Monate: Dezember 2013

die neugierige kleine botin: Produkttest „Merinokids“ Schlafsack

Merinowolle ist eine der wunderbarsten und angenehmsten Naturmaterialien, es fühlt sich wunderbar weich an, muss nicht oft gereinigt werden, weil es kaum Geruch annimmt, reguliert die Wärme optimal. Gerade im Schlafbereich und bei kleinen Kindern ist Wäsche bzw. Bettzeug aus Merinowolle sehr optimal. Die Merinowolle kommt überwiegend aus Neuseeland und besteht aus langen Fasern, welche Feuchtigkeit und Temperatur angenehm leiten und sich sensationell weich auf der Haut anfühlen. Wir haben einen Schlafsack von „Merinokids“ zum Testen bekommen und sind begeistert: unsere Tochter gehört eher zu den „hitzigen“ Typen – ihr ist immer schnell heiss, will kaum ihren Schlafanzug anlassen. Bereits nach der ersten Nacht im Merinoschlafsack waren wir überzeugt. Sie trägt ihn ohne Hose und ist am ganzen Körper wohl temperiert. Wir achten auch darauf, dass es im Kinderzimmer nachts nicht zu warm ist, die Heizung ist abgedreht. Wir haben den Schlafsack auch als Decke probiert: zum Mittagsschlaf ist er toll als leichte Decke, aufgebreitet gross genug, und perfekt für angehmes Klima. Eine weitere nette Kleinigkeit des Schlafsacks: der seitlich verlaufende Reissverschluss ist von oben …

Gastartikel: „Gangwechsel. Lauf der Dinge“ WIENERIN – Kolumne Jän. 2014

Die aktuelle Kolumne der stellvertretenden Chefredakteurin der Zeitschrift WIENERIN, Mareike Steger: Gangwechsel. Lauf der Dinge Mein ist (nicht) dein Wer jahrzehntelang ein Mensch mit Prinzipien war, dem fällt es manchmal schwer, Mutter oder Vater zu sein. Gehörte beispielsweise zu den ehernen Prinzipien, nicht bigott zu sein, kann man als Erziehungsbeauftragte(r) von kleinen Kindern eigentlich nur scheitern: „Wasser predigen, aber Wein saufen“ gehört nämlich zur charakterlichen Grundausstattung von Eltern. So gestand mir J. letztens, seiner Schwäche für Milchschnitte nur noch klammheimlich nachzugehen. In der Küche wirft er sich schnell jene süßen Sünden ein, die er seinem Unter-2-Sohn vorenthält. Weil: Ist ja nicht gesund, der Zucker. Weiß man doch! Und überhaupt, Kinder müssen Prinzipien lernen. Warum es bitt’ schön Ausnahmen von der Regel gibt, tja, das muss der Nachwuchs schon selbst herausfinden … Bei uns zu Hause haben wir in Sachen Zucker zwar schon kapituliert – dafür backt Oma viel zu gut! –, doch beim Thema „Digitaler Lifestyle“ sind wir hart. Noch. Söhnlein darf zwar einmal am Tag kurz mit der Tierstimmen-App spielen. Aber gilt sein verschlafener …

Gastartikel: „Geboren in Bozen“ Heidi Siller

GASTARTIKEL Mein Name ist Heidi Siller, ich bin 37 Jahre alt, Germanistin und selbstständig tätig. Ich lebe mit meiner Familie in Wien. Meinen Sohn habe ich 2007 völlig überraschend in der 26. Schwangerschaftswoche im Urlaub zur Welt gebracht. Diese Erfahrung hat mein Leben nachhaltig verändert. Mit meinem Ebook „Geboren in Bozen“, erzähle ich die Geschichte einer Frühgeburt in Tagebuchform nach. Ich möchte damit u.a. Eltern in derselben Situation unterstützen und vermitteln, dass sie nicht alleine mit ihren Gefühlen sind. Allen anderen interessierten Lesern versuche ich das Szenario Extremfrühgeburt näher zu bringen. Obwohl die Neonatologie auf diesem Gebiet sehr große Fortschritte gemacht hat, geht es nicht nur darum, seinem Kind bei Wachstum und Gewichtszunahme zu begleiten, meistens ist es ein wochenlanger Überlebenskampf, der den Beteiligten alles abverlangt.

Mal was selbermachen: Nähen für den Babybauch ::Gewinnspiel::

Zugegeben: eine schöne, passende und schwangerschaftstaugliche Jacke zu finden ist eher schwer. Und hier rede ich wirklich von schön. Nicht von praktisch, da findet sich schon was: der Parka vom Mann, oder die eigene Daunenjacke mit Erweiterung (zB von KUMJA) oder in diversen Umstandsshops… Durch Zufall bin ich hier online auf einen tollen Schnitt für einen Oversize-Mantel namens „CELIA“ gestossen, den ich unbedingt probieren wollte. Danke an schnittmenge.at für den Schnitt! Der Mantel ist sehr pur und einfach designt, Eingrifftaschen und ein großer angeschnittener Kragen machen ihn perfekt. Der Schnitt macht den Mantel hinten länger als vorne, die Ärmel sind gerade. Die Designerin des Mantels, Elisa Kramer-Asperger, hat mit ihrem Label „IAMYOU“ tolle Ideen umgesetzt, die nun auch als fertige Schnittmuster, direkt zum Ausschneiden und Losnähen verkauft werden. Ebenfalls enthalten ist eine ausführliche Nähanleitung, meiner Meinung nach auch für ambitionierte Anfänger gut geeignet. Hier kann bestellt werden: klick. (Neben dem Mantel gibts auch noch eine Hose und eine Tunika als Schnitt samt Tutorial.) Ich habe den Mantel „CELIA“ aus einem dünnen Wollstoff genäht, gerade richtig bevor …

die neugierige kleine botin: Produkttest: „Karlo Karottenschreck“

Gesellschaftsspiele sind in den meisten Familien gerade in den kalten Monaten sehr beliebt. Die unzähligen Spiele, angepasst an alle Altersgruppen unterhalten uns oft stundenlang. Apropos Altersgruppen – die stehen zumindest als Angaben und Richtwerte auf der Schachtel, sind aber leider auch irreführend. „Karlo Karottenschreck“, das wir als Testspiel bekommen haben, ist offiziell erst für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Etwas skeptisch war ich ja schon, offen gestanden, Frl. Tochter ist schließlich erst zweieinhalb. Aber: ich muss sagen, es ist gleichermassen liebes, wie einfaches Spiel. Die wenigen Teile sind in kurzer Zeit aufgebaut. – Der erste sehr positive Eindruck: die Geduld von Kleinkindern ist ja meist endenwollend… – Ein Hügel mit seitlichen Löchern für die Karotten bildet die Basis, in der Mitte hockt der Hase Karlo. Nun wird reihum gespielt, jedes Kind zieht nacheinander eine/mehrere Karotten. Ziel ist es, die meisten Karotten zu ergattern. Das Spiel ist zu Ende, sobald der Hase in die Luft springt. Wir haben begonnen das Spiel ohne viel Regeln und einfach der Reihe nach zu spielen und es macht riesen Spass, …

Advent, Advent, die Küche brennt…

  …ganz so schlimm wirds nicht werden, aber die Bleche glühen allemal 😉 So heuer auch bei uns. Erstmalig übrigens. Bisher haben wir uns mit den V-Kipferln der Schwiegermutter begnügt, aber heuer machts auch Frl. Tochter schon grossen Spass mitzuhelfen.   Die Basics müssen allerdings reichen, so habe ich mich für Klassiker entschieden * Germteig-Krampusse für die Kinder in der Kinderkrippe * Vanillekipferl * Lebkuchen * Zimtsterne

Schnuller – Fluch oder Segen?

Mein Kind ist nun in einem Alter, in dem das frühere „schläft er schon durch?“ und „kann er schon gehen?“ durch „braucht er noch einen Schnuller?“ abgelöst wird. Auch wenn mir solche Fragen natürlich völlig egal sind 😉 begannen wir dennoch darüber nachzudenken, wann es denn Zeit sei, sich von dieser Gewohnheit zu verabschieden. Der Forscherin in mir reichte es natürlich nicht, nur den Kinderarzt und die „Zahnputz-Tante“ in der Kinderkrippe zu befragen. Also suchte ich nach brauchbaren wissenschaftlichen Quellen und fand eine Übersichtsarbeit mit folgenden Ergebnissen: Für Frühgeborene können Schnuller den positiven Effekt der Schmerzlinderung haben, ebenso wie eine verkürzte Aufenthaltsdauer im Krankenhaus und eine leichtere Umstellung von Sondenernährung auf Flaschennahrung. Im alter bis zu sechs Monaten konnte ebenfalls ein schmerzlindernder Effekt festgestellt werden. Ein weiterer Effekt, dessen Einflussfaktoren jedoch nicht genau geklärt werden können, ist ein verringertes Risiko für den plötzlichen Kindstot (SIDS). Um negative Auswirkungen auf das Stillen (Saugverwirrung) vorzubeugen wird jedoch empfohlen, erst nach dem ersten Lebensmonat mit dem Schnuller zu beginnen. Im zweiten Lebenshalbjahr wurde ein erhöhtes Risiko für Mittelohrentzündungen …

Zeitumstellung – notwendig oder mühsam für jede Familie?

WERBUNG Zeitumstellung nervt! Zweimal pro Jahr wird die Uhr umgestellt, jeweils im März und im Oktober sind wir seit Jahrzehnten damit konfroniert unser inneres Zeitgefühl neu zu programmieren. Nicht nur wir Erwachsenen brauchen oft einige Tage um mit dem neuen circadianen Rhythmus zurechtzukommen, gerade Babys und Kleinkinder sind regelrecht „entgleist“ und durcheinander. Vor allem die Essens- und Schlafenszeiten der Kleinen sind davon betroffen. Wissenschafter sind sich nicht einig darüber, ob uns dieses wechselnde System entgegen kommt oder gar schadet. Geht es auch ohne Schwierigkeiten? Um Problemen bei der Umstellung entgegen zu wirken, könnten wir versuchen bereits ein paar Tage vor der tatsächlichen Zeitänderung die Essens- und Schlafenszeiten täglich um ein paar Minuten nach vorn zu legen und so die Spanne verkürzen. Ebenso im Herbst: die tägliche Routine kann jeden Tag um einige Minuten verschoben werden. Auch auf optimale Schlafraumtemperatur sollte dringend geachtet werden, sie sollte nicht über 18 Grad Celsius liegen, so kommen wir und auch die Kids am besten zur Ruhe. Ruhige familiäre Zubettgeh-Rituale können ebenso helfen, wie nicht zu spätes Abendessen. Mir persönlich ist aufgefallen, …