindergartenzeit des Minis gedacht und die liebe Jana haben wir mithilfe von Frag Frida gefunden. Frag Frida ist ein Babysitter-Suchservice für Wien, das von Katrin Steinbrück und ihrem Mann gegründet wurde. Weil ich so begeistert bin, hab ich sie für euch interviewt:
Wie bist du auf die idee gekommen „Frag Frida“ ins Leben zu rufen?

Eine richtige Idee war es eigentlich nie. Ich wurde in die Aufgabe sozusagen “hineingeschupst”. Ich habe neben dem Psychologiestudium selbst immer in einem Ausmaß von 30 Stunden gebabysittet, da es für mich die optimale Ergänzung war. Kopflastige Arbeit auf der Uni, Kinderwagen schieben, rennen, viel Draußen sein und einfach nur loslassen mit den Kleinen. Vor 3 Jahren lernte ich dann eine Mutter in einer Krabbelgruppe kennen. Ihr Sohn war im Alter meines Babysitterkindes. Irgendwann rief sie mich an und sagte mir, dass sie schwanger mit Drillingen sei. Ich sagte sofort zu, die Babys mit zu betreuen. Und kümmerte mich auch darum, Freundinnen und alte Bekannte von mir für den Job zu gewinnen (sie hatten dann 6! Babysitterinnen). Die Mama hat dann auch im Kindergarten vielen Müttern erzählt, dass sie die ganzen Babysitterinnen über mich bekommen hat. So kamen lauter Fremde auf mich zu und wollten von mir Kontakte :-D. Mein Partner Roland war zu dem Zeitpunkt auch gerade in Gründerstimmung, sodass wir gesagt haben, gut, dann machen wir das ganze jetzt professionell, wenn so viel Bedarf ist, et violá…
Was unterscheidet Frag Frida von anderen Babysitterbörsen?

Ich würde sagen, dass es der persönliche Zugang ist. Da wir die Zielgruppe sehr gut kennen und auch bald selbst sind, ist es eher ein persönliches Projekt in dem wir uns selbst verwirklichen. Wir bauen zu allen Babysittern eine persönliche Beziehung auf, nur so können wir unserem Slogan von “von Freunden empfohlen” gerecht werden.
Wie hast du dein Service am Anfang beworben? 

Mit Flyer verteilen in Schönbrunn. Das hat überhaupt keinen Spaß gemacht. Aber eine Dame hat uns den Tipp mit dem Minimarkt zugerufen. Wir haben beim 1. Minimarkt ein paar Flyer verteilt und dann lief plötzlich alles über Mundpropaganda. Wir haben seit dem nie wieder Werbung auf Familienseiten gemacht.

Du hast dein Service „Frag Frida“ auch von Mamabloggerinnen testen lassen – was fandest du positiv an der Zusammenarbeit mit ihnen?

Dass einige ihre persönlichen Erfahrungen mit Babysittern von uns in sehr schönen, lobenden Texten veröffentlicht haben. Andere haben uns nur erwähnt. Wir fragen unsere Kunden ab und zu wie sie von uns erfahren haben und da kommt dann ganz oft “ich habe diesen Artikel gelesen”… Außerdem erfahre ich jedes Mal einen sehr herzlichen und freundlichen Umgang von den Bloggerinnen.

Wie erfahren neue Babysitter von deinem Service?

Durch unsere unijobs-Inserate, Facebook-Werbung und Weiterempfehlung von unseren Babysitterinnen. Dies ist unsere Schwachstelle, wir müssen einfach noch mehr Leute erreichen um uns die Besten rauszupicken. Es gibt doch weniger Babysitter in Wien, als wir dachten, die so sind, wie wir es uns wünschen.

Was würdest du anders machen, wenn du nochmal starten würdest?

Da wir uns eigentlich immer noch gefühlt  in der Startphase befinden und viel herumprobieren, glaube ich, dass sich das erst später zeigen wird. Was ich aber bereits gelernt habe ist: bei schwierigen Familien-Anfragen von Anfang an “nein” zu sagen.

Das Interview hat Dani Terbu gemacht, digitale Kommunikatorin & Mama von 2 coolen Kids.

Kommentar verfassen