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Schlafenszeit. Nachts abstillen.

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nachts abstillen

Nachts abstillen, aber wie?

Nach nun 24 Monaten stillen fühlt sich richtig und echt an. Das sollte es auf jeden Fall, wenn man überlegt, die nächtliche(n) Stilleinheit(en) nicht mehr zu gewähren. Bei uns / bei mir war es auf ein Mal recht klar. JETZT ist der Zeitpunkt gekommen…

 

Meine Erkenntnisse.

ERKENNTNIS 1: Kind sollte gesund sein!

So weit der Plan. Pläne sind ja dazu da, oft nochmal neu gezeichnet zu werden, so auch meiner, denn die Windpocken-Infektion und die Ausheilung der Kleinen hab ich dann doch noch ganz abgewartet.

ERKENNTNIS 2: Mit dem Kind sprechen!

Nachdem sie komplett genesen war,  habe ich ihr schon über mehrere Tage hinweg davon erzählt, dass ich jetzt in der Nacht nicht mehr (so oft) stillen mag. Erst hat sie mich etwas ungläubig angesehen und es unkommentiert stehen lassen. Ich habe dann begonnen, sie beim Stillen tagsüber immer wieder mal anzusprechen. Wie gern ich sie stille, wie groß sie nun schon ist und dass ich eben nachts nicht mehr stillen mag.

ERKENNTNIS 3: Man muss selber echt bereit sein!

Die erste Nacht war dann erwartungsgemäß nicht so toll, sie ist nach den üblichen 2-3 Stunden aufgewacht und wollte „Mami-Milch“. Sie hat dann auch geweint und kurz geschrien. Ich bin bei ihr geblieben und habe gewartet, ob sie meine Hand auf dem Rücken akzeptiert oder getragen werden will. Sie hat sich dann recht schnell beruhigt und ist in meinem Arm wieder eingeschlafen.

Ja, wenn die Bereitschaft fehlt, ist die Versuchung nachzugeben sehr groß. Mitten in der Nacht, man ist müde …. Aber wie immer, wenn man authentisch ist, geht es erstaunlich gut.

Weiter!

In den folgenden Nächten ist sie dann schon nur mehr einmal aufgewacht und es hat ihr gereicht, sich neben mich in mein Bett zu legen.

Es kommt jetzt nach drei Wochen ungefähr gleich oft vor, dass sie von etwa 21.00 bis 6.30 im eigenen Bett durchschläft und dass sie ein bis zweimal wach wird, wo sie „Mami-Milch“ verlangt und sich dann etwas wiederwillig mit „kuscheln Mama fest!“ zufrieden gibt.

Gemeinsam als Familie, so gelingt es nachts abzustillen.

Für viele Kinder (und auch Eltern) kann es leichter sein, wenn der Papa die ersten harten Nächte übernimmt. Es ist eine gemeiname Entscheidung, genau wie die (eventuell längere) Stilldauer. In unserem Fall war und ist es wirklich gut so, wie wir es gelöst haben.

Sie freut sich in der Früh nun so sehr auf ihre Milch, fragt danach, lacht und trinkt dann ganz gierig und startet so voller Elan in den neuen Tag! Tagsüber verlangt sie meist zwei oder dreimal nach Milch, meistens, wenn sie müde ist. Ich bin gespannt, wie sich das die nächsten Monate dann von selber regeln wird!

LESE-TIPPS:

Auf dem Blog „gewünschtestes Wunschkind“ wird ausführlich über das Abstillen (auch von Babys) nachts berichtet. Die erwähnte Gordon-Methode lag auch meinem Vorgehen zu Grunde. Tipps und gute Ansätze zum Schlafen generell, aber auch für die nächtlichen Trinkpausen habe ich auch im Buch „Schlaf gut, Baby!“ von Nora Imlau und Dr. Herbert Renz-Polster gefunden.

 

stillen-die kleine botin-2

Ein Kleinkind stillen? Ja.

Wie lange es dann insgesamt noch gedauert hat, bis die „ganz kleine Botin“ ihre geliebte „Mami-Milch“ nicht mehr gebraucht hat? 32 Monate…

Wenn Du Hilfe brauchst, dann hol Dir Rat bei einer Stillberaterin!

 

Danke an Stephanie Rimoux für die wunderschönen Fotos!

  1. Sehr gute Information. Ich kenne jemanden, die sich sehr darüber freuen würde, Ich sende Deinen link. Danke vielmals.

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  4. Danke für deinen Tipp auf IG 😉 Finde es witzig, dass du das Buch erwähnst (Schlaf gut, Baby), das ich nämlich vor ein paar MO gekauft habe und als eines der besten zum Thema empfinde! Ruben wird zwar in Kürze erst 1 Jahr, aber da er so oft stillen will, möchte ich unbedingt was ändern. Schön, dass es bei euch so gut geklappt hat. Ich bin guter Dinge, dass es bei uns auch funktioniert, nur geht es nicht von einem Tag auf den anderen, und ich bin froh, dass ich mich nicht unter Druck setzen muss in Bezug auf eine bestimmte Frist. Überrascht bin ich jedoch auch immer wieder von Leuten, die alles besser wissen und einem eigenartige Tipps geben (und das sogar von einer alternativen Spielgruppenleiterin, die erst gestern meinte, dass ich quasi selber schuld daran bin, wenn ich es zulasse, dass er so oft gestillt wird). Theorie und Praxis liegen oft Welten voneinander entfernt, und wenn das Baby/Kleinkind dann auch noch aus Leibeskräften mit einem unglaublichen Durchhaltevermögen kreischt weil es an die Brust will macht es die Sache auch nicht einfacher. So, ich sehr mir jetzt mal den Link an, und danke für deinen Erfahrungsbericht! Hab einen schönen Tag! LG Tina

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